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Zecken? GanzjÀhrig ein Thema: warum Tierhaltende jetzt handeln sollten

24.02.2026 - 09:09:37 | presseportal.de

Bonn - Ob Joggingrunde oder Spaziergang mit dem Hund im Februar, im Sommer oder im SpĂ€therbst: Zecken machen lĂ€ngst keine Winterpause mehr. Genau deshalb gilt heute mehr denn je: Konsequente Zeckenprophylaxe aus der Tierarztpraxis und tĂ€gliches Absuchen der Tiere gehören zur festen Routine. Wer hier frĂŒhzeitig handelt, schĂŒtzt seinen Hund nicht nur vor lĂ€stigen Stichen, sondern reduziert auch das Risiko schwerer, teils lebensbedrohlicher Erkrankungen wie der Babesiose.

Zecken? GanzjÀhrig ein Thema: warum Tierhaltende jetzt handeln sollten - Foto: presseportal.de

Zecken in Deutschland: auch im Winter aktiv

Milde Winter und lange Übergangszeiten sorgen dafĂŒr, dass Zecken heutzutage ganzjĂ€hrig aktiv sind, bereits ab etwa +7 °C - manche Arten sogar bei Frost. Besonders die kĂ€ltetolerante Auwald- oder Wiesenzecke breitet sich seit Jahren stark aus und ist inzwischen in vielen Regionen Deutschlands nachgewiesen, auch im Norden. Mit ihr steigt das Risiko fĂŒr Babesiose, eine durch Blutparasiten (Babesien) ausgelöste Erkrankung, die frĂŒher als klassische Reiseerkrankung galt und heute als in Deutschland heimisch gilt.

Babesiose: frĂŒh erkennen, schnell handeln

Umso wichtiger ist ein wirksamer Zeckenschutz, der Zecken bereits vor dem Stich fernhĂ€lt oder nach dem Anheften schnell und sicher abtötet, bevor die Erreger ĂŒbertragen werden. Unbehandelt kann Babesiose zu Fieber, Blutarmut, Mattigkeit und schweren OrganschĂ€den fĂŒhren. Eine frĂŒhe Diagnostik in der Tierarztpraxis verbessert die Heilungschancen deutlich.

Zeckenprophylaxe: individuell und lĂŒckenlos

FĂŒr den Zeckenschutz stehen verschiedene PrĂ€parate zur VerfĂŒgung - etwa Spot-ons, HalsbĂ€nder, Tabletten oder Injektionen. Die Wirkdauer reicht von einigen Wochen bis zu einem Jahr. Entscheidend ist, das passende Produkt gemeinsam mit der TierĂ€rztin oder dem Tierarzt auszuwĂ€hlen und es regelmĂ€ĂŸig anzuwenden. Die

meisten Mittel schĂŒtzen zusĂ€tzlich auch vor Flöhen, was besonders fĂŒr aktive Tiere ein Plus ist.

TĂ€gliches Absuchen bleibt Pflicht

Trotz Zecken-Prophylaxe sollte der Hund tÀglich kontrolliert werden - besonders an Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Bauch, Leisten und zwischen den Zehen. Wird eine Zecke entdeckt, gilt: schnell und korrekt entfernen, nicht quetschen oder drehen und die Stelle desinfizieren. Zeigt das Tier Fieber, Mattigkeit oder Lahmheit, ist eine tierÀrztliche AbklÀrung wichtig.

Fazit

Zecken sind ein ganzjĂ€hriges Risiko. Wer auf tierĂ€rztlich empfohlene Prophylaxe setzt und sein Tier regelmĂ€ĂŸig absucht, schĂŒtzt aktiv vor Babesiose und anderen zeckenĂŒbertragenen Erkrankungen.

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Weitere Informationen:

Bundesverband fĂŒr Tiergesundheit e.V.
Dr. Sabine SchĂŒller, Koblenzer Str. 121-123, 53177 Bonn,
Tel. 0228 / 31 82 96, E-Mail bft@bft-online.de, www.bft-online.de

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