Hennig verpasst Langlauf-Podest - GroĂe Schlappe fĂŒr MĂ€nner
04.03.2025 - 16:48:54 | dpa.deKatharina Hennig hat einen Medaillen-Coup bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Trondheim verfehlt. Im norwegischen Schneegestöber hatte die 28 Jahre alte LanglÀuferin stark begonnen, lieà im zweiten Teil des Rennens jedoch nach und wurde am Ende Siebte.
Den Titel ĂŒber zehn Kilometer in der klassischen Technik sicherte sich die Schwedin Ebba Andersson. Sie setzte sich wie schon im Skiathlon knapp vor Therese Johaug durch. Der norwegische Skistar kam bei tiefer und kaputter Spur im Zielsprint kaum voran. Bronze ging an die Schwedin Frida Karlsson.
«Ich bin super glĂŒcklich ĂŒber den siebten Platz», sagte Hennig im ZDF. Als zweitbeste Deutsche landete Pia Fink auf dem elften Platz. Teamsprint-Olympiasiegerin Victoria Carl lief auf Rang 14.Â
«Was mir sehr gut gefallen hat: Die MĂ€dels haben alle vom ersten Meter weg attackiert», sagte Teamchef Peter Schlickenrieder. «So muss man es angehen.» Das Teamergebnis macht Mut fĂŒr die Staffel.
KlÀbo holt dritten Titel im dritten Rennen
FĂŒr die Frauen lief es bei extrem schwierigen Bedingungen deutlich besser als fĂŒr die deutschen MĂ€nner. Sie mussten eine deftige Niederlage hinnehmen. Kein Athlet aus dem Team von Schlickenrieder lief unter die besten 20.
Beim nĂ€chsten Gold-Coup von Johannes KlĂ€bo wurde Friedrich Moch auf Rang 25 bester Deutscher. «Ich bin nicht klargekommen. Ich hatte fast das GefĂŒhl, ich habe mich eingegraben», sagte der enttĂ€uschte Moch.
Bei Norwegens nĂ€chster Langlauf-Party vor - angesichts des Wetters - sehr gut gefĂŒllten ZuschauerrĂ€ngen fĂŒhrte KlĂ€bo vor seinen Landsleuten Erik Valnes und Harald Ăstberg Amundsen den nĂ€chsten Dreifacherfolg an. Der norwegische Star holte damit im dritten Rennen seinen dritten Titel und insgesamt seine zwölfte Goldmedaille bei Weltmeisterschaften.Â
Staffel-Medaille fĂŒr deutsche LanglĂ€ufer in weiter Ferne
Nach tagelangem Dauerregen setzte am Morgen Schneefall ein, der im Laufe des Tages immer heftiger wurde. «Das hat nicht viel mit schönem und leichtem Laufen zu tun. Das ist ein reiner Kampf», sagte Schlickenrieder. Die Zuschauer hatten trotzdem mÀchtig Spaà und feierten im Granasen Skisenter eine Schneeparty.
Hinter Moch, der im Skiathlon noch bis zum letzten Kilometer mit der Spitzengruppe mitgehalten hatte, lagen Albert Kuchler (29.) und Janosch Brugger (37.) noch weiter zurĂŒck. In dieser Form dĂŒrfte es fĂŒr den Deutschen Skiverband (DSV) auch mit einer Staffel-Medaille extrem schwierig werden. Vor zwei Jahren im slowenischen Planica hatten Moch und Co. noch ĂŒberraschend Bronze gewonnen.
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