Prostata: Diese Medikamente helfen bei Beschwerden
16.05.2024 - 09:00:04Behandlung verbessert LebensqualitÀt
Gleicht die Prostata in GröĂe und Form zunĂ€chst einer Kastanie oder Walnuss, Ă€hnelt sie mit den Jahren teils eher einer Orange. Dann wird es in der Harnröhre oft eng. Warum sich das Organ im Alter vergröĂert, ist unklar. Gut bekannt sind vielen MĂ€nnern aber die oben beschriebenen Folgen. Hilfe holen sollten sich Betroffene nicht nur, weil die Behandlung die LebensqualitĂ€t verbessern kann. Auch ist eine gutartige ProstatavergröĂerung nicht immer harmlos. So kann der Urin, der sich in der Blase staut, zu ernsten Problemen fĂŒhren. Er ist ein idealer NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien - es kommt zu schmerzhaften BlasenentzĂŒndungen.
Gegensteuern können Betroffene auch mit verschiedenen Medikamenten. Pflanzliche Mittel wie KĂŒrbissamen, GrĂ€serpollen oder SĂ€gepalmenextrakt versprechen Linderung bei leichten Prostatabeschwerden. Bezahlen muss sie der Patient allerdings selbst. Auch sogenannte Alphablocker wie Tamsulosin fĂŒhren dazu, dass die Muskulatur der Prostata erschlafft und den Urin besser durchlĂ€sst. Bei manchen Patienten senkt es allerdings auch den Blutdruck. Da die meisten Betroffenen Ă€lter sind, kann dieser Effekt sogar gĂŒnstig sein.
Reduktasehemmer können Prostata verkleinern
Werden Alphablocker nicht gut vertragen, kann als Alternative Tadalafil verordnet werden, so die "Apotheken Umschau". Das Mittel steigert auch die ErektionsfĂ€higkeit und wird daher auch zur Behandlung von Potenzproblemen eingesetzt. Eine weitere medikamentöse Option bei ProstatavergröĂerung sind sogenannte Reduktasehemmer. Sie unterbinden die Aktivierung des mĂ€nnlichen Geschlechtshormons Testosteron im Prostatagewebe. Als einzige Medikamente können sie so die Prostata wieder verkleinern. Doch kann dies Nebenwirkungen auf Libido und Potenz haben.
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