Internationaler, Weltfrauentag

Internationaler Weltfrauentag am Samstag, 8. MÀrz 2025 / Frauengesundheit: weibliche Sicht der Dinge nötig

03.03.2025 - 04:15:00

Baierbrunn - Anmoderation: Am Samstag ist internationaler Weltfrauentag. Frauen demonstrieren fĂŒr Gleichberechtigung. Dabei geht es nicht nur darum, den gleichen Lohn wie MĂ€nner zu bekommen oder um politische Rechte, sondern auch um die Medizin. Warum auch da keine Gleichberechtigung erreicht ist, dazu Petra Terdenge:

Sprecherin: Die Mehrheit der Medizinstudierenden ist weiblich. Dennoch spielt der weibliche Körper selbst an der Uni kaum eine Rolle, sagt Silke Stuck. Sie hat mit einer Kollegin zum Thema Frauengesundheit recherchiert und Expertinnen interviewt. DarĂŒber schreibt sie in der aktuellen Apotheken Umschau:

"Grundlagen, die FrauenĂ€rztinnen kennen sollten wie die weiblichen Lustorgane, die Menopause, SchwangerschaftsabbrĂŒche, Regelschmerzen, seltene gynĂ€kologische Erkrankungen: all so etwas mĂŒssen sie sich oft erst in der Praxis, in Fortbildungen aneignen."

Sprecherin: Die Schwerpunkte im Medizin-Studium, so die Protagonistinnen des Artikels, folgten oft einer jahrhundertelang geprĂ€gten mĂ€nnlichen Perspektive. Das habe Folgen, die die Patientinnen in gynĂ€kologischen Praxen zu spĂŒren bekommen:

"Die Frauen gehen mit unfassbaren Regelschmerzen zum Teil zum Arzt oder zur Ärztin, und der oder die sagt: 'ja, mein Gott, das tut halt weh jeden Monat, das ist so'. Viele Frauen fĂŒhlen sich einfach nicht ernstgenommen in dem, was sie sagen. Oft werden auch solche Krankheitssymptome dann psychosomatisch umgedeutet: 'Sie haben so viel Stress, machen Sie mal ein bisschen langsamer, das wird schon wieder.'"

Sprecherin: In anderen LĂ€ndern versucht man gezielt, die medizinische Behandlung fĂŒr Frauen zu verbessern:

"Da ist man international teilweise schon viel weiter. Es gibt speziell ausgebildete Krankenschwestern, die Brustkrebs-Patientinnen oder Endometriose-Patientinnen begleiten. So kann eine Beratung, AufklÀrung und Behandlung auf verschiedene Schultern verteilt werden, immer mit der weiblichen Perspektive."

Abmoderation: Generell gilt die Frauengesundheit als unterfinanziert, schreibt die Apotheken Umschau. Expertinnen und Experten fordern mehr Geld fĂŒr die Forschung und fĂŒr die so genannte sprechende Medizin. Ärztinnen sollen sich mehr Zeit fĂŒr ihre Patientinnen nehmen können, um im persönlichen GesprĂ€ch Lösungen zu entwickeln.

Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter www.apotheken-umschau.de

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