EM, International

Kugelstoßerin Mabry holt erste deutsche Medaille bei EM

Veröffentlicht am: 10.08.2026 um 21:04 Uhr | dpa.de

Yemisi Mabry gewinnt bei einer großen Meisterschaft wieder mal eine Medaille. Eine Niederländerin dominiert die erste EM-Entscheidung in Birmingham.

  • Holte wie vor zwei Jahren EM-Bronze: Yemisi Mabry. - Bild: Matthias Schrader/AP/dpa
    Holte wie vor zwei Jahren EM-Bronze: Yemisi Mabry. - Bild: Matthias Schrader/AP/dpa
  • Yemisi Mabry hat die erste deutsche Medaille bei der Leichtathletik-EM geholt. - Bild: Sven Hoppe/dpa
    Yemisi Mabry hat die erste deutsche Medaille bei der Leichtathletik-EM geholt. - Bild: Sven Hoppe/dpa
Holte wie vor zwei Jahren EM-Bronze: Yemisi Mabry. - Bild: Matthias Schrader/AP/dpa Yemisi Mabry hat die erste deutsche Medaille bei der Leichtathletik-EM geholt. - Bild: Sven Hoppe/dpa

Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat Bronze bei den Leichtathletik-Europameisterschaften gewonnen und dem deutschen Team damit die erste Medaille beschert. Die 27-Jährige stieß die Kugel in ihrem besten Versuch auf 19,50 Meter und musste sich bei der ersten Finalentscheidung im britischen Birmingham nur der niederländischen Topfavoritin Jessica Schilder und deren Teamgefährtin Jorinde van Klinken geschlagen geben.

Schilder erreichte eine Weite von 20,73 Metern und holte in überlegener Manier ihren dritten EM-Titel in Folge. Van Klinken sicherte sich mit persönlicher Bestleistung von 19,64 Metern Silber.

Wie schon vor zwei Jahren EM-Bronze

Für Mabry ist Bronze einer der größten Erfolge seit dem Sensationsgold bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren. Damals düpierte sie die Konkurrenz als Außenseiterin vollkommen überraschend. Wenige Monate zuvor hatte die seit Frühjahr verheiratete Mabry - früher Ogunleye - Bronze bei der EM in Rom gewonnen.

Dieses Mal zählte Mabry zum Kreis der Favoritinnen, immerhin reiste sie mit einer Saisonbestleistung im Freien von 19,93 Metern zur EM an. Der Rolle als Medaillenanwärterin wurde sie gerecht. Katharina Maisch belegte als zweitbeste Deutsche mit 18,39 Metern den siebten Platz, Nina Chioma Ndubuisi wurde bei ihrem ersten großen Finale mit 18,21 Metern Achte.

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