SexualitÀt, Umfrage

Musik, Netflix, TV: Das lÀuft bei den Deutschen wÀhrend des Sex

26.11.2025 - 13:35:15

Hamburg - Was lĂ€uft in deutschen Schlafzimmern wirklich? Romantische Musik, Netflix - oder lieber komplette Stille? Eine neue reprĂ€sentative Studie von ErotikBase.com und Appinio unter 1.000 Menschen in Deutschland zeigt jetzt ĂŒberraschend deutlich, wie unterschiedlich Medien beim Sex genutzt werden. Von Chillout-Playlists ĂŒber Streamingdienste bis zu völliger Ruhe: Der Soundtrack des deutschen Intimlebens ist vielfĂ€ltiger, als viele denken.

Zitation: Die Umfrage wurde am 20. November 2025 von Appinio im Auftrag von ErotikBase.com durchgefĂŒhrt. Befragt wurden 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren, reprĂ€sentativ nach Alter und Geschlecht.

Bewusst oder zufÀllig: Wie Medien beim Sex genutzt werden

Im ersten Teil der Befragung ging es darum, ob beim Sex ĂŒberhaupt Medien laufen - und ob diese bewusst ausgewĂ€hlt oder lediglich zufĂ€llig im Hintergrund vorhanden sind. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum: Die hĂ€ufigste Form der MedienprĂ€senz ist unbeabsichtigt. 34,2 Prozent der Befragten geben an, dass beim Sex schlicht etwas weiterlĂ€uft, das zuvor bereits eingeschaltet war, beispielsweise Musik, Radio oder eine Serie.

Gleichzeitig verzichtet ein großer Anteil vollstĂ€ndig auf audiovisuelle Begleitung. 36,5 Prozent nutzen beim Sex grundsĂ€tzlich keine Medien. Besonders hoch ist dieser Wert in der Altersgruppe der 55- bis 65-JĂ€hrigen, in der 48,5 Prozent intime Momente bewusst ohne zusĂ€tzliche Reize bevorzugen.

Doch viele Menschen greifen aktiv zu Musik oder visuellen Inhalten. 25,2 Prozent wÀhlen vor dem Sex bewusst eine bestimmte Musik aus. Auch Bewegtbildformate spielen eine Rolle: 14,8 Prozent nutzen gezielt einen Streamingdienst wie Netflix oder Prime Video, 11,5 Prozent wÀhlen einen TV-Sender, und 12,9 Prozent sehen bewusst ausgewÀhlte erotische Videos oder Filme.

MĂ€nner (15,8 Prozent) greifen hierbei hĂ€ufiger zu erotischen Inhalten als Frauen (10,0 Prozent). Außerdem wĂ€hlen sie mit 14,2 Prozent hĂ€ufiger bewusst einen TV-Sender als die weiblichen Umfrageteilnehmer (8,8 Prozent).

Chillout vorne, Schlager und Metal hinten: Welche Musik beim Sex bevorzugt wird

Im zweiten Schritt wurde untersucht, welche Musikrichtungen als besonders passend fĂŒr Sex empfunden werden. Hier zeigt sich ein eindeutiger Favorit: Chillout-, Ambient- und Lounge-Musik liegen mit 33,1 Prozent deutlich vorn. Diese ruhigen, atmosphĂ€rischen KlĂ€nge werden besonders von Befragten zwischen 18 und 44 Jahren gewĂ€hlt und sind bei Frauen (35,7 Prozent) sogar noch beliebter als bei MĂ€nnern (30,5 Prozent).

Dahinter folgen Pop (24,4 Prozent) sowie R'n'B und Soul (23,5 Prozent) - beides Genres, die hÀufig mit Sinnlichkeit und Rhythmus verbunden werden.

Deutlich weniger Zustimmung erhalten polarisierende oder besonders energiegeladene Musikrichtungen. Schlager (8,5 Prozent) und Heavy Metal (7,9 Prozent) bilden klar das Schlusslicht und werden in keiner Altersgruppe nennenswert bevorzugt. AuffĂ€llig ist außerdem, dass fast ein FĂŒnftel der Befragten keine bestimmte Musikrichtung als passend empfindet. Dieser Anteil steigt mit dem Alter; bei den 55- bis 65-JĂ€hrigen sagen 27,2 Prozent, dass sie keine favorisierte Musikrichtung beim Sex haben.

Welche Funktionen Musik und Medien beim Sex haben

Der dritte Teil der Umfrage widmete sich der Frage, welche konkreten Funktionen Medien beim Sex ĂŒbernehmen. Die hĂ€ufigste Wirkung ist klar stimmungsbezogen: 40,5 Prozent der Befragten geben an, dass Medien sie in Stimmung bringen oder stĂ€rker erregen. Damit ist der atmosphĂ€rische Effekt die dominierende Funktion.

Gleichzeitig erfĂŒllen Medien auch sehr praktische Aufgaben. 28,0 Prozent nutzen sie, um GerĂ€usche zu ĂŒberdecken. Dieser Wert ist bei jungen Erwachsenen am stĂ€rksten ausgeprĂ€gt: In der Altersgruppe der 18- bis 24-JĂ€hrigen geben 43,4 Prozent genau diesen Zweck an.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Abbau von Hemmungen. 24,3 Prozent sagen, dass Medien ihnen helfen, lockerer zu werden oder Unsicherheiten abzulegen. FĂŒr 21,6 Prozent unterstĂŒtzen Medien zudem den Rhythmus oder das Timing beim Sex, was vor allem bei Musik eine Rolle spielt.

Nicht alle empfinden mediale Begleitung als positiv. 15,8 Prozent fĂŒhlen sich dadurch eher abgelenkt, und 20,6 Prozent berichten, dass Medien fĂŒr sie keinerlei Unterschied machen.

Medien beim Sex: Eine Frage von Alter, Typ und Geschlecht

Die Ergebnisse zeigen, dass Medien beim Sex sehr unterschiedlich genutzt werden - und zwar nicht zufÀllig, sondern stark abhÀngig von Alter und Geschlecht.

JĂŒngere setzen Medien hĂ€ufiger funktional ein, um Stimmung aufzubauen, GerĂ€usche zu ĂŒberdecken oder Hemmungen abzubauen. Ältere bevorzugen deutlich öfter völlige Ruhe und empfinden Medien als weniger relevant. Frauen gestalten IntimitĂ€t hĂ€ufiger mit Musik, wĂ€hrend MĂ€nner visuellen Reizen wie TV oder erotischen Videos mehr Gewicht geben.

FĂŒr manche braucht es eine Playlist, fĂŒr andere Netflix - und fĂŒr viele einfach nur Ruhe. Der Soundtrack des deutschen Sexlebens zeigt, wie unterschiedlich IntimitĂ€t heute gelebt wird.

Hier geht's zum Pressematerial-Download:

https://www.erotikbase.com/presse/musik-und-medien-umfrage-pr/

Hier geht's zum Artikel:

https://www.erotikbase.com/magazin/musik-und-medien-beim-sex-umfrage/

Hier geht's zur Umfrage im Appinio Dashboard:

https://research.appinio.com/#/de/survey/public/NqduBvmEY

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