Viele SchĂ€den, wenig Schutz: Studie zeigt Nachholbedarf fĂŒrs Fahrrad
26.03.2026 - 07:55:40 | presseportal.deUnter den erlebten SchĂ€den fĂŒhrt mit mehr als 56 Prozent am Fahrrad und 37 Prozent am E-Bike Abnutzung die Schadenursachen an. Am hĂ€ufigsten betroffen sind Reifen, Bremsen, Ketten und ZahnrĂ€der.
Danach folgen eigenverschuldete SchĂ€den, wie Reifenpannen oder OberflĂ€chenschĂ€den durch ein umstĂŒrzendes Rad. "Versicherer sprechen in diesem Fall von unsachgemĂ€Ăer Handhabung. Ein wahrscheinlicher Schaden, den man bei seiner Police neben SchĂ€den durch Abnutzung unbedingt prĂŒfen sollte!", rĂ€t Sören Hirsch, Bereichsleitung Bike bei Linexo. GrĂŒnde fĂŒr VerschleiĂ sehen die Befragten vornehmlich in alterungs- und nutzungsbedingter MaterialermĂŒdung. Aber auch mangelnde Pflege und fehlende Wartung werden vermutet.
Das wird teuer: Viele Bikes unzureichend versichert
TatsĂ€chlich sind fast die HĂ€lfte der FahrrĂ€der (46,4 %) und ĂŒber ein Viertel der E-Bikes (27,1 %) komplett ohne Versicherungsschutz unterwegs. Statt einer umfassenden Fahrradversicherung setzen rund 40 Prozent lediglich auf ihre Hausratversicherungen. Diese greift hĂ€ufig nur bei Einbruchdiebstahl. Zwar ist der Diebstahl des Rads ein Schaden, der seltener erlebt wird (Fahrrad: 17 %, E-Bike: 19,8 %), jedoch kann er sehr kostspielig werden.
"Diebstahl ist neben dem Totalschaden nach einem Unfall der teuerste Schaden an Fahrrad und E-Bike. Die Versicherung sollte auch zahlen, wenn das Bike auĂerhalb der eigenen vier WĂ€nden gestohlen wird", empfiehlt Hirsch. Bei der Absicherung von E-Bikes und kostenintensiven RĂ€dern lohnt auĂerdem zu prĂŒfen, ob die Versicherungssumme den Bike-Ersatz deckt und ob eine Selbstbeteiligung bleibt. "Welche Summen werden unter welchen Bedingungen getragen? Dieser Check ist sowohl beim Vergleich von Hausrat- gegenĂŒber Fahrradversicherung ratsam, als auch bei Bikes, die geleast werden", ergĂ€nzt Hirsch.
Versicherungen zahlungswillig
Ăber 90 Prozent bzw. 75 Prozent der VerschleiĂschĂ€den an Fahrrad und E-Bike werden nicht an Versicherungen gemeldet. Auch technische Defekte, eigenverschuldete SchĂ€den und UnfĂ€lle ohne Dritte, wie StĂŒrze, werden mehrheitlich nicht gemeldet. Dabei zeigt sich: Versicherungen ĂŒbernehmen die angezeigten SchĂ€den zu rund 70 Prozent vollstĂ€ndig und zu etwa einem Viertel teilweise. Nur selten werden SchĂ€den abgelehnt.
Weitere Schaden-Fakten aus der Studie:
Pressekontakt:
Julia-Maria Blesin | Tel: 0049 174 23 98 130 | E-Mail:
j.blesin@linexo.com | www.linexo.de
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