radio3 vom rbb und Literaturhaus Berlin vergeben Walter-Serner-Preis 2024 an Alize Heiser
13.11.2024 - 09:55:07 | presseportal.de
"Kiesgrubensommer"
In "Kiesgrubensommer" erzĂ€hlt Alize Heiser die Coming-of-Age-Geschichte eines heiĂen Sommers. In der Kiesgrube, in der Leonie, Caro, Tom und Micha immer schwimmen gehen, treibt eines Tages ein toter Mann. Und auf einmal geht es um die Vergangenheit, um die Stasi und die DDR. Wie erzĂ€hlt und beurteilt man das Leben eines Menschen, der sich selbst nicht mehr Ă€uĂern kann, und wie geht man mit einem FundstĂŒck um, von dem man eigentlich nichts wissen darf? Eine kunstvoll erzĂ€hlte Momentaufnahme ĂŒber Freundschaft, Ost-West-Geschichte(n) und UmbrĂŒche, die lange nachwirkt.
Ăber die Autorin
Alize Heiser, geboren 2000 in Dresden, hat ihr Abitur mit wirtschaftlichem Schwerpunkt absolviert und in einer Grundschule gearbeitet. Momentan studiert sie Theaterregie an der Akademie fĂŒr Darstellende Kunst Baden-WĂŒrttemberg. In ihren Texten beschĂ€ftigt sie sich mit der Wendezeit, der fehlenden Aufarbeitung ebendieser und den politischen Konsequenzen.
Beim Walter-Serner-Preis 2024 gingen 1.453 gĂŒltige Bewerbungen ein. Gesucht wurden in diesem Jahr unveröffentlichte Kurzgeschichten, die sich mit Wendepunkten beschĂ€ftigen.
radio3 vom rbb und das Literaturhaus Berlin vergeben den mit 5.000 Euro dotierten Preis jĂ€hrlich. Gastjurorin 2024 ist die Autorin Peggy MĂ€dler, die auch die Laudatio auf die PreistrĂ€gerin halten wird. In der Jury waren auĂerdem Sonja Longolius und Janika Gelinek, die Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, sowie Nadine Kreuzahler und Anne-Dore Krohn vom rbb.
Die Preisverleihung live auf radio3
Der Preis wird am 3. Dezember 2024 um 19.00 Uhr in Studio 14, der rbb Dachlounge, verliehen. radio3 ĂŒbertrĂ€gt die Veranstaltung live im Radio. Tickets fĂŒr die Verleihung sind ĂŒber die Homepage des Literaturhaus Berlin fĂŒr 11 Euro, ermĂ€Ăigt 8 Euro, erhĂ€ltlich.
Walter Serner wurde 1889 in Karlsbad geboren und lebte in Wien, Berlin und ZĂŒrich. Er schrieb unter anderem "Letzte Lockerung. Ein Handbrevier fĂŒr Hochstapler" und "Die Tigerin". 1942 wurde er aus Prag nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter in den Wald von Bikernieki bei Riga, wo er am 23. August 1942 mit seiner Frau Dorothea ermordet wurde. Der Walter-Serner-Preis fĂŒr Kurzgeschichten soll an sein Leben und Wirken erinnern. Es gibt ihn seit Mitte der 1970er Jahre. Seit 1996 ist der Preis dotiert und wird gemeinsam von radio3 vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben und verliehen.
Weitere Informationen
www.radio3.de/walter-serner-preis und www.literaturhaus-berlin.de
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Presse & Information
Alke Lorenzen
Tel. 030/97993 - 12108
alke.lorenzen@rbb-online.de
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