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Merkel ĂŒber ihr PortrĂ€t im Kanzleramt: Da hĂ€ng ich dann eben

24.06.2026 - 14:16:53 | dts-nachrichtenagentur.de

FĂŒnf Jahre nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel (CDU) fĂŒr die sogenannte Ahnengalerie im Bundeskanzleramt malen lassen.

Merkel ĂŒber ihr PortrĂ€t im Kanzleramt: Da hĂ€ng ich dann eben
Kunst - Angela Merkel (Archiv) 24.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Monatelang stand sie dafĂŒr Modell, wie die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet.

Den Auftrag fĂŒr das PortrĂ€t hat der bislang eher unbekannte 28 Jahre alte KĂŒnstler JĂ©rĂ©my Queyras erhalten. Seit dem Sommer 2025 hat er die ehemalige Bundeskanzlerin immer wieder getroffen und in einem eigens eingerichteten Atelier in Berlin portrĂ€tiert. Das GemĂ€lde soll vom kommenden Dienstag an im Bode-Museum in Berlin ausgestellt werden und frĂŒhestens ab Oktober in der Ahnengalerie des Kanzleramts zu sehen sein.

Merkel hatte bislang zu allen Spekulationen ĂŒber ihr PortrĂ€t geschwiegen. Der "Zeit" sagte sie nun, Queyras habe sich 2022 informell bei ihr beworben, doch erst im Juni 2025, nach einer ersten Begegnung, habe sie sich fĂŒr den Maler entschieden. Queyras wuchs in Freiburg auf, studierte Kunst in London und Paris und ist fĂŒr den PortrĂ€t-Auftrag nach Berlin gezogen. Er beschĂ€ftigt sich neben der Malerei auch mit der Rolle von KI in der Kunst und hat an zahlreichen Performances teilgenommen.

Gefragt, wie es sich anfĂŒhle, demnĂ€chst als PortrĂ€t in die Ahnengalerie des Kanzleramts einzuziehen, sagte Merkel der "Zeit": "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird." Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen: "Da hĂ€ng ich dann eben."

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