Deutschland-Achter verpasst Finale bei Ruder-WM
25.09.2025 - 08:23:16Der deutsche MĂ€nner-Achter hat nach einer enttĂ€uschenden Leistung das angepeilte Finale bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Shanghai verpasst. Bei schwierigen Windbedingungen im stark besetzten Vorlauf mit dem Olympia-Zweiten Niederlande und den Bronzemedaillengewinnern von Paris aus den USA reichte es fĂŒr das Flaggschiff des deutschen Ruderverbandes nur zu Platz drei.Â
Da die dritt- und viertplatzierten Teams im anderen Vorlauf schneller waren, verpasste das Team um Schlagmann Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen als einer der Favoriten ĂŒberraschend das A-Finale. Dem Olympia-Vierten bleibt â wie zuletzt 2022 bei der WM im tschechischen Racice â damit nur das B-Finale am Samstag (7.49 Uhr MEZ).Â
Frauen-Achter gelingt ĂberraschungÂ
«Das war kein gutes Rennen. Wir sind unter Druck geraten und haben dann Fehler gemacht. Heute dĂŒrfen wir ein bisschen weinen und dann mĂŒssen wir neu starten», sagte Trainer Mark Emke nach der EnttĂ€uschung.Â
Deutlich besser lief es dagegen bei den Frauen. Der deutsche Achter musste sich in seinem Vorlauf nur GroĂbritannien geschlagen geben und lieĂ unter anderem die USA hinter sich. Mit dem zweiten Platz sicherte sich die Crew um Schlagfrau Nora Peuser erstmals seit 2009 bei einer WM den direkten Einzug ins A-Finale am Samstag (9.05 Uhr MEZ).Â
Zwei Bronze-Medaillen fĂŒr DeutschlandÂ
FĂŒr die erste deutsche WM-Medaille sorgte der Leichtgewichts-Doppelzweier der MĂ€nner. In der nicht mehr olympischen Bootsklasse sicherten sich Joachim Agne (WĂŒrzburg) und Paul MaissenhĂ€lter (Konstanz) Bronze hinter China und Indonesien. In dieser Bootsklasse waren nur vier Boote gemeldet. Ein deutscher WM-Start muss selbst finanziert werden.Â
Ebenfalls Platz drei sicherte sich der nach Olympia-Bronze in Paris neu formierte Frauen-Doppelvierer. Das Quartett mit Schlagfrau Pia Greiten (OsnabrĂŒck), Sarah Wibberenz (Brandenburg an der Havel), Frauke Hundeling (Hannover) und Lisa Gutfleisch (Heidelberg) musste sich nach einem kĂ€mpferischen Auftritt im Endlauf nur den Booten aus den Niederlanden und GroĂbritannien geschlagen geben.
Ohne Podestplatz blieb wenig spĂ€ter der deutsche MĂ€nner-Doppelvierer. Beim Sieg von Italien belegten Schlagmann Oliver Holtz (Rostock), Tom GrĂ€nitz (Berlin), Felix Heinrich (Braunschweig) und Ole Hohensee (Stralsund) Platz fĂŒnf. Bereits der Einzug ins A-Finale in einem 14-Boote-Feld war fĂŒr das junge Boot mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren ein Erfolg gewesen.





