Perspektiven und Jahresbilanz der DRF Luftrettung / Ressourcen besser nutzen - Patienten optimal versorgen
07.02.2024 - 15:28:52 | presseportal.de
Im vergangenen Jahr wurden die Hubschrauber der DRF Luftrettung zu 28.191 NotfalleinsĂ€tzen sowie 7.857 Intensivtransporten alarmiert. Die Crews der beiden Ambulanzflugzeuge fĂŒhrten 365 RĂŒckholungen durch. Die Learjet-Besatzungen flogen dabei 34 LĂ€nder an und legten eine Strecke von insgesamt 1.125.236 Kilometern zurĂŒck.
HauptalarmierungsgrĂŒnde: Herzinfarkt, Schlaganfall und UnfĂ€lle
An den Hubschrauberstationen in Deutschland zeigt sich bei NotfalleinsĂ€tzen ein weitgehend vergleichbares Bild zu den Vorjahren: Am hĂ€ufigsten wurden die Besatzungen zu Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall gerufen sowie zu UnfĂ€llen und StĂŒrzen. Die mit einer Rettungswinde ausgerĂŒsteten vier Stationen setzten diese 131-mal ein, um Patienten auch in schwer zugĂ€nglichem GelĂ€nde schnell notĂ€rztlich zu versorgen und auszufliegen. "Unsere Mitarbeitenden, vom Notarzt ĂŒber NotfallsanitĂ€ter und Techniker bis zu den Mitarbeitenden in der Einsatzzentrale und der Verwaltung haben auch 2023 wieder ein groĂartiges Engagement weit ĂŒber das normale MaĂ hinaus gezeigt", erlĂ€utert Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung.
Dringender Reformbedarf: Versorgungssicherheit der Patienten verbessern
Im Vordergrund steht fĂŒr die DRF Luftrettung derzeit die zukĂŒnftige Versorgungssicherheit der Patienten, die dringende notfallmedizinische Betreuung benötigen. Denn die VerĂ€nderungen der medizinischen Landschaft durch die SchlieĂung von Fachabteilungen und KrankenhĂ€usern, durch fehlendes medizinisches Fachpersonal und durch weniger Ărzte und Ărztinnen im lĂ€ndlichen Raum fĂŒhrt zu einer schlechteren Versorgung der Patienten. Dr. Krystian Pracz: "Die Aufgabe aller Rettungsdienste ist es, Menschen in gesundheitlich bedrohlichen Situationen möglichst schnell zu helfen - und das Tag wie Nacht. Besonders bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen tickt die Uhr, die gesundheitliche Situation der Betroffenen verschlechtert sich mit jeder Minute mehr, die wir vom Eintreten des Notfalls bis zur Versorgung im Krankenhaus benötigen. Das bedeutet auch mehr gesundheitliche SchĂ€den, lĂ€ngere Krankenhauszeiten, lĂ€ngere oder gar keine Genesung. Der persönliche Schaden fĂŒr die betroffenen Menschen und der wirtschaftliche Schaden fĂŒr die Gesellschaft sind enorm. Deshalb mĂŒssen wir jetzt schnell und beherzt die richtigen Schritte gehen."
Die DRF Luftrettung schlĂ€gt deshalb eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren MaĂnahmen mit hohem Wirkungsgrad vor:
Die strukturellen VerĂ€nderungen im Gesundheitswesen stellen die Rettungsdienste vor ganz neue Herausforderungen. Dr. Krystian Pracz: "Wir mĂŒssen, wir wollen und wir können die VersorgungsqualitĂ€t verbessern, indem wir mit geringem finanziellem Aufwand in einem ersten Schritt die vorhandenen Ressourcen besser nutzen - sowohl technisch als auch im Hinblick auf das vorhandene Personal. Denn auch in der Gesamtbetrachtung unseres Systems gilt: Jeder Moment zĂ€hlt! Das gilt fĂŒr die konkrete Notfallsituation. Und das gilt auch fĂŒr die dringend notwendigen VerĂ€nderungen im Rettungsdienst. Wir mĂŒssen jetzt die bĂŒrokratischen Hindernisse abbauen und ganzheitlich denken und handeln, um die bestmögliche medizinische Versorgung sicherzustellen."
Informationen unter www.drf-luftrettung.de
Ăber die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der gröĂten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 32 Stationen an 30 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnĂŒtzigen Organisation zu ihren EinsĂ€tzen. Hierzu gehören EinsĂ€tze in der Notfallrettung, VerlegungsflĂŒge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und RĂŒckholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An zwölf dieser Stationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren Station ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten (6.00 bis 22.00 Uhr) einsatzbereit. An vier Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 36.413 EinsĂ€tze im Jahr 2023. FĂŒr den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnĂŒtzige Luftrettungsorganisation auf finanzielle UnterstĂŒtzung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiĂ der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Mehr Informationen unter www.drf-luftrettung.de
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Tel. +49 711 70072205
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