5 Fakten um den Hype von Probiotika / Darmgesundheit
18.12.2024 - 11:38:12 | presseportal.de1. Darmgesundheit gewinnt an Relevanz.
Darmgesundheit ist heute ein viel diskutiertes Thema. Immer mehr Forschungen betonen die Rolle des Darms fĂŒr die ganzheitliche Gesundheit. Hinzu kommt, dass die Menschen sich prĂ€ventiv um ihre Gesundheit kĂŒmmern möchten, um ihre LebensqualitĂ€t zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen. Die wachsende PopularitĂ€t von Probiotika, PrĂ€biotika und fermentierten Lebensmitteln zeigt: Die ErnĂ€hrung rĂŒckt immer mehr in den Fokus, um die Darmgesundheit zu fördern. Medien und Bestseller wie "Darm mit Charme" haben ebenfalls dazu beigetragen, das Interesse an diesem Thema zu wecken.
2. Unsere Gesundheit beginnt im Darm.
Der Darm ist ein zentrales Organ fĂŒr die Gesundheit und nimmt eine SchlĂŒsselrolle des Immunsystems ein: 70 Prozent der Immunzellen sind in der Darmwand angesiedelt. Ein ausgewogenes Mikrobiom, also die Gemeinschaft aller im Darm lebenden Mikroorganismen, unterstĂŒtzt die Barrierefunktion des Darms und schĂŒtzt vor Krankheitserregern. Ăber die Darm-Hirn-Achse beeinflusst der Darm unser körperliches und emotionales Wohlbefinden. Ein gestörter Darm, beispielsweise durch eine unausgewogene ErnĂ€hrung oder die Einnahme von Antibiotika, kann Krankheiten wie Allergien, EntzĂŒndungen oder sogar chronische Leiden begĂŒnstigen.
3. Probiotika sind unsere VerbĂŒndeten im Darm.
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die gezielt eingenommen werden, um das Mikrobiom zu bereichern. Die wohl bekanntesten sind die Laktobazillen, auch MilchsĂ€urebakterien genannt: Sie werden bei der Herstellung von Joghurt, KĂ€se und anderen fermentierten Lebensmitteln verwendet und helfen dabei, Milchzucker in MilchsĂ€ure umzuwandeln. Ebenfalls wichtig sind Bifidobakterien, die das Mikrobiom im Gleichgewicht halten. Beide spielen eine SchlĂŒsselrolle dabei, eine gesunde Darmflora aufrechtzuerhalten und tragen zur Verdauung und Immunabwehr bei.
4. Das Potenzial von Probiotika wird noch erforscht.
BakterienstĂ€mme zu erforschen, ist komplex. Daher ist ihre Wirkung noch nicht vollstĂ€ndig verstanden. WĂ€hrend Studien positive Effekte fĂŒr spezifische Beschwerden wie Durchfall oder Reizdarmsyndrom belegen, zeigt die neuere Forschung auch mögliche Nachteile bei einer unspezifischen Anwendung. Probiotika als NahrungsergĂ€nzung sollten mit Bedacht ausgewĂ€hlt werden, da Probiotika, die nicht gezielt eingesetzt werden und deren Zusammensetzung nicht fĂŒr die eigenen Probleme ausgesucht wurde, das Gleichgewicht des Mikrobioms stören können. Dies kann zu einer geringeren Vielfalt der Mikroorganismen im Darm und potenziellen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit fĂŒhren.*
5. Unser Mikrobiom lÀsst sich "trainieren".
Ein ausgewogenes Mikrobiom unterstĂŒtzt die Barrierefunktion des Darms und schĂŒtzt vor Krankheitserregern. Um es widerstandsfĂ€hig zu machen, sollten wir uns abwechslungsreich mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten, HĂŒlsenfrĂŒchten, GemĂŒse und Obst ernĂ€hren. Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut liefern probiotische Bakterien, die das Mikrobiom bereichern und die Darmschleimhaut stabilisieren. Bewegung, Stressmanagement und ausreichend Schlaf fördern ebenfalls ein gesundes Mikrobiom.
Das vollstÀndige Interview zum Thema Darmgesundheit mit Dr. Christina Steinbach lesen Sie auf der Website der Initiative Milch: www.initiative-milch.de/article/joghurt-und-darmgesundheit.
* Christina: Bischoff S. Probiotika, Prabiotika. Synbiotika; Thieme; 2009
Ford AC, Harris LA, Lacy BE et al. Systematic review with meta-analysis:the efficacy of prebiotics, probiotics, synbiotics and antibiotics in irritablebowel syndrome. Aliment Pharmacol Ther 2018; 48: 1044-1060
Dimidi E, Christodoulides S, Fragkos KC et al. The effect of probiotics onfunctional constipation in adults: a systematic review and meta-analysisof randomized controlled trials. Am J Clin Nutr 2014; 100: 1075-1084
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