Haftbefehl, Reha-Behandlung

Haftbefehl kommt aus Klinik und beginnt Reha-Behandlung

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 11:20 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Rapper soll sich nach Angaben seines Managers in einer Reha-Klinik weiter erholen. Eine Nasenoperation steht noch bevor, Konzertpläne gibt es vorerst nicht.

Haftbefehls nächste Behandlungsschritte

  • Manager Erfan Bolourchi bestätigte die Entlassung aus dem Krankenhaus gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
  • Haftbefehl wurde bereits in der vergangenen Woche in eine Reha-Klinik verlegt.
  • Vor einer längeren Auszeit steht noch eine Operation an der Nase bevor.
Haftbefehl verdeckt sein Gesicht bei einem Auftritt in Gießen mit einem Tuch. (Archivbild) - Bild: Hannes P. Albert/dpa

Haftbefehl setzt Genesung in Reha fort

Rapper Haftbefehl ist nach Angaben seines Managers aus dem Krankenhaus entlassen worden und wird nun in einer Reha-Klinik behandelt. Erfan Bolourchi sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Künstler mache Fortschritte, müsse sich aber noch einer Operation an der Nase unterziehen.

Manager berichtet von täglicher Besserung

Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, sei bereits in der vergangenen Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte Bolourchi. „Es gehe ihm gut und jeden Tag werde es besser“, erklärte der Manager.

Zu den Hintergründen des Eingriffs machte Bolourchi keine Angaben. Der Rapper werde sich für längere Zeit eine Auszeit nehmen.

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Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt

Haftbefehl hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, hatte damals mitgeteilt, der Musiker befinde sich „unter ärztlicher Aufsicht“.

Haftbefehl kommt aus Offenbach in Hessen und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart. Der 40-Jährige hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt.

Dokumentation thematisiert Drogensucht

In der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sprach Haftbefehl offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums. In dem Film wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt werden musste.

Zu den Ursachen der aktuellen Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert.

Die Entlassung aus dem Krankenhaus markiert bei Haftbefehl den Übergang von der akuten medizinischen Versorgung in eine längere Phase der Stabilisierung. Eine Reha-Behandlung kann dabei körperliche Genesung und psychische Unterstützung verbinden. Welche Schwerpunkte im konkreten Fall gesetzt werden, ist nicht bekannt.

Der gesundheitliche Einschnitt folgt auf mehrere öffentliche Signale: Im Juni hatte der Rapper bereits eine Auftrittspause angekündigt, Mitte Oktober sagte er Konzerte in Düsseldorf und Berlin ab. Damit steht nicht nur die weitere Genesung, sondern auch die berufliche Planung des 40-Jährigen im Mittelpunkt. Sein Manager kündigte eine längere Auszeit an.

Gesundheit vor Bühnenplänen

Haftbefehl hatte in der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen. Auch eine überstandene Überdosis wurde darin thematisiert. Die aktuelle Behandlung wird von seinem Management nicht mit einer konkreten Ursache erklärt. Fest steht nach den Angaben des Managers lediglich, dass noch eine Operation an der Nase bevorsteht und der Künstler seine Rückkehr nicht kurzfristig plant.

Für das Publikum bedeutet die Entwicklung, dass zunächst die medizinische Versorgung und die Reha im Vordergrund stehen. Neue Konzerttermine oder eine Rückkehr auf die Bühne lassen sich aus den Angaben nicht ableiten.

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