Nestlé, Studie

Nestlé Studie 2024 zeigt Sehnsucht nach Unbeschwertheit - Essen im Spannungsfeld zwischen Verzicht und Genuss

08.05.2024 - 12:22:30 | presseportal.de

Frankfurt am Main - Das Thema ErnĂ€hrung setzt die Menschen in Deutschland unter Druck, ergibt die neue NestlĂ© Studie "So is(s)t Deutschland 2024". Die AnsprĂŒche an sich selbst steigen, und damit auch die Unzufriedenheit. Vier Lösungswege können helfen, das Dilemma aufzulösen. An Hersteller und Marken gibt es dabei klare Erwartungen.

Nestlé Studie 2024 zeigt Sehnsucht nach Unbeschwertheit - Essen im Spannungsfeld zwischen Verzicht und Genuss - Foto: presseportal.de

Von Kriegen ĂŒber Klimawandel bis Inflation - die Krisen unserer Zeit beeinflussen die Essgewohnheiten der Menschen in Deutschland. Das VerhĂ€ltnis zum Thema ErnĂ€hrung ist deutlich angespannter geworden, die AnsprĂŒche an sich selbst sind gestiegen und gleichzeitig ist die Zufriedenheit gesunken. Das ergibt die NestlĂ© Studie "So is(s)t Deutschland 2024", fĂŒr die das Marktforschungsinstitut rheingold psychologische Gruppen- und Tiefeninterviews gefĂŒhrt sowie eine reprĂ€sentative Auswahl von 2.040 BundesbĂŒrger:innen zwischen 16 und 84 Jahren online befragt hat.

ErnĂ€hrung dient lĂ€ngst nicht mehr nur der Nahrungsaufnahme, sondern ist zum Gegenstand vieler Erwartungen, GlaubenssĂ€tze und Überzeugungen geworden. Die Menschen wollen den Idealen von Gesundheitsoptimierung und MĂ€ĂŸigung gerecht werden und moralischen Anforderungen hinsichtlich Tierwohl oder Klimaschutz genĂŒgen, wie die Studie zeigt. So geben 53 Prozent aller Befragten an, sich viel mit der eigenen ErnĂ€hrung zu beschĂ€ftigen, verglichen mit 37 Prozent im Jahr 2018.

Mehr Druck, mehr Frust

Aus einem krisenbedingten RĂŒckzug ins Private resultiert der verstĂ€rkte Fokus auf die eigene ErnĂ€hrung. Der geht mit einem steigenden Level an Frust einher: Mit mindestens einem Aspekt der eigenen ErnĂ€hrung sind 89 Prozent der Befragten unzufrieden, in der jĂŒngeren Altersgruppe der 16- bis 27-jĂ€hrigen (Generation Z) sogar 96 Prozent. 72 Prozent aller Befragten geben an, dass sie sich gesĂŒnder ernĂ€hren sollten, verglichen mit 54 Prozent im Jahr 2018. Und nur noch die HĂ€lfte der Befragten ist zufrieden oder sehr zufrieden mit dem eigenen Gewicht, 2018 waren es noch 63 Prozent. Damit verbunden ist bei fast jedem Dritten der Generation Z das GefĂŒhl, sich fĂŒr die eigene ErnĂ€hrung schĂ€men zu mĂŒssen.

"Durch die gesteigerte SelbstbezĂŒglichkeit vieler Menschen hat sich in den letzten Jahren auch der individuelle Druck erhöht, selbstgesteckten ErnĂ€hrungsidealen gerecht zu werden", sagt Stephan GrĂŒnewald, MitbegrĂŒnder des rheingold Instituts. "Die Unbeschwertheit geht verloren. Viele Menschen fĂŒhlen sich aus dem Paradies einer selbstverstĂ€ndlichen ErnĂ€hrung vertrieben."

Unter den befĂŒrchteten negativen Folgen ungesunder ErnĂ€hrung rangieren Figurprobleme mit 65 Prozent ganz oben, gefolgt von Erkrankungen wie Demenz, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen mit 53 Prozent. TrĂ€gheit oder LeistungsschwĂ€che befĂŒrchten mit 47 Prozent der Befragten knapp die HĂ€lfte. Fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) sieht gar das Risiko eines frĂŒhen Todes. Nur jeder zehnte Befragte sieht fĂŒr sich keine Negativfolgen ungesunder ErnĂ€hrung.

