WDR, Fernsehpreise

WDR erhÀlt drei Bremer Fernsehpreise

10.11.2023 - 21:45:00

Bremen / Köln - Drei WDR Fernsehproduktionen sind mit dem Bremer Fernsehpreis fĂŒr Regionalberichterstattung ausgezeichnet worden.

In der Kategorie „Bester Beitrag Aktuelles“ wĂ€hlte die Jury den Beitrag „Drama im Kleingarten“ aus der Lokalzeit Dortmund zum Besten. Lokalzeit-Reporter Olaf Tack begleitete BVB-Fan Marion Bukowski im Familien-Schrebergarten wĂ€hrend des dramatischen Meisterschaftsfinales der vergangenen Bundesliga-Saison, bei dem Borussia Dortmund im Fernduell mit Bayern MĂŒnchen in letzter Sekunde der sicher geglaubte Meistertitel entrissen wurde. „Wenn sich KleingĂ€rtnerin Marion Bukowski auf ihren Rasen wirft, wenn sie „Scheiße, Scheiße“ schreit oder „Ich hab‘s gewusst, ich hab‘s gewusst“, paaren sich hier Fußball-Know How und krasse Emotionen. Und die Kamera ist in den entscheidenden Momenten immer dabei. 
 Olaf Tack erzĂ€hlt dramaturgisch spannend und verfolgt konsequent eine originelle ErzĂ€hlidee.“, so die Jury.

Gabi Ludwig, WDR Chefredakteurin Landesprogramme, lobt: „Diese Auszeichnung zeigt wunderbar, warum unsere regionalen Inhalte im Fernsehen, Netz und Radio so beliebt sind – wir sind nah dran an den Menschen und ihren Geschichten. Dem Team der Lokalzeit Dortmund ist es eindrucksvoll gelungen, die emotionale Achterbahnfahrt der BVB-Fans im Kleingarten zu unseren Zuschauerinnen und Zuschauern zu bringen. Eine tolle Leistung. Allein eine Nominierung ist schon ein großes Lob, denn beim Bremer Fernsehpreis konkurrieren die besten regionalen Programme Deutschlands.“

In der Kategorie „Beste Leistung vor der Kamera“ wurden die Live-Schalten der Aktuellen Stunde aus Freudenberg anlĂ€sslich der Ermordung der 12-jĂ€hrigen Luise im MĂ€rz dieses Jahres geehrt. Das MĂ€dchen war zum Entsetzen der ganzen Stadt von zwei gleichaltrigen MĂ€dchen umgebracht worden. WDR-Reporterin Astrid Houben berichtete u.a. am Tag der Trauerfeier live aus dem Siegerland. „Bei der Trauerfeier sind wir durch die Reporterin dabei, obwohl Kameras verboten sind. Es sind ihre Schilderungen, die Bilder erzeugen. Wir erleben Astrid Houben weder distanzlos noch als abgeklĂ€rte Journalistin, die schon alles gesehen hat. Hier kommen zwei FĂ€higkeiten zusammen: FeingefĂŒhl und exzellentes journalistisches Handwerk“, so die Jury.

Die Dokutainment-Reihe Feuer & Flamme ĂŒber den Berufsalltag von Feuerwehr und RettungskrĂ€ften bekam den Preis in der Kategorie "Bestes regionales Streaming-Format". Die Doku-Reihe begleitet seit mittlerweile sieben Staffeln EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehren in Gelsenkirchen, Bochum und Duisburg bei ihrem Arbeitsalltag. Die Doku-Reihe ist seit mehr als sechs Jahren fester Bestandteil im WDR-Programm und hat eine große Fan-Gemeinde. Die Jury findet: „Mit diesem Streaming-Format hat der WDR etwas wirklich Seltenes geschafft: einen viralen Hit, der vom Erzieher bis zur Grafikdesignerin quer durch alle Milieus hinweg Menschen fesselt – und sich nicht vor anderen Streamingdiensten verstecken muss. 
 Es ist das hautnahe Miterleben durch die Bodycams und gekonnte Komposition, wenn Feuerwehrmann Christian HĂ€ndchen hĂ€lt mit einer alten Dame, bevor er sie aus ihrer verrauchten Wohnung trĂ€gt.“

Durch die Preisverleihung am Freitagabend fĂŒhrte der Juryvorsitzende Frank Plasberg (frĂŒher hart aber fair) zusammen mit Radio Bremen Intendantin Yvette Gerner und RB-Programmdirektor Jan Weyrauch. Mit dem Bremer Fernsehpreis, der von Radio Bremen im Auftrag der ARD ausgelobt wird, werden jĂ€hrlich die besten regionalen Fernseh- und Web-Angebote ausgezeichnet.

Neben Frank Plasberg als Vorsitzender gehören der Jury folgende Journalistinnen und Journalisten an:

Fotos von der Preisverleihung und zu den ausgezeichneten WDR-Produktionen finden Sie bei ARD-Foto.de

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