Endlich Luft zum Atmen: Die richtige Diagnose als Schlüssel zur passenden Behandlung von Atemwegserkrankungen
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 08:40 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Problem: Das unsichtbare Leiden
Ulli litt ein Leben lang an Lungenbeschwerden - ohne zu wissen, warum. Seit ihrer Kindheit plagten sie wiederkehrende Bronchitis-Erkrankungen, Lungenentzündungen und hartnäckiger Husten. Doch niemand gab den unterschiedlichen Beschwerden einen Namen. "Ich wusste nicht, dass ich Asthma habe. Ich glaube, das war damals auch noch gar nicht so bekannt", erinnert sie sich. Stattdessen machte sie sich selbst Vorwürfe.
Das ständige Ringen um Atmen prägte ihr Leben: "Es fühlte sich so an, als würde ich durch einen Schlauch atmen. Ich bekam zu wenig Luft eingezogen und konnte nicht tief genug einatmen." Für Ulli bedeutete das konkret: Keine Bergtouren, keine langen Wanderungen, ein Leben mit Einschränkungen. Sie glaubte lange an eine persönliche Schwäche. "Ich habe eher an mir gezweifelt und nicht daran gedacht, dass es ein organisches Leiden ist,", sagt sie heute. Über viele Jahre hat Ulli sich gefragt, was die genauen Gründe für ihre Beschwerden sind.
Das kann dahinter stecken: Wie Typ-2-Entzündungen die Atemwege schädigen können
Die Ursachen für Asthma sind oftmals vielfältig: Umweltfaktoren wie Pollen, Kälte oder Luftverschmutzung können genauso eine Rolle spielen wie genetische Veranlagung. Doch bei vielen Betroffenen steckt eine bestimmte Form der Entzündung dahinter - bekannt als Typ-2-Entzündung. Dabei reagiert das Immunsystem über und greift körpereigenes Gewebe an. Typ-2-Entzündungen zeichnen sich durch die Beteiligung von speziellen weißen Blutkörperchen, den sogenannten Eosinophilen, und anderen Immunzellen aus, die die Schleimhäute der Atemwege angreifen und schädigen. Folglich ist die Schleimproduktion erhöht, die Atemwege sind verengt und es kann zu langfristigen Schäden kommen. Diese Erkenntnisse über Typ-2-Entzündungen sind entscheidend, denn sie sind der erste Schritt für eine richtige Diagnose.
Der entscheidende Schritt: die fachärztliche Abklärung
Die Wende kam, als Ullis Hausarzt darauf bestand, dass sie zu einem Lungenfacharzt geht. Eine spezialisierte, umfassende Diagnostik brachte Klarheit: "Ab dem Moment stand fest: Das ist Asthma,", erinnert sich Ulli erleichtert.
Doch es kam noch besser: Der Lungenfacharzt überraschte sie mit einer neuen Behandlungsmöglichkeit - eine spezialisierte Medikation, die Ulli vorher nicht kannte. "Er sagte mir einfach: Das passt genau auf Ihre Symptome, das sollten Sie ausprobieren," berichtet sie. Und obwohl Ulli ursprünglich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, folgte sie dem Rat des Facharztes.
Neue Lebensqualität durch spezialisierte Behandlung
Die Veränderung war zunächst im Alltag deutlich spürbar: "Der Aufzug in meinem Haus war kaputt. Ich musste fünf Wochen lang 72 Stufen zu Fuß gehen - sogar meinen Hund hochtragen. Das hätte ich früher nicht geschafft. Das ist für mich eine Höchstleistung." Noch deutlicher zeigte sich die Verbesserung bei einer großen Bergtour in den Dolomiten: "Ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass ich Höhenmeter schaffe, die ich früher nicht geschafft hätte. Das war ein echtes Glücksgefühl," schwärmt Ulli.
Heute trainiert sie regelmäßig, sie fühlt sich körperlich belastbarer und ist damit Vorbild für andere Patienten: "Mehr Luft im Alltag bedeutet für mich Leben und Freiheit, Unbeschwertheit und Belastbarkeit."
Ein Appell an andere Betroffene: Hoffnung statt Resignation
Für andere Betroffene hat Ulli eine klare Botschaft: "Es braucht Mut, aber die richtige Medikation kann im Leben noch einmal eine große Wende bewirken: Freiheit, Lebensqualität, mehr Luft zum Atmen - all das kann man zurückgewinnen." Ulli betont auch die Bedeutung vertrauensvoller ärztlicher Begleitung: "Dieser Facharzt hat mir wirklich Mut gemacht. Er sagte mir: Du musst dich damit nicht abfinden. Wir werden weiterprobieren und wir werden für dich die richtige Medikation finden." Regelmäßige ärztliche Kontrollen können helfen, Erkrankungen früh zu erkennen. Ein ausgewogener Lebensstil mit Bewegung, gesunder Ernährung und der Verzicht auf Rauchen sind die besten Alltagshelfer für die Lunge.
Der Welt-Lungentag sensibilisiert für Lungenerkrankungen und würdigt die Bedeutung der Lungengesundheit. Lungenerkrankungen mögen unsichtbar und frustrierend sein - aber sie sind nicht unheilbar. Mit spezialisierter ärztlicher Betreuung, modernen Therapiemöglichkeiten und dem Mut, um Hilfe zu bitten, kann sich vieles verändern.
Dir kommt Ullis Geschichte bekannt vor? Auf der Website https://ImmunKompass.de/ können sich Patienten, Angehörige und Interessierte über Typ-2-Entzündungen informieren und erfahren, wie diese mit Erkrankungen wie Asthma zusammenhängen. Auf der Website gibt es verständlich aufbereitete Informationen und weiterführende Materialien.
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NP-DE-RS-PRSR-260001, 09/2026
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