Strategien fĂŒr mehr Unbeschwertheit

Um wieder mehr Unbeschwertheit in die tÀgliche ErnÀhrung zu bringen, setzen die Menschen in Deutschland auf vier Wege, wie die Studie ergibt:

Marken und Politik sollen zu Entlastung beitragen

36 Prozent der Befragten erwarten von der Politik, regulatorische Verantwortung zu ĂŒbernehmen, wenn es um ErnĂ€hrung und weitere Herausforderungen wie Tierwohl, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Verpackungen geht. Was konkrete Maßnahmen angeht, wĂŒnschen sich 84 Prozent der Befragten eine Senkung der Mehrwertsteuer fĂŒr gesunde Lebensmittel wie Obst und GemĂŒse, 71 Prozent wollen eine Verpflichtung zum Angebot von gesundem Essen in Schulen oder Betriebskantinen und 64 Prozent erwarten eine Verpflichtung der Hersteller zum Schutz von Menschenrechten in ihrer Lieferkette.

Noch mehr als die Politik sehen die Menschen die großen Marken und Hersteller in der Pflicht. So gaben 46 Prozent der Befragten an, die Hersteller mĂŒssen mehr tun und Verantwortung ĂŒbernehmen bei Themen von Tierwohl ĂŒber Klimaschutz bis hin zu VerpackungsmĂŒll. Diese Überzeugung rĂŒhrt daher, dass die Menschen das GefĂŒhl haben, allein nichts bewirken und sich bei allen ZwĂ€ngen des Alltags nicht um alles kĂŒmmern zu können. Den Marken und Herstellern dagegen sprechen sie die FĂ€higkeit zu, einen echten Wandel zu bewirken, wie die Befragung ergeben hat. Und nicht nur beim Thema Nachhaltigkeit, sondern auch beim Thema gesunde ErnĂ€hrung sehen die Verbraucher:innen die Notwendigkeit, dass Marken und Hersteller Lösungen bieten und zur Entlastung im schwierigen ErnĂ€hrungsalltag beitragen.

NestlĂ© ĂŒbernimmt Verantwortung

"Die Studie zeigt ganz klar, was Verbraucherinnen und Verbraucher von Unternehmen erwarten", sagt Alexander von Maillot, Vorstandsvorsitzender von NestlĂ© Deutschland. "NĂ€mlich, dass sie Verantwortung ĂŒbernehmen bei den beiden Themen gesunde ErnĂ€hrung und Nachhaltigkeit. Genau das tun wir mit unserer Strategie 'Good for You - Good for the Planet'. Wir werden beides weiter vorantreiben: Erstens, weiter an der Verbesserung unserer Produkte zu arbeiten, unsere pflanzlichen Angebote auszubauen und die Verbraucherinnen und Verbraucher durch Transparenz, Beratung und Services zu unterstĂŒtzen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und zweitens, nachhaltiger zu werden. So sind wir bei unseren Treibhausgasreduktionen klar auf Kurs zur GrĂŒnen Null bis 2050 und wir setzen uns dafĂŒr ein, die Leben von Menschen innerhalb unserer Lieferketten zu verbessern, etwa im Kakaoanbau."

"Der Vergleich zu vergangenen NestlĂ© Studien verdeutlicht, wie sich unsere Essgewohnheiten ĂŒber die Zeit verĂ€ndert haben", kommentiert Georg Abel, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer VERBRAUCHER INITIATIVE (Bundesverband) und Sprecher des unabhĂ€ngigen NGO- und Expert:innen-Beirats von NestlĂ© Deutschland. "Es ist wichtig, diese VerĂ€nderungen zu verstehen und Wege zu finden, um auch in herausfordernden Zeiten eine gesunde und ausgewogene ErnĂ€hrung zu gewĂ€hrleisten. Dabei liegt die AufklĂ€rung und Motivation der Verbraucher nicht nur in der Verantwortung von Herstellern und HĂ€ndlern, sondern auch von Politik und Zivilgesellschaft."

Hier finden Sie die komplette Studie.

Bilder und Grafiken können Sie auf Flickr herunterladen.

Pressekontakt:

Nestlé Deutschland AG
Isabel Hörnle
Tel: (069) 66713682
isabel.hoernle@de.nestle.com

Original-Content von: NestlĂ© Deutschland AG ĂŒbermittelt durch news aktuell

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