FeuchteschÀden, Haus

Wenn FeuchteschÀden dem Haus zusetzen / Die 'Problemzonen' von GebÀuden und ihre passgenauen Lösungen

31.10.2024 - 11:17:01

Bergisch Gladbach - Der menschliche Körper hat seine Problemzonen, die im Laufe der Jahre zutage treten - bei den einen mehr, bei anderen weniger. HĂ€ufig werden sie unter dem Titel "Bauch, Beine, Po" zusammengefasst und mit gezielten Fitnessprogrammen bekĂ€mpft. Ähnlich verhĂ€lt es sich bei GebĂ€uden, die ihre ganz eigenen Problemzonen aufweisen, insbesondere wenn es um FeuchteschĂ€den geht. Zwar heißen die Zonen dann anders. Doch auch hier gibt es "Programme", um die Probleme in den Griff zu bekommen und das Haus wieder fit fĂŒr die Zukunft zu machen.

"Es sind hÀufig drei 'Problemzonen', an denen FeuchteschÀden zuschlagen: Wohnbereich, Keller und Balkon", erlÀutert Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsunternehmens ISOTEC.

"Problemzone Wohnraum": Schimmel

Jeder hat es wahrscheinlich schon mal gesehen: Schimmelflecken, zum Beispiel hinter SchrĂ€nken, in Heizungsnischen oder Wandecken. Sie sehen nicht nur unappetitlich aus, der Schimmel gefĂ€hrdet auch die Gesundheit der Bewohner und langfristig den Werterhalt des GebĂ€udes. "In der Heizperiode sprießt auf kalten WandoberflĂ€chen, entstanden aus schlechter WĂ€rmedĂ€mmung, WĂ€rmebrĂŒcken, unzulĂ€nglichem Heizen, falschem LĂŒftungsverhalten und daraus resultierender zu hoher Luftfeuchtigkeit, oder auch nach unzureichend getrockneten WasserschĂ€den, der Schimmelpilz", so Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. Das Bundesumweltamt empfiehlt, bei einer befallenen FlĂ€che ab 0,5 Quadratmetern eine Fachfirma einzuschalten. "Oft ist diese Grenze schnell ĂŒberschritten, weil diese FlĂ€che nicht zusammenhĂ€ngend sein muss, sondern pro Raumbereich aufaddiert wird", warnt Thomas Molitor. "Außerdem ist der Schimmelbefall in vielen FĂ€llen nicht sichtbar und verbirgt sich etwa in Wand- oder Fußbodenaufbauten." Deshalb sollten seiner EinschĂ€tzung nach Profis ran, um den Schimmel zu begutachten und fachgerecht zu beseitigen.

"Problemzone Keller": Feuchtigkeit im Mauerwerk

In der "Problemzone Keller" sind Putz- und Farbabplatzungen an den KelleraußenwĂ€nden und muffiger Geruch deutliche Hinweise auf FeuchteschĂ€den. Im Keller kann die Feuchtigkeit gleich doppelt zuschlagen: sowohl von unten als auch seitlich aus dem Erdreich. So steigt bei HĂ€usern, insbesondere bei GebĂ€uden der Baujahre vor 1970 ohne durchgehende Bodenplatte und mit sogenannten Streifenfundamenten, die Feuchtigkeit ungehindert aus dem Erdreich ins Kellermauerwerk auf. "Als Gegenmaßnahme hat sich hier eine Horizontalsperre, etwa mit ISOTEC-Spezialparaffin, bewĂ€hrt", so Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. "Dadurch entsteht eine 15 Zentimeter dicke, wasserdichte Sperrschicht, die das Aufsteigen der Feuchtigkeit ein fĂŒr alle Mal verhindert."

Feuchtigkeit kann, wie erwĂ€hnt, aber auch seitlich aus dem Erdreich in die KellerwĂ€nde eindringen: bei Ă€lteren HĂ€usern, weil die WĂ€nde oft ĂŒber keine Außenabdichtung verfĂŒgen, bei neueren GebĂ€uden, weil sie nur unzureichend oder fehlerhaft abgedichtet sind. Dann gibt es gleich zwei probate Gegenmittel: eine Außenabdichtung, fĂŒr die das Kellermauerwerk von außen freigelegt wird, bevor die mehrstufige Abdichtung und damit Trockenlegung des gesamten Wandquerschnitts erfolgt. Oder, falls eine Außenabdichtung nicht möglich ist - etwa bei Überbauung, direkt angebauter Garage oder Terrasse - ist eine Innenabdichtung die ideale Lösung. Die seitlich in die KelleraußenwĂ€nde eindringende Feuchtigkeit wird dann von der Innenseite des GebĂ€udes aus mit einem mehrstufigen Verfahren gestoppt.

