SWR Streaming-Tipps fĂŒr November 2023
27.10.2023 - 10:00:20 | presseportal.de"nicht witzig - Humor ist, wenn die anderen lachen." - Staffel 2 schon jetzt in der ARD Audiothek und auf Youtube
Hier treffen Könner:innen der Ironie und der Satire auf jemanden, der mit ihrer Kunst nicht viel anfangen kann: Manuel Stark ist Autist. FĂŒr den Journalisten sind ĂŒbliche Ausdrucksformen des Humors nur wenig zugĂ€nglich - doch gerade deshalb interessiert er sich fĂŒr sie. Er hat Comedians eingeladen, um mit ihnen darĂŒber zu sprechen, was eigentlich witzig ist, warum Menschen lachen, und was Comedy kann. Das ist auch fĂŒr die Comedians eine besondere Herausforderung - wie sollen sie mit einem Menschen umgehen, der ĂŒber ihre Witze einfach nicht lacht, weil er sie nicht versteht? GĂ€ste der zweiten Staffel sind Matthias Egersdörfer, Moritz Neumeier, Fabi Rommel, Serdar Karibik, Luan, Felix Lobrecht, Niklas van Lipzig und Rainald Grebe.
Warum anhören?
Spannendes Video-Podcast-Experiment, das mit Humor und gleichzeitiger Ernsthaftigkeit vermeintliche GegensĂ€tze zusammenfĂŒhrt.
Wo zu finden?
Ab 25. Oktober immer mittwochs eine neue Folge in der ARD Audiothek und auf Youtube.
Nominierte StĂŒcke fĂŒr Deutschen Hörspielpreis der ARD ab sofort online
Die ARD Hörspieltage sind das bedeutendste Hörspiel-Festival im deutschsprachigen Raum. Vom 9. bis zum 12. November feiert das Festival sein 20-jĂ€hriges Bestehen im ZKM Karlsruhe, wo auch dieses Jahr der Deutsche Hörspielpreis der ARD vergeben wird. Alle nominierten StĂŒcke sind ab sofort in voller LĂ€nge in der ARD Audiothek und auf hoerspieltage.ard.de abrufbar. Die Preisverleihung findet am Samstagabend, 11. November, statt.
Warum anhören?
Spannende Auswahl der neuesten deutschsprachigen Hörspielproduktionen - fĂŒr Hörspielkenner und alle, die in die Welt des Hörkinos eintauchen wollen.
Wo zu finden?
Ab sofort in der ARD Audiothek und auf hoerspieltage.ard.de
"Margot FriedlÀnder - Eine Zeitzeugin und ihr VermÀchtnis" ab 5. November in der ARD Audiothek
Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. Sie selbst ĂŒberlebte das KZ Theresienstadt, traf dort ihren Freund und spĂ€teren Ehemann wieder und zog mit ihm nach New York. Heute trĂ€gt die Zeitzeugin Margot FriedlĂ€nder das Bundesverdienstkreuz und möchte vor allem junge Menschen zu Zivilcourage und gegenseitigem Respekt ermutigen. Die Schrecken von damals, die sie in ihrer Biografie beschrieben hat, verfolgen sie bis heute. Die Berlinerin ist ĂŒber 100 Jahre alt - wenn sie einmal nicht mehr da ist, sollen nachfolgende Generationen ihre Geschichte als 'Zweitzeugen' weitertragen.
Warum anhören?
"Ich tue es fĂŒr Euch", sagt Margot FriedlĂ€nder. Die Ăberlebende des Holocaust setzt sich dafĂŒr ein, dass die Verbrechen der Nazis nicht vergessen werden.
Wo zu finden?
Ab 5. November in der ARD Audiothek.
"Rabiat: Ich lass dich los. Wenn die Eltern sterben" ab 6. November in der ARD Mediathek
Wir alle wissen, dass unsere Eltern irgendwann sterben. So richtig wahrhaben wollen wir es nicht. Kann man sich auf die Konfrontation mit dem Tod vorbereiten? Wie ist es, die Eltern bis zum Tod zu begleiten? PatientenverfĂŒgung, Platz im Friedwald, die Aufteilung des Nachlasses: Es sind die konkreten Dinge, die uns bewusst machen, dass auch das Leben der Menschen, die von Anfang an bei uns waren, endlich ist. Wie verbringt man gut die letzten Wochen miteinander? Wie nimmt man voneinander Abschied? Und wie ist es, wenn die Eltern gestorben sind? Ein sehr persönlicher Film von Lea Semen ĂŒber Tod und Abschied nehmen.
Warum anschauen?
"Das Höchste, was wir erreichen können, ist: gut zu gehen", sagt Palliativmediziner Prof. Winfried Hardinghaus. "Wenn wir [...] im Leben mit uns zufrieden waren, dann können wir auch zufrieden gehen." Ein Film ĂŒber ein Thema, das uns frĂŒher oder spĂ€ter alle angeht.
Wo zu finden?
Ab 6. November in der ARD Mediathek.
"Echt - unsere Jugend" ab 23. November in der ARD Mediathek
Ende der 90er: Die Band "Echt" hat mit Songs wie "Du trĂ€gst keine Liebe in Dir", "Weinst Du" oder "Junimond" groĂe Hits. Fast genau 20 Jahre nach der Trennung von "Echt" haben sich die ehemaligen Bandmitglieder Kim, Flo, Kai, Gunnar und Puffi dazu entschieden, bisher nie veröffentlichte private Aufnahmen aus ihrer Bandzeit dokumentarisch aufzuarbeiten. Kim Frank, SĂ€nger von "Echt" und inzwischen Autor und Filmemacher, hat daraus drei Filme produziert und geschnitten, die von der gemeinsamen Jugend und dem Erwachsenwerden der Band erzĂ€hlen - emotional, witzig und mitreiĂend ehrlich.
Warum anschauen?
Musik trifft PortrĂ€t: FĂŒr alle, die Lust auf nostalgisches Eintauchen in den Sound ihrer Jugend haben - oder Band und Geschichte neu entdecken möchten.
Wo zu finden?
Alle drei Filme ab 23. November in der ARD Mediathek.
DebĂŒt im Dritten: "Jonja" ab 24. November in der ARD Mediathek
In dem Jugendfilm von Anika MĂ€tzke fĂ€hrt die 13-jĂ€hrige Jonja mit der Familie ihres besten Freundes Paul in den Urlaub, ohne ihrer Mutter davon zu erzĂ€hlen. Die Tage am See sind aufregend und schön. Jonja verliebt sich in ein MĂ€dchen und ihre Freundschaft zu Paul wird noch intensiver. Sie genieĂt die Zeit fernab ihres Familienalltags. Bis die LĂŒge schlieĂlich auffliegt und Paul ihre Freundschaft in Frage stellt.
Warum anschauen?
Sommerliche Coming-of-Age-Geschichte fĂŒr alle an der Schwelle zum Teenageralter, fĂŒr Familien und fĂŒr Junggebliebene. Lebendig, poetisch und mit groĂer SelbstverstĂ€ndlichkeit erzĂ€hlt.
Wo zu finden?
Ab 24. November in der ARD Mediathek.
DebĂŒt im Dritten: "Die Saat" ab 24. November in der ARD Mediathek
Mit seinem neuen Job als Bauleiter hofft Rainer, das Mittelschichtsleben fĂŒr seine Familie zu sichern. Als er degradiert wird, wird aus seinem Kampf um soziale Gerechtigkeit auch ein Kampf ums eigene Ăberleben. WĂ€hrend sich zwischen seiner Tochter Doreen und dem neureichen NachbarsmĂ€dchen Mara eine gefĂ€hrliche Freundschaft entwickelt, gerĂ€t die Existenz der Familie immer weiter ins Rutschen. Ein Spielfilm von Mia Maariel Meyer, zu dem sie das Drehbuch gemeinsam mit Hanno Koffler schrieb.
Warum anschauen?
AufrĂŒttelndes Drama ĂŒber die Angst vor sozialem Abstieg, ĂŒber Druck in einer Leistungsgesellschaft und ĂŒber den Versuch, trotzdem ein solidarischer Mensch zu bleiben.
Wo zu finden?
Ab 24. November in der ARD Mediathek.
Weitere Informationen unter: http://swr.li/swr-streaming-tipps-november-2023 und http://swr.li/pressedossier-streaming-tipps
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