Absage, Swift-Konzert

Absage Swift-Konzert: Weitere Ermittlungen im Umfeld

08.08.2024 - 10:12:33 | dpa.de

Es war ein Schock fĂŒr Zehntausende Fans: Alle drei Konzerte von Taylor Swift in Wien werden wegen Terrorgefahr abgesagt. Nach der Festnahme von zwei VerdĂ€chtigen laufen die Ermittlungen weiter.

Zehntausende Fans sind nach der Absage der Taylor-Swift-Konzerte total enttÀuscht. - Foto: Heinz-Peter Bader/AP
Zehntausende Fans sind nach der Absage der Taylor-Swift-Konzerte total enttÀuscht. - Foto: Heinz-Peter Bader/AP

Nach der Absage von drei Taylor-Swift-Konzerten wegen Terrorgefahr in Wien wird nach Angaben der Fahnder nun das Umfeld der zwei VerdĂ€chtigen unter die Lupe genommen. «Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren», sagte der Generaldirektor fĂŒr die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, im ORF-Radio. Durch die beiden Festnahmen sei die konkrete Bedrohungslage minimiert, allerdings bestehe seit Monaten eine abstrakte Bedrohung mit erhöhter Terrorgefahr. 

Den in Ternitz festgenommenen 19-JÀhrigen bezeichnete Ruf als HauptverdÀchtigen, bei dem zweiten Festgenommenen handelt es sich um einen 17-JÀhrigen. Er wurde in Wien von der Polizei gestellt. 

Der 17-JĂ€hrige habe Kontakt mit dem 19-JĂ€hrigen gehabt. «Konkrete Vorbereitungshandlungen» auf einen möglichen Anschlag habe es im Haus des 19-JĂ€hrigen in Ternitz gegeben. Bei der Hausdurchsuchung seien neben mehreren chemischen Substanzen auch technische Vorrichtungen sichergestellt worden. Von dem VerdĂ€chtigen sei jĂŒngst ein Treueschwur gegenĂŒber dem aktuellen FĂŒhrer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in einem Internetaccount hochgeladen worden, so Ruf.

Der 19-jÀhrige radikalisierte Islamist hatte nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden AnschlÀge vorbereitet und es auch auf die Shows der populÀren US-SÀngerin in der österreichischen Hauptstadt abgesehen. Sicherheitshalber wurden die drei Massenveranstaltungen in dieser Woche keine 24 Stunden vor Swifts erstem geplanten Auftritt am Donnerstag abgesagt. Nach Angaben der österreichischen Regierung war die Bedrohungslage «sehr ernst».

 

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