Bei der Horizontalsperre und Außenabdichtung, die den gesamten Wandquerschnitt trockenlegen, rundet ein Sanierputz on top die Maßnahme ab. Dieser spezielle Putz macht die Restfeuchtigkeit wĂ€hrend der weiteren Trocknungsphase unschĂ€dlich, da er wasserabweisend ist und ĂŒber Luftporen verfĂŒgt, die gelöste Salze einlagern. So werden Putz- und Farbabplatzungen an den frisch sanierten KellerwĂ€nden verhindert.

"Problemzone Keller": Feuchtigkeit im Boden

Neben den AußenwĂ€nden in der "Problemzone Keller" ist der Boden eine weitere Schwachstelle, fĂŒr die es je nach Ursache verschiedene Lösungen gibt. Zeigt etwa die Betonbodenplatte Risse, durch die Feuchtigkeit aus dem Erdreich eindringt, können diese mit einem besonderen Kunstharz geschlossen werden. "Risse oder Fugen, die starken Bewegungen und KrĂ€ften ausgesetzt sind, werden zusĂ€tzlich mit dem speziellen ISOTEC-Flexband verklebt und damit absolut sicher abgedichtet", betont Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. Und fĂŒr Ă€ltere GebĂ€ude ohne durchgehende Bodenplatte, bei denen direkt auf das Erdreich nur Magerbeton gegossen oder Ziegelsteine als Boden verlegt wurden, schafft ein dreistufiges Beschichtungssystem schon ab einer Schichtdicke von nur vier Millimetern Abhilfe vor kapillar aufsteigender Feuchte.

"Problemzone Balkon": SchĂ€den an Boden und WandanschlĂŒssen

Die "Problemzone Balkon" ist besonders Ă€rgerlich, weil sie doch eine beliebte "Oase im Alltag" betrifft. Baulich betrachtet ist er aber eine "Problemzone". Da Balkone und Terrassen ganzjĂ€hrig hohen Beanspruchungen und WetterverhĂ€ltnissen ausgesetzt sind, kommt es hier hĂ€ufig zu Rissen, beschĂ€digten Fliesen oder Beschichtungen sowie defekten Anschlussbereichen. In der Folge kann Feuchte dann bis in die Innenbereiche des Hauses eindringen. "Mit einer professionellen Balkonsanierung lassen sich diese 'Oasen' mit einer Abdichtung aus FlĂŒssigkunststoff aber zĂŒgig wieder auf Vordermann bringen", so der stellvertretende Technische Leiter von ISOTEC. Ein weiterer Vorteil: Da diese Beschichtung nur wenige Millimeter dick ist, funktionieren TĂŒren, bodentiefe Fenster oder niveaugleiche 'Komfortschwellen' auch nach der Sanierung weiterhin tadellos.

Das Fazit von Dipl.-Ingenieur Molitor: "Mit den Problemzonen fĂŒr FeuchteschĂ€den 'Wohnraum-Keller-Balkon' muss sich niemand abfinden. Die genaue Vor-Ort-Analyse durch einen Fachmann und die zielgenaue Behebung der SchĂ€den und ihrer Ursachen schafft zĂŒgig und zu ĂŒberschaubaren Kosten nachhaltige Lösungen. Sie steigern die WohnqualitĂ€t fĂŒr die Bewohner und den Wert der Immobilie."

Weitere Informationen unter www.isotec.de

Pressekontakt:

ISOTEC GmbH
Helen Zaunbrecher
Köttgen-Allee 1
51465 Bergisch Gladbach
[email protected]
02207 / 84 76 361

Unser Podcast - reinhören und mitreden:
https://www.isotec-handwerkskompass.de

Original-Content von: ISOTEC GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5a0350

@ presseportal.de