Sicherheit, Ratgeber

Unsichtbar, geruchlos, tödlich: Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid steigt in der Heizsaison

Veröffentlicht am: 23.10.2025 um 08:15 Uhr | presseportal.de

Berlin - In der Heizsaison steigt die Zahl der RettungsdiensteinsĂ€tze, bei denen Menschen durch Kohlenmonoxid (CO) vergiftet wurden, merkbar an. Durchschnittlich kommen in Deutschland jĂ€hrlich rund 3.500 Patientinnen und Patienten mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Krankenhaus. CO ist ein gefĂ€hrliches Gas, das unsichtbar, geruchs- und geschmacklos ist. Es dringt auch durch WĂ€nde sowie Decken und ist deshalb besonders tĂŒckisch. FĂŒr Familien ist PrĂ€vention doppelt wichtig, da Kinder und Schwangere besonders gefĂ€hrdet sind.

Unsichtbar, geruchlos, tödlich: Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid steigt in der Heizsaison - Bild: presseportal.de
Unsichtbar, geruchlos, tödlich: Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid steigt in der Heizsaison - Bild: presseportal.de

Kinder im Fokus: kleine Körper, großes Risiko

Der Stoffwechsel von Kindern ist noch nicht ausgereift, weshalb das Kohlenmonoxid den Sauerstoff im Blut besonders schnell verdrĂ€ngt. So können bereits geringe CO-Konzentrationen in der Raumluft bei Kindern zu schweren Symptomen fĂŒhren. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und MĂŒdigkeit sind auch bei Erwachsenen frĂŒhe Warnzeichen einer CO-Vergiftung, werden aber leicht mit einer ErkĂ€ltung verwechselt.

Expertentipps zum Schutz vor CO-Vergiftungen

"Viele Menschen unterschĂ€tzen Kohlenmonoxid gerade zum Start der Heizperiode. Unser Appell: Heizungen und Kamine regelmĂ€ĂŸig durch Schornsteinfeger kontrollieren und durch Heizungs-Fachbetriebe warten lassen und CO-Warnmelder installieren. Das schĂŒtzt alle Bewohner, insbesondere Familien mit Kindern", sagt Hermann Schreck, VizeprĂ€sident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Anne Wentzel, Vorsitzende der Initiative zur PrĂ€vention von CO-Vergiftungen, ergĂ€nzt: "Die Zeitumstellung ist ein idealer Zeitpunkt, um aktiv zu werden: Wer bereits CO-Warnmelder installiert hat, sollte einmal im Jahr die PrĂŒftaste drĂŒcken und die FunktionsfĂ€higkeit kontrollieren."

CO-Melder: klein, laut, lebensrettend

CO-Warnmelder erkennen gefĂ€hrliche Konzentrationen des Atemgifts frĂŒhzeitig und alarmieren mit einem lauten Signal. Die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungenempfiehlt:

Richtiges Verhalten bei CO-Alarm

Hinweise zur richtigen Montage und Bedienung von CO-Meldern unter: https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/

Über die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegrĂŒndet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft NotĂ€rzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

Pressekontakt:

Initiative zur PrÀvention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
"CO macht K.O. - SchĂŒtze dich vor Kohlenmonoxid!"
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 33
E-Mail: info@co-macht-ko.de

Original-Content von: Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5dbd4b

de | unterhaltung | 68293482 |