Einigung und politische StÀrkung der Friseurbranche beim Zukunftskongress FriseurHandwerk
16.01.2024 - 11:18:31Der neu geschaffene Branchentreff hat ein - bis dato unbekanntes - politisches Selbstbewusstsein der Friseurinnen und Friseure in Deutschland hervorgebracht und diente ihnen als gemeinschaftliches Sprachrohr. Mehr als 520 Teilnehmende konnte der Kongress verzeichnen, der neben seiner politischen Mission mit inspirierenden VortrÀgen und Diskussionen zu nachhaltigem Wirtschaften im Friseurhandwerk punktete.
Prominenter Keynote-Speaker war der Autor und Philosoph Richard David Precht. Er sprach ĂŒber die Zukunft empathischer Berufe und gab der Branche Hoffnung. Er betonte, dass empathische Berufe zu den Gewinnern der Automatisierung zĂ€hlen, da der Friseur auch in Zukunft persönlich am Kunden arbeiten wird, im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen, die maschinell ersetzt werden.
Den Höhepunkt des Events bildete eine Podiumsdiskussion. Teilgenommen haben Richard David Precht, StaatssekretÀr Michael Kellner, Jörg Dittrich (PrÀsident Zentralverband des Deutschen Handwerks), Manuela HÀrtelt-Dören (PrÀsidentin Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks) und den Friseur-Unternehmern Heiko Schneider und Filiz Erdogu.
Besonders intensiv wurde ĂŒber das Thema Coronahilfen diskutiert. Manuela HĂ€rtelt-Dören brachte deutlich die Meinungen und Emotionen ihrer Branche zu den RĂŒckzahlungen zum Ausdruck und verdeutlichte StaatssekretĂ€r Michael Kellner, wie wenig sich die Friseurbranche von der Politik wahrgenommen fĂŒhlt. Jörg Dittrich betonte die WertschĂ€tzung des Handwerks seitens der Politik, forderte jedoch, dass den Worten auch Taten folgen mĂŒssen. Der StaatssekretĂ€r zeigte sich interessiert an der Forderung nach steuerlicher Absetzbarkeit der Friseurdienstleistung. Er betonte, dass dies nicht nur ein Anreiz fĂŒr Friseure sein könnte, in legalen Strukturen zu arbeiten, sondern auch Schwarzarbeit bekĂ€mpfen wĂŒrde.
Die anschlieĂende Ăberreichung des Vier-Punkte-Forderungspapiers an das Wirtschaftsministerium markierte schlieĂlich den offiziellen politischen Abschluss des Tages. Die Forderungen, darunter eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 7%, die Möglichkeit, Friseurausgaben von der Steuer abzusetzen, eine PrĂ€mie fĂŒr Ausbildungen sowie verstĂ€rkte MaĂnahmen zur BekĂ€mpfung von Schwarzarbeit, sollen faire Rahmenbedingungen fĂŒr die Branche schaffen. StaatssekretĂ€r Michael Kellner versprach eine gewissenhafte PrĂŒfung der Forderungen, insbesondere der steuerlichen Absetzbarkeit des Friseurbesuchs, und betonte sein Interesse an zukunftssicheren und nachhaltigen Rahmenbedingungen fĂŒr die Friseurbranche.
Die Veranstaltung schuf ein starkes GemeinschaftsgefĂŒhl aller Akteure im Friseurmarkt und ein kollektives Bewusstsein fĂŒr die zukĂŒnftigen Herausforderungen. Mit diesem neuen Wir-GefĂŒhl und den Hoffnungen an das Wirtschaftsministerium verlieĂen die Teilnehmenden zuversichtlich den Zukunftskongress.
Mehr Informationen zum Kongress, zur Branche und zum Vier-Punkte-Forderungspapier finden Sie im Presseportal auf https://imsalon.de/zukunftskongress-friseurhandwerk/presse/
Ăber imSalon
Seit 2005 hĂ€lt das Nachrichtenportal imSalon.de und imsalon.at die Branche in Deutschland und Ăsterreich tĂ€glich auf dem Laufenden. Die GrĂŒnderin Raphaela Kirschnick brennt seit ĂŒber 35 Jahren fĂŒr die Friseurbranche. 2022 hat sie zudem das Messeformat imSalon Wien in Ăsterreich als Branchen-Fixpunkt ins Leben gerufen. Stillstand ist nichts fĂŒr die imSalon Chefredakteurin: Um Bewegung in die Branchen-Bubble zu bringen, lĂ€sst sie nun die Friseur-Branche beim #NeueWegeFriseurHandwerk - Zukunftskongress auf Politik und Medienwelt treffen.
Ăber den Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) vertritt als Bundesinnungsverband die Gesamtinteressen des deutschen Friseurhandwerks. In ihm sind 11 LandesinnungsverbĂ€nde zusammengeschlossen, deren Mitgliederbasis rund 220 Friseur-Innungen bilden. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ĂŒber 80.000 Friseursalons mit 240.000 BeschĂ€ftigten und rund 14.000 Auszubildenden. Der Jahresumsatz liegt bei rund 6 Milliarden Euro. PrĂ€sidentin des Zentralverbandes ist Manuela HĂ€rtelt-Dören, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer ist Holger Stein. Sitz der ZV-GeschĂ€ftsstelle ist Köln.
Pressekontakt:
Ministry Group GmbH
Virginie Siems
Stadtdeich 2-4
20097 Hamburg
[email protected]
Tel. +49 40 27 15 15 30
www.ministrygroup.de
Original-Content von: imSalon ĂŒbermittelt durch news aktuell


