Frauen und MĂ€nner auch 26 / 27 mit getrennten Weltcup-Springen
06.01.2026 - 14:56:09Anders als ursprĂŒnglich geplant, werden Skispringerinnen und Skispringer auch in der kommenden Saison noch nicht alle Weltcups am selben Ort austragen. «Der Kalender 2026/27 wird nicht der gleiche sein fĂŒr MĂ€nner und Frauen», sagte Sandro Pertile, Rennleiter des Weltverbandes Fis in Bischofshofen.
«Wir waren vielleicht zu optimistisch, dass wir den gleichen Kalender schon in der kommenden Saison haben. Es wird ein bisschen mehr Zeit brauchen, um ihn komplett anzugleichen», sagte der 57-JĂ€hrige. Dass es im nĂ€chsten Winter noch nicht klappt, hĂ€ngt auch mit der dann geplanten ersten Vierschanzentournee fĂŒr Springerinnen zusammen.
In Zukunft weniger Springer dabei?
Am 5. und 6. Januar springen die Athletinnen aktuell in Villach. Der Ort muss aus Sicht des Ăsterreichischen Skiverbands im Kalender bleiben. Am 5. und 6. Januar findet aber auch traditionell das Tournee-Finale in Bischofshofen statt. Sollen in der kommenden Saison auch die Frauen dort dabei sein, mĂŒssen sie also an einem anderen Termin in Villach springen. Die MĂ€nner tragen dort aber keinen Weltcup aus. Ăhnlich verhĂ€lt es sich auch bei anderen Orten, die zunĂ€chst im Frauen-Kalender bleiben sollen.
Pertile sprach an der Paul-AuĂerleitner-Schanze ĂŒber weitere Herausforderungen, die eine Angleichung des Kalenders und eine gemeinsame Vierschanzentournee mit sich bringen. Um Zeit an den Wettkampftagen zu sparen, denkt die Fis darĂŒber nach, das Teilnehmerfeld bei MĂ€nnern und Frauen zu verkleinern. «Wir mĂŒssen bereit sein, die Zahl von SprĂŒngen zu reduzieren», sagte Pertile. «Der erste Schritt wird sein, dass wir definieren mĂŒssen, wie viele MĂ€nner und Frauen dabei sind.»
Zudem sollen die derzeit obligatorischen ProbedurchgÀnge wegfallen. «Ich denke, dass wir in naher Zukunft keine ProbedurchgÀnge mehr haben in unserem Sport», sagte Pertile.


