Rugby-Spieler Hyron Andrews stirbt mit 31 in Frankreich
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 17:49 Uhr | dpa, AD HOC NEWSAndrewsâ Tod belastet Champions-Cup-Spiel
- Hyron Andrews wurde mit 31 Jahren im Teamhotel der Lions auf der Ăle de RĂ© tot aufgefunden.
- Der sĂŒdafrikanische Klub teilte den Todesfall vor dem Spiel gegen La Rochelle mit.
- Die Partie am Samstagabend soll stattfinden und mit einer Schweigeminute beginnen.
Todesfall vor Champions-Cup-Spiel auf Ăle de RĂ©
Der sĂŒdafrikanische Rugby-Spieler Hyron Andrews ist vor dem Champions-Cup-Spiel seines Vereins Lions Rugby Company gegen La Rochelle in Frankreich im Alter von 31 Jahren gestorben. Der Johannesburger Klub teilte mit, dass die Partie am Samstagabend dennoch stattfinden soll.
Andrews im Hotel leblos entdeckt
Andrews wurde am Vormittag leblos in einer Duschkabine des Teamhotels auf der Atlantikinsel Ăle de RĂ© entdeckt. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Todesursache wird untersucht
Die Todesursache ist noch nicht geklÀrt. Französische Medien berichteten, möglicherweise könne es sich um einen Unfall handeln; die Untersuchungen dauern an.
Lions-PrĂ€sident Rudolf Straeuli sagte, der Tod habe den Verein zutiefst erschĂŒttert. Andrews sei nicht nur ein talentierter Spieler, sondern auch ein geschĂ€tztes Mitglied der Lions-Familie gewesen, der erst in dieser Saison zum Klub gestoĂen sei.
Schweigeminute vor dem Spiel
Die Lions wollen Andrews vor der Begegnung gegen La Rochelle mit einer Schweigeminute gedenken. Auch der fĂŒr die europĂ€ischen Rugby-Pokalwettbewerbe zustĂ€ndige Verband EPCR reagierte bestĂŒrzt auf den Tod.
Der Tod von Hyron Andrews trifft die Lions in einer Phase, in der der Verein erstmals in dieser Saison mit dem 31-JÀhrigen im europÀischen Champions Cup antritt. Das Team aus Johannesburg steht damit vor einer ungewöhnlichen Belastung: Die Mannschaft muss kurzfristig mit einem Todesfall im unmittelbaren Umfeld umgehen und zugleich eine angesetzte Partie bestreiten.
Das Spiel gegen La Rochelle besitzt unabhĂ€ngig vom tragischen Ereignis sportliche Bedeutung fĂŒr beide Klubs. Der Champions Cup verbindet die fĂŒhrenden Vereinsmannschaften Europas und weitere starke Rugby-Nationen; Reisen, enge SpielplĂ€ne und der Aufenthalt in Teamhotels gehören zum Wettbewerbsalltag. Der Todesfall auf der Ăle de RĂ© rĂŒckt nun jedoch die menschliche Dimension des Profisports in den Mittelpunkt.
Untersuchung zur Todesursache
Nach den vorliegenden Angaben ist die Todesursache noch nicht geklĂ€rt. Die Ermittlungen und medizinischen Untersuchungen mĂŒssen daher abwarten, bevor sich beurteilen lĂ€sst, ob ein Unfall oder ein anderer medizinischer Grund vorlag. FĂŒr die Mannschaft steht zunĂ€chst die Betreuung der betroffenen Spieler und Mitarbeiter im Vordergrund.
Die geplante Schweigeminute macht Andrewsâ Tod auch im Stadion sichtbar. Sie soll dem Spieler gedenken, der erst in dieser Saison zu den Lions gewechselt war, wĂ€hrend der Verband EPCR und der Klub den Spielbetrieb trotz der Trauer fortsetzen wollen.
