International, Gesundheit

WHO: Hantavirus-Ausbruch zu Ende

02.07.2026 - 16:43:23 | dpa.de

Es blieb bei 13 Infizierten mit drei TodesfÀllen. Die akute Gefahr ist aus Sicht der UN-Gesundheitsorganisation gebannt. Dennoch bleibt noch einiges zu tun.

  • Rund 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder waren an Bord. (Archivbild) - Bild: Patrick Post/AP/dpa
    Rund 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder waren an Bord. (Archivbild) - Bild: Patrick Post/AP/dpa
  • Die Gesamtzahl der Infektionen liegt nach WHO-Angaben bei 13, darunter drei TodesfĂ€lle. (Archivbild) - Bild: Manu Fernandez/AP/dpa
    Die Gesamtzahl der Infektionen liegt nach WHO-Angaben bei 13, darunter drei TodesfÀlle. (Archivbild) - Bild: Manu Fernandez/AP/dpa
Rund 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder waren an Bord. (Archivbild) - Bild: Patrick Post/AP/dpa Die Gesamtzahl der Infektionen liegt nach WHO-Angaben bei 13, darunter drei TodesfÀlle. (Archivbild) - Bild: Manu Fernandez/AP/dpa

Der Hantavirus-Ausbruch ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beendet. Seit dem 25. Mai seien keine neuen FÀlle im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» aufgetreten, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. 

Drei TodesfÀlle, darunter eine Deutsche

Insgesamt seien mehr als 650 Kontaktpersonen in rund 30 LÀndern identifiziert und beobachtet worden. Am Donnerstag sei die letzte Kontaktperson negativ auf das Virus getestet worden. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt nach Angaben der WHO bei 13, darunter drei TodesfÀlle. Eine der Toten war eine Frau aus Deutschland.

Auch nach dem Ende dieses Ausbruchs werde die WHO weiter in der Hantavirus-Forschung aktiv bleiben, sagte Tedros. Die Organisation koordiniert eine internationale Studie zu dieser Krankheit. Dies werde bei der Entwicklung von Diagnosemethoden, Medikamenten und Impfstoffen helfen, sagte er. 

Infektionen auf Atlantik-Kreuzfahrt

Auf einer in Argentinien begonnenen Kreuzfahrt des Schiffes «Hondius» der niederlĂ€ndischen Reederei Oceanwide Expeditions hatten sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus angesteckt. Es handelte sich um den sĂŒdamerikanischen Andes-Typ. Das Andesvirus gilt als einziges Hantavirus, das vereinzelt auch von Mensch zu Mensch ĂŒbertragen wird. Üblicherweise werden Hantaviren von Nagetieren ĂŒbertragen, etwa durch Kotpartikel in aufgewirbeltem Staub.

Rund 150 Menschen aus 23 LĂ€ndern waren auf der «Hondius». Wegen des Ausbruchs legte das Schiff im Mai an der Insel Teneriffa an, von wo aus die Menschen an Bord unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre HeimatlĂ€nder kamen. Schon vor Wochen hatte die WHO das Risiko fĂŒr die breite Bevölkerung als gering bewertet und bekrĂ€ftigt, dass keine Gefahr einer großen Ansteckungswelle oder Pandemie bestehe.

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