Sechs 65-Zoll-TVs im HĂ€rtetest / LCD holt auf - OLED unter Druck
28.11.2025 - 10:08:23 | presseportal.deUnter den Testkandidaten finden sich zwei OLