Unfall oder Diebstahl: Passgenauer Schutz fĂŒr das Bike
05.06.2025 - 11:30:01Ob auf dem Weg zur Arbeit oder beim Ausflug mit Freunden ein Fahrradunfall kann ĂŒberall passieren. Ein guter Versicherungsschutz hilft, mit den Folgen besser umzugehen. Doch wie sieht guter Schutz aus - auf was ist zu achten? Das hĂ€ngt nicht zuletzt davon ab, fĂŒr welches Fahrradmodell man sich entscheidet, erklĂ€rt die HUK-COBURG.
Bei Bio-Bikern, die allein mit Muskelkraft strampeln, oder E-Bikern, bei denen sich die elektrische TretunterstĂŒtzung bei 25 Stundenkilometern abschaltet, ist das Unfallrisiko hĂ€ufig in der Privathaftpflichtversicherung miteingeschlossen. Die springt ein, wenn eine andere Person bei dem Unfall geschĂ€digt wird. Ein Blick in die Bedingungen oder ein GesprĂ€ch mit dem Versicherer klĂ€rt, ob diese kostenfreie Mitversicherung fĂŒr UnfĂ€lle, die der Radfahrer verursacht hat, wirklich greift.
Andere Spielregeln gelten fĂŒr Fahrer:innen schneller S-Pedelecs, deren MotorunterstĂŒtzung erst bei 45 Kilometern pro Stunde endet. Wer sich auf den Sattel eines so schnellen E-Bikes setzt, muss mindestens 16 Jahre alt sein, einen FĂŒhrerschein der Klasse AM und eine Kfz-Haftpflichtversicherung besitzen. Letztere schĂŒtzt, wenn der Radfahrer schuldhaft einen Unfall verursacht. Darum benötigen die schnellen S-Pedelecs ein eigenes Versicherungskennzeichen, das es direkt beim Kfz-Versicherer gibt.
Diebstahl nicht ausgeschlossen
Egal ob Bio-Bike oder E-Bike: RĂ€der werden gerne gestohlen. Zur Absicherung dieses Risikos, brauchen Fahrer:innen von S-Pedelecs neben der Kfz-Haftpflichtversicherung noch eine Teilkasko-Versicherung.
Doch auch fĂŒr Fahrer:innen der langsameren Pedelecs oder klassischer RĂ€der ist Diebstahlschutz ein Thema. Die Absicherung des Riskos ist sowohl ĂŒber eine Hausratversicherung oder eine separate Fahrradversicherung möglich. Gut, wenn sich dieser Schutz passgenau auf die individuellen BedĂŒrfnisse zuschneiden lĂ€sst.
Die Hausratversicherung leistet, wenn das Rad zum Beispiel aus der Wohnung oder aus einem abgeschlossenen Keller gestohlen wird. Oft lÀsst sie sich um den sogenannten "einfachen" Diebstahl erweitern. Dann ist auch der Diebstahl unterwegs oder im Freien versichert, wenn z. B. das Bike vom FahrradstÀnder vor dem Café geklaut wird.
Wichtig an dieser Stelle: Schreibt die Versicherung vor, wie das Rad gegen Diebstahl gesichert sein muss? Oft genĂŒgt ein handelsĂŒbliches Schloss, manche Versicherer bestehen aber auf bestimmte Schlösser. Das sollte abgeklĂ€rt werden.
Eine eigenstĂ€ndige Fahrradversicherung bietet ebenfalls einen Diebstahlschutz, deckt aber zusĂ€tzlich noch SchĂ€den durch UnfĂ€lle, StĂŒrze oder Bedienungsfehler ab. Auch SchĂ€den durch Tiere, z. B. Marderbiss, oder sogar FeuchtigkeitsschĂ€den, z. B. am Motor eines Pedelecs, sind ĂŒber die Fahrradversicherung mitversichern. Manche Versicherer bieten zusĂ€tzlich eine Erweiterung des Versicherungsschutzes auf VerschleiĂteile mit an. Bei E-Bikes sind dann oft auch Akkus miteingeschlossen.
Zur Pressemeldung auf huk.de: https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/pedelec.html
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