Corona, Rees

Corona ĂŒberstanden: Rees hofft wieder auf Top-Ergebnisse

13.01.2024 - 07:33:19 | dpa.de

Corona wirft ihn doch etwas weiter zurĂŒck als erwartet. Jetzt fĂŒhlt sich Biathlet Roman Rees wieder fit und will bei den Heimrennen angreifen.

Auftaktsieger Roman Rees hofft in den Biathlon-Einzelrennen beim Heim-Weltcup in Ruhpolding wieder auf Top-Ten-Platzierungen. - Foto: Sven Hoppe/dpa
Auftaktsieger Roman Rees hofft in den Biathlon-Einzelrennen beim Heim-Weltcup in Ruhpolding wieder auf Top-Ten-Platzierungen. - Foto: Sven Hoppe/dpa

Auftaktsieger Roman Rees hofft in den Biathlon-Einzelrennen beim Heim-Weltcup in Ruhpolding wieder auf Top-Ten-Platzierungen. «Wenn ich das Schießen durchbringe, ist einiges möglich», sagte der 30-JĂ€hrige vor dem Sprint (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport). Am Sonntag steht noch die Verfolgung an.

Rees hatte im Dezember beim Saisonauftakt in Östersund das Einzel gewonnen und als erster Deutscher seit Michael Greis im Dezember 2008 das Gelbe Trikot geholt. 

Doch in Schweden infizierte er sich mit dem Coronavirus und fing dann zu frĂŒh wieder an. «In der Nachbetrachtung hĂ€tte ich vielleicht schon eine Woche frĂŒher nach Hause fahren und nach Östersund heim sollen», sagte Rees. Stattdessen startete er noch in Hochfilzen. «Das hĂ€tte ich mir sparen können. Ich war schon wieder auf dem Weg der Genesung, aber gar nicht erholt, richtig platt und erschöpft», sagte Rees. 

Rees: Nur gesund sein, reicht nicht

Er und die Ärzte hatten gedacht, dass er schneller wieder fit werde. «Aber nur gesund zu sein, reicht nicht fĂŒr den Weltcup. Wenn man nicht fit ist, macht es keinen Sinn», sagte der SchwarzwĂ€lder. 

In Östersund war er nach seinem Einzelsieg nur 56. Platz im Sprint geworden, den Verfolger hatte er dann krankheitsbedingt ausgelassen. Aber sechs Tage spĂ€ter ging er in Hochfilzen wieder an den Start, es kamen aber nur die PlĂ€tze 31 und 44 heraus. Daraufhin verzichtete er auf den Weltcup in Lenzerheide und legte eine lĂ€ngere Wettkampfpause ein. Jetzt habe er gesundheitlich aber «gar keine EinschrĂ€nkungen mehr», so Rees.

Egal, wie die Saison noch lĂ€uft, sein Gelbes Trikot von Östersund wird einen Ehrenplatz zu Hause bekommen. «Ich werde mal einen schönen Rahmen kaufen, es einrahmen und dann im Flur aufhĂ€ngen», sagte Rees.

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