Christoph Kramer hält Mats Hummels für deutlich berühmter
Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSChristoph Kramer hält Mats Hummels für deutlich berühmter als sich selbst und kann sich nach eigener Aussage deshalb weiterhin relativ frei bewegen. „Ich bin zum Glück unter der Schwelle, ab der man als superberühmt gilt“, sagte der Fußball-Weltmeister der „Rheinischen Post“.
Angesprochen zu werden, empfinde er nicht als nervig. Er sei „glücklicherweise genau da, wo es nicht nervig ist“, sagte Kramer.
Mit Hummels steigt die Aufmerksamkeit
Bei Treffen mit früheren Fußballerkollegen sei die Situation allerdings anders. „Wenn ich mit Mats Hummels unterwegs bin, ist das was anderes. Der ist ein bisschen über der Schwelle“, sagte Kramer.
Kramer ist als früherer Nationalspieler, TV-Kommentator und ehemaliger Star von Borussia Mönchengladbach bekannt. Am 1. Oktober veröffentlicht er seinen neuen Roman „Wolkenberührpunkt“.
Debütroman wird für Theater und Film adaptiert
Kramers literarisches Debüt „Das Leben fing im Sommer an“ erschien 2025 und verkaufte sich nach seinen Angaben mehr als 100.000 Mal. Das Buch wurde für das Theater adaptiert; außerdem ist eine Verfilmung in Arbeit.
Christoph Kramer verbindet in seiner öffentlichen Rolle mehrere Bereiche: Er ist als früherer Fußball-Nationalspieler bekannt, arbeitet als TV-Kommentator und tritt inzwischen auch als Schriftsteller auf. Seine Einschätzung zur eigenen Bekanntheit beschreibt dabei weniger einen Rückzug aus der Öffentlichkeit als eine besondere Form von Alltagstauglichkeit: Kramer kann sich nach eigener Aussage weiterhin relativ frei bewegen und wird von Fans angesprochen, ohne dass dies für ihn zur dauerhaften Belastung wird.
Der Vergleich mit Mats Hummels markiert eine unterschiedliche Wahrnehmung innerhalb derselben Fußballgeneration. Hummels war über viele Jahre Stammspieler bei Borussia Dortmund, beim FC Bayern München und in der deutschen Nationalmannschaft. Begegnungen mit einem solchen Spitzenathleten können deshalb eine höhere Aufmerksamkeit auslösen als Kramers eigene Auftritte, auch wenn beide inzwischen regelmäßig außerhalb des aktiven Profifußballs präsent sind.
Vom Fußball zur Literatur
Für Kramer gewinnt die literarische Arbeit zunehmend eigenes Gewicht. Sein Debütroman wurde nach Angaben der dts-Meldung mehr als 100.000 Mal verkauft, für das Theater adaptiert und soll verfilmt werden. Mit dem für den 1. Oktober angekündigten Roman „Wolkenberührpunkt“ steht nun das zweite Buch bevor.
Die Entwicklung zeigt, wie ehemalige Spitzensportler ihre Bekanntheit in neue Tätigkeitsfelder übertragen können. Der Erfolg des Debüts schafft für Kramers weiteres Schreiben eine größere öffentliche Erwartung, während seine TV-Präsenz den Zugang zu einem breiten Publikum erleichtert. Seine Aussage über die eigene Prominenz erhält dadurch eine zusätzliche Ebene: Er bleibt im Alltag vergleichsweise unbehelligt, baut aber zugleich eine eigenständige Karriere jenseits des Fußballs aus.
