DFB-Team, Niclas Füllkrug

DFB-Team: Klopp holt Füllkrug für Nations League zurück

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 12:20 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Jürgen Klopp beruft 24 Spieler für die anstehenden Nations-League-Rückspiele. Neben dem zurückkehrenden Niclas Füllkrug erhält Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach erstmals eine Chance im A-Team.

Klopp plant mit 24 Nationalspielern

  • Jürgen Klopp beruft Niclas Füllkrug für die Nations-League-Rückspiele ins deutsche Aufgebot.
  • Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach steht erstmals im Kader der Nationalmannschaft.
  • Deutschland spielt am 13. November in Belgrad und am 16. November in Berlin.
Niclas Füllkrug (Deutsche Nationalmannschaft) (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

DFB-Kader umfasst 24 Spieler

Bundestrainer Jürgen Klopp hat seinen Kader für die anstehenden Spiele in der Nations League nominiert. Niclas Füllkrug kehrt in das DFB-Team zurück, während Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach erstmals berufen wurde.

Füllkrug kehrt zurück

Der 24-köpfige Kader umfasst im Tor Alexander Nübel, Marc-André ter Stegen und Jonas Urbig. In der Abwehr stehen Waldemar Anton, Nathaniel Brown, Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Malick Thiaw und Philipp Treu.

Für das Mittelfeld nominierte Klopp Tom Bischof, Said El Mala, Brajan Gruda, Lennart Karl, Joshua Kimmich, Wael Mohya, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlovic, Derry Scherhant und Florian Wirtz. Im Sturm stehen neben Füllkrug Younes Ebnoutalib und Kai Havertz.

Spiele in Belgrad und Berlin

Die Nationalmannschaft kommt ab Montag in Herzogenaurach zusammen. Deutschland trifft am 13. November in Belgrad auf Serbien und am 16. November in Berlin auf Tabellenführer Niederlande.

Das Hinspiel gegen Serbien hatte das DFB-Team im Oktober in München mit 2:0 gewonnen. Die Partie gegen die Niederlande im September in Amsterdam endete 1:1.

Die Nominierung markiert den nächsten Schritt in Jürgen Klopps Arbeit mit der deutschen Nationalmannschaft. Mit 24 Spielern fällt der Kader kompakter aus als das zuvor diskutierte Aufgebot für mehrere Länderspiele. Im Mittelpunkt steht die Rückkehr von Niclas Füllkrug, der dem Team zusätzliche Erfahrung und eine weitere Option im Sturm gibt.

Gleichzeitig setzt Klopp mit Wael Mohya auf einen Debütanten von Borussia Mönchengladbach. Der 17-Jährige gilt bei seinem Klub als vielseitig einsetzbarer Offensivspieler und kann sowohl zentral hinter der Spitze als auch auf den Außenbahnen spielen. Seine Berufung steht damit für den Versuch, etablierte Kräfte und jüngere Spieler im DFB-Team zu verbinden.

Nations League als Belastungstest

Die beiden Partien haben sportliches Gewicht: Deutschland trifft zunächst auswärts auf Serbien und anschließend in Berlin auf die Niederlande. Die bisherigen Hinspiele liefern eine günstige Ausgangslage, ersetzen aber nicht die erneute Bewährung gegen zwei direkte Konkurrenten. Für Füllkrug bietet die Rückkehr die Chance, sich im neuen System wieder festzuspielen; Mohya kann sich erstmals auf internationaler Ebene zeigen.

Der Treffpunkt in Herzogenaurach leitet die Vorbereitung ein. Entscheidend wird sein, wie schnell Klopp die Rollen verteilt und ob die Mischung aus Rückkehrern, erfahrenen Nationalspielern und Nachwuchskräften in den Rückspielen trägt.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

ZDF: „Nations League: Kommt Klopp an Füllkrug vorbei?“ (04.11.2026)

Der Beitrag ordnet Füllkrugs mögliche beziehungsweise nun bestätigte Rückkehr in Klopps Kaderplanung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle der erfahrene Angreifer im kompakteren Aufgebot erhält.

WDR: „Gladbachs Hoffnungsträger: Blessin sucht die richtige Dosis für Mohya“ (05.11.2026)

Der WDR legt den Schwerpunkt auf den 17-jährigen Mohya und seine Bedeutung für Borussia Mönchengladbach. Damit ergänzt der Beitrag die Nominierungsnachricht um das Profil des Debütanten, während die sportliche Bewertung seiner Rolle im DFB-Team offenbleibt.

Übereinstimmung besteht bei Füllkrugs Rückkehr und Mohyas besonderer Aufmerksamkeit. Die Beiträge setzen unterschiedliche Akzente: Während das ZDF Klopps Kader- und Stürmerplanung betrachtet, konzentriert sich der WDR auf die Entwicklung des jungen Gladbachers.

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