Erneuter, Rekord

Erneuter Rekord: DLRG zÀhlt knapp 630.000 Mitglieder

06.02.2025 - 06:00:01 | presseportal.de

Bad Nenndorf - Wieder ein Mitgliederrekord der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): Zum Jahresende 2024 verzeichneten die Wasserretter 627.146 Mitgliedschaften. Das sind 3,3 Prozent mehr als im Jahr davor (2023: 607.310). Die Rettungsschwimmer und Schwimmausbilder freuen sich damit ĂŒber den dritten Höchststand in Folge. "Wir sind dankbar fĂŒr das Vertrauen, das die Menschen der DLRG entgegenbringen. Diesen anhaltenden Schwung wollen wir nutzen, um die Sicherheit beim Baden und Wassersport weiter zu verbessern", sagte DLRG PrĂ€sidentin Ute Vogt.

Erneuter Rekord: DLRG zÀhlt knapp 630.000 Mitglieder - Foto: presseportal.de
Erneuter Rekord: DLRG zÀhlt knapp 630.000 Mitglieder - Foto: presseportal.de

Inzwischen zĂ€hlt die Organisation fĂŒr Wasserrettung sogar ĂŒber 50.000 Mitgliedschaften mehr als unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Pandemie vor fĂŒnf Jahren. Knapp ein Drittel davon entfĂ€llt auf Kinder bis zwölf Jahre, die heute fast 200.000 Mitglieder ausmachen. "Alle diese Kinder wollen und sollen bei uns das Schwimmen lernen", so die PrĂ€sidentin der DLRG. Ob das immer möglich ist, sei ungewiss. "Der milliardenschwere Investitionsstau in den öffentlichen SchwimmbĂ€dern hĂ€ngt mittlerweile wie ein Damoklesschwert ĂŒber uns. FĂŒr viele unserer im Durchschnitt 50 Jahre alten BĂ€der bedeutet der nĂ€chste Sanierungsfall womöglich das endgĂŒltige Aus."

Die DLRG fordert weiter einen runden Tisch mit Bund, LĂ€ndern und Kommunen, die - unter Einbeziehung von Nutzern wie die DLRG - gemeinsam eine bundesweite BĂ€derbedarfsplanung vornehmen und umsetzen mĂŒssen. Die oberste PrioritĂ€t dabei muss die Pflichtaufgabe Schulsport haben. Bis zum Ende der Grundschule soll jedes Kind sicher schwimmen können. So steht es seit Jahren auch in den Lehr- und BildungsplĂ€nen der LĂ€nder.

Mehr Aktive fĂŒr die Schwimmausbildung

Daneben will die DLRG selbst noch mehr Ehrenamtliche fĂŒr die Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern gewinnen, um im Sommer an den BadegewĂ€ssern noch prĂ€senter sein und mehr Kindern das Schwimmen beibringen zu können. Der Verband will neben der Ausbildung des Nachwuchses vermehrt Erwachsene neu zum Engagement oder zum Wiedereinstieg bewegen. Außerdem nehmen die Verantwortlichen Personen aus den eigenen Reihen in den Blick, etwa die Eltern der Schwimmkursteilnehmer. Die finanzielle Förderung von Ausbilderqualifikationen soll ebenso zu mehr Engagierten beitragen wie eine noch höhere Bezuschussung fĂŒr die Bekleidung der Aktiven.

DLRG Hamburg wÀchst am stÀrksten

Alle 18 LandesverbĂ€nde verzeichneten 2024 mehr Zu- als AbgĂ€nge. Mit einem Plus von 7,8 Prozent wuchs die DLRG Hamburg wie in den Vorjahren prozentual erneut am stĂ€rksten. Auch Mecklenburg-Vorpommern (+7,6%), Brandenburg (7,3%) und ThĂŒringen (+6,9%) legten deutlich ĂŒberdurchschnittlich zu. Der mitgliederstĂ€rkste Landesverband bleibt Niedersachsen, der 16,3 Prozent aller Mitgliedschaften auf sich vereint. Im Jahr seines 100-jĂ€hrigen Bestehens zĂ€hlt der Landesverband erstmals mehr als 100.000 Mitglieder.

Rund die HĂ€lfte aller DLRG Mitglieder (49%) ist 18 Jahre oder jĂŒnger. Jedes zehnte Mitglied ist 60 Jahre oder Ă€lter. 47,5 Prozent der Mitglieder sind weiblich.

Die nunmehr 627.000 Mitglieder der DLRG erhalten tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung von gut 1,3 Millionen Menschen, die sich finanziell fĂŒr die Arbeit der ehrenamtlichen Lebensretter engagieren. "Gemeinsam sind wir eine große BĂŒrgerinitiative fĂŒr die Wassersicherheit in Deutschland. Ohne unsere Förderinnen und Förderer stĂŒnden wir nicht da, wo wir sind", so Ute Vogt.

Die Mitgliederzahlen der DLRG LandesverbÀnde:

Über die DLRG

Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. HierfĂŒr klĂ€ren ihre ehrenamtlich Aktiven ĂŒber Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 49.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jĂ€hrlich 2,7 Millionen Stunden ĂŒber die Sicherheit von BadegĂ€sten und Wassersportlern. Sie engagieren sich darĂŒber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 100 DLRG WasserrettungszĂŒge fĂŒr den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zĂ€hlt rund 630.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstĂŒtzen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier.

Pressekontakt:

Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: presse@dlrg.de

Original-Content von: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft ĂŒbermittelt durch news aktuell

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