Wetterdienst warnt vor Glatteis und Eisregen im Nordosten
06.02.2026 - 03:30:07Glatte Gehwege und StraĂen, Eisregen und schlechte Sicht wegen Nebels: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am frĂŒhen Morgen weiterhin mit ĂŒberfrierendem Regen und Glatteis im Nordosten des Landes. Eine Unwetterwarnung sprach der DWD fĂŒr die Mecklenburger Seenplatte bis zur Ostsee aus, dort drohe gefrierender Regen mit Eisansatz. Weiter sĂŒdlich gebe es Glatteis. Die Lage dĂŒrfte sich demnach im Tagesverlauf bei Temperaturen um den Gefrierpunkt langsam entspannen. Vereinzelt könne noch Schneegriesel fallen.
Zuletzt hatte das Wetter sogar den Hauptstadtflughafen BER lahmgelegt. Aufgrund von Blitzeis waren am Abend keine Starts und Landungen mehr möglich, wie eine Flughafensprecherin am Donnerstag sagte. «Unsere FlĂ€chen sind spiegelglatt. Es besteht Gefahr fĂŒr Leib und Leben.» Wann der regulĂ€re Betrieb wieder aufgenommen wird, war am Freitagmorgen noch unklar.
Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam war es am Donnerstag zu einer Reihe von UnfĂ€llen gekommen. Dabei wurden der Polizei zufolge 19 Menschen verletzt. Drei davon kamen ins Krankenhaus. Es gab auch Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.Â
Bis zum Donnerstagabend hatte der Wetterdienst in einer amtlichen Unwetterwarnung auf die erhöhten Risiken durch Glatteis im Westen und Nordwesten Brandenburgs aufmerksam gemacht. Glatt - und damit gefĂ€hrlich - dĂŒrfte es in Teilen Berlins und Brandenburgs aber auch heute weiter sein.Â
Meteorologen rechnen mit Entspannung der GlatteislageÂ
Am Freitag soll sich die Glatteislage dem jĂŒngsten Warnlagebericht zufolge zumindest etwas entspannen. Am Rande eines Hochs ĂŒber Skandinavien werde mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenkten atlantische TiefauslĂ€ufer mildere Meeresluft in den SĂŒden und Westen. Nur im Nordosten gebe es gebietsweise leichten Dauerfrost.Â
Der Wetterdienst rechnet vor allem im SĂŒdosten ĂŒber der Landesmitte und bis in den Nordosten mit Nebel und regional Sichtweiten unter 100 Metern. Die Sicht bessert sich laut Vorhersage im Tagesverlauf nur langsam. Zum Wochenende können sich laut DWD mildere Luftmassen bis in den Nordosten ausbreiten.Â
«Das Wochenende prĂ€sentiert sich insbesondere im SĂŒdwesten und Westen schon fast von seiner vorfrĂŒhlingshaften Seite», schreibt Meteorologin Tanja Egerer vom DWD. Entlang des Rheins sollen die Höchsttemperaturen um die 10 Grad erreichen.





