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Graue Schnauze, großes Herz: So bleibt Ihr Hund im Alter fit und glĂŒcklich

16.10.2025 - 11:21:06

Bonn - Viele Hunde begleiten uns ein ganzes Leben lang - vom tapsigen Welpen bis zum souverĂ€nen Senior teilen sie Alltag wie Abenteuer. Dank guter ErnĂ€hrung, Pflege und moderner Tiermedizin werden Hunde heute Ă€lter als je zuvor. Mit den zusĂ€tzlichen Lebensjahren steigen jedoch die gesundheitlichen Herausforderungen. Das Problem: Viele Erkrankungen entwickeln sich schleichend und zeigen sich zunĂ€chst durch unspezifische Symptome. Wer seinen Hund aufmerksam beobachtet und regelmĂ€ĂŸige tierĂ€rztliche Vorsorge nutzt, kann viel dazu beitragen, dass die Lebensfreude bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

Herz oder Schmerz? - Typische Altersleiden beim Hund

Ein "bisschen ruhiger werden" gilt oft als normal, kann aber ein Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen sein. So deuten MĂŒdigkeit, Husten oder Atemnot hĂ€ufig auf Herzprobleme hin. Bei Routineuntersuchungen fallen HerzgerĂ€usche oft als Erstes auf - moderne Diagnostik wie Röntgen oder Ultraschall bringt Klarheit. Auch Arthrose ist ein hĂ€ufiges Altersleiden. Betroffene Hunde bewegen sich weniger, steigen ungern ins Auto oder verweigern Treppen. Eine passende Medikation, Physiotherapie oder gelenkschonende Bewegungskonzepte steigern die LebensqualitĂ€t erheblich.

Mehr als graue Haare: ZÀhne, Gehirn & ErnÀhrung

Ein unterschĂ€tztes Thema ist die Zahngesundheit. Zahnstein, EntzĂŒndungen oder lockere ZĂ€hne sind nicht nur schmerzhaft, sie belasten den gesamten Körper. RegelmĂ€ĂŸige Maulkontrollen und Zahnbehandlungen gehören deshalb fest zur Vorsorge.

Auch die ErnĂ€hrung spielt eine SchlĂŒsselrolle. Senior-Hundefutter ist speziell auf den Stoffwechsel Ă€lterer Hunde abgestimmt. Es enthĂ€lt angepasste Mengen an NĂ€hrstoffen und Energie, unterstĂŒtzt die Gelenkgesundheit, entlastet Herz und Nieren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Gesundheit. Hunde können im Alter auch an einer Form von Demenz leiden.

Orientierungslosigkeit, nĂ€chtliche Unruhe oder verĂ€nderte Routinen sind ernst zu nehmende Signale. Ein tierĂ€rztliches BeratungsgesprĂ€ch klĂ€rt, welche Maßnahmen den Alltag fĂŒr Hund und Halter erleichtern.

Vorsorge schafft LebensqualitÀt

Einmal pro Jahr einen Gesundheitscheck beim Tierarzt einplanen - das ist der SchlĂŒssel, um Erkrankungen frĂŒhzeitig zu erkennen. Neben der Auskultation von Herz und Lunge, einem "Arthrose-Check" der Gelenke sowie einer Kontrolle von Maulhöhle und ZĂ€hnen können auch Blut- und Ultraschalluntersuchungen Teil der Vorsorge sein.

Fazit:

Alt werden gehört zum Leben - auch beim Hund. Mit Aufmerksamkeit, rechtzeitiger Diagnose und tierĂ€rztlicher UnterstĂŒtzung bleibt die graue Schnauze auch im Alter glĂŒcklich.

Checkliste: Worauf Hundehalter im Alter achten sollten

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