Nebel in Gröden: Heftiger Sturz bei Odermatts JubilÀums-Sieg
18.12.2025 - 15:39:40 | dpa.deSki-Superstar Marco Odermatt hat seinen 50. Weltcup-Sieg gefeiert. Der Triumph des Schweizers bei wechselhaften Bedingungen in Gröden wurde allerdings vom schweren Sturz des Norwegers Fredrik Möller ĂŒberschattet. Der 25-JĂ€hrige hatte an den berĂŒchtigten Kamelbuckeln Probleme, verlor bei einem Sprung die Kontrolle und knallte mit voller Wucht auf die Piste. Er wurde lange behandelt und schlieĂlich abtransportiert.
Wie der norwegische Verband am Abend mitteilte, hat Möller Prellungen erlitten und zwei ZĂ€hne verloren. Er werde nun engmaschig vom Krankenhaus und dem medizinischen Team des Verbandes betreut, um weitere Verletzungen nach so einen schweren Sturz auszuschlieĂen.
Der viermalige Gesamtweltcupgewinner Odermatt siegte vor seinem Schweizer Teamkollegen, dem aktuelle Weltmeister Franjo von Allmen. Platz drei belegte der SĂŒdtiroler Routinier und Lokalmatador Dominik Paris. Bester Deutscher war Romed Baumann auf Rang 19. Luis Vogt wurde seinem Comeback nach einer Schulterverletzung 21., Simon Jocher verpasste als 41. die Punkte-RĂ€nge.
Nebel sorgt fĂŒr Verzögerungen
Das Rennen war wegen Nebels spĂ€ter gestartet worden und wurde auch lĂ€nger unterbrochen. Schon beim Training am Mittwoch hatte das Wetter die PlĂ€ne der Veranstalter durcheinandergewirbelt und letztlich zu einer Absage gefĂŒhrt. FĂŒr Freitag ist ein Super-G, fĂŒr Samstag eine weitere Abfahrt angesetzt.
FĂŒr Odermatt war es bereits der fĂŒnfte Sieg beim disziplinĂŒbergreifend achten Weltcup-Start in dieser Saison. Auch die erste Abfahrt des Winters Anfang Dezember in Beaver Creek hatte der 28 Jahre alte Alpin-Dominator gewonnen. Die zweite Abfahrt im US-Bundesstaat Colorado war damals gestrichen worden und wurde in Gröden nun auf einer etwas verkĂŒrzten Strecke nachgeholt.
Deutsche noch nicht in Olympia-Form
Die kriselnden deutschen Speed-Fahrer sind weniger als zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Italien weit von ihrer Topform entfernt. Baumann freute sich aber zumindest ĂŒber sein bislang bestes Ergebnis in dieser Saison.
Es sei «eine ganz gute Fahrt» gewesen, sagte der 39-JĂ€hrige, der im oberen Streckenabschnitt gut losgelegt hatte. Die nationale Norm fĂŒr den Höhepunkt des Winters haben die deutschen Athleten allerdings noch nicht geknackt.
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