Deutschland, Sachsen

Ofarim ärgert sich über eigene Äußerungen zum Prozess

12.02.2026 - 05:15:04 | dpa.de

Gil Ofarim ist Dschungelkönig – was nicht nur Fans von Reality-TV bewegt. Nun spricht der Musiker über seine Aussagen, die im Dschungelcamp für viele Fragen sorgten.

  • Viel zu besprechen: Gil Ofarim ist zurück in Deutschland. (Archivbild) - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Der Musiker sagt, dass er noch keinen Plan für die Zukunft habe. (Archivbild) - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Viel zu besprechen: Gil Ofarim ist zurück in Deutschland. (Archivbild) - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Der Musiker sagt, dass er noch keinen Plan für die Zukunft habe. (Archivbild) - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Gil Ofarim ärgert sich rückblickend, im RTL-Dschungelcamp Andeutungen über angebliche Ungereimtheiten in seinem Leipziger Gerichtsverfahren gemacht zu haben. «Ich habe mich im Nachhinein darüber geärgert. Ich habe mich geärgert, dass ich überhaupt etwas zu Inhalten aus dem Prozess gesagt habe», erklärte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich dabei allerdings auch nicht um «Interna» gehandelt - das sei alles schon einmal thematisiert worden. «Ich wollte also auch nichts relativieren», sagte der 43-Jährige. Sein Plan sei aber eigentlich auch gewesen, einfach gar nichts zu dem Prozess zu sagen.

Ofarim war am Sonntag zum sogenannten Dschungelkönig im RTL-Format «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» gewählt worden. Während der Show nahm sein Umgang mit den Ereignissen aus dem Jahr 2021 und einem späteren Prozess viel Raum ein. Der Musiker hatte damals für Schlagzeilen gesorgt, als er sich bei Instagram als Opfer antisemitischer Äußerungen eines Leipziger Hotelmitarbeiters darstellte. Später stellten sich diese Vorwürfe als falsch heraus. Ofarim nahm seine Darstellung in einem Verleumdungs-Prozess gegen ihn zurück und entschuldigte sich.

Im Dschungelcamp sagte Ofarim lange jedoch kaum etwas zu dem Fall, was unter anderem von seinen Mitcampern heftig kritisiert wurde. In einer Ausgabe ging er dann doch überraschend detaillierter auf den Prozess ein - allerdings irritierten seine Aussagen nun wiederum viele Beobachter. Der Musiker legte in einer Sequenz nahe, dass mit den Kameraaufnahmen aus dem Hotel, die einer der Gründe für die Entlastung des Hotelmitarbeiters vor Gericht waren, womöglich etwas nicht gestimmt habe. 

Der damals fälschlich beschuldigte Hotelmitarbeiter zeigte sich in einem Interview mit der «Zeit» fassungslos. «Er inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das ist schwer für mich», sagte er.

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