Nachrichtenagentur, Personalie

dpa beruft Astrid Maier zur Stellvertreterin des Chefredakteurs

04.12.2025 - 12:00:11

Berlin/Hamburg - Die Deutsche Presse-Agentur ernennt Astrid Maier zum 1. Januar 2026 zur Stellvertreterin des Chefredakteurs Sven Gösmann. Das beschloss der Aufsichtsrat von Deutschlands grĂ¶ĂŸter Nachrichtenagentur auf seiner Dezember-Sitzung in Hamburg. Die 50 Jahre alte Journalistin ist seit Oktober 2023 bereits eine der drei stellvertretenden Chefredakteurinnen der dpa.

Jutta Steinhoff als Chefin Netz und Silke BrĂŒggemeier als Chefin Visuelles gehören der dpa-Chefredaktion weiter als stellvertretende Chefredakteurinnen an. Zur erweiterten Redaktionsleitung zĂ€hlen zudem Stefanie Koller als Head of Newsroom und Susanne Goldstein als Leiterin Change und Organisationsentwicklung. Astrid Maier bleibt auch in ihrer neuen Position als Chefin Strategie fĂŒr die Entwicklung neuer und Weiterentwicklung bestehender redaktioneller dpa-Produkte und Inhalte zustĂ€ndig. Besonders wird ihr Hauptaugenmerk dabei auf der Nutzung KĂŒnstlicher Intelligenz fĂŒr die dpa liegen.

dpa-Chefredakteur Sven Gösmann sagt zu der Personalie: "Astrid Maier hat in den vergangenen Jahren sehr zur erfolgreichen Entwicklung der dpa-Redaktionen beigetragen. Der dpa-Rechercheassistent etwa ist eine in der gesamten Medienlandschaft anerkannte KI-Anwendung von hohem Nutzen und zeigt, wie Agenturjournalismus im KI-Zeitalter weitergedacht wird. Ich bin ĂŒberzeugt, dass sie gerade auch als Stellvertreterin des Chefredakteurs eine wichtige Stimme der dpa gegenĂŒber unseren Kunden und in der Branche bleiben wird und gemeinsam mit der gesamten Chefredaktion die dpa-Redaktion fĂŒr die Zukunft gut aufstellen wird."

Astrid Maier wurde am 18. April 1975 in Suceava (RumÀnien) geboren. Nach dem Diplom in China-Studien in Köln und Peking startete sie ihre journalistische Karriere als VolontÀrin und spÀter Telekom-Korrespondentin der "Financial Times Deutschland", bevor sie Technologie-Korrespondentin des "Manager Magazin" wurde. Sie arbeitete u.a. auch als Unternehmensressortleiterin der "Wirtschaftswoche", ehe sie 2019 Chefredakteurin des Netzwerks Xing wurde, dessen GeschÀftsleitung sie auch angehörte. Von 2015 bis 2016 war sie John S. Knight Fellow an der Stanford-UniversitÀt in Kalifornien. Seit Oktober 2023 ist sie bei dpa.

Über dpa:

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegrĂŒndet und gehört zu den weltweit fĂŒhrenden unabhĂ€ngigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zĂ€hlen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, HörfunkbeitrĂ€ge und andere Formate. Als international tĂ€tige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten weltweit an etwa 140 Standorten. Gesellschafter der dpa sind rund 170 deutsche Medienunternehmen. Die Zentralredaktion der dpa unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tĂ€tig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Daniel Schöningh (CEO Ippen-Mediengruppe, MĂŒnchen).

Im In- und Ausland vertrauen Medien unterschiedlicher redaktioneller Ausrichtung der ĂŒberparteilichen, neutralen und verifizierten Berichterstattung der dpa. Die dpa arbeitet nach den in ihrem Statut festgelegten GrundsĂ€tzen: unabhĂ€ngig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Finanzielle Zuwendungen von staatlichen Stellen, Unternehmen und Privatpersonen lehnt die dpa ab. Projektgebundene Förderungen nimmt die dpa lediglich in einigen wenigen ausgesuchten FĂ€llen und nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung an. Eine Auflistung dieser Projekte ist auf unserer Website zu finden.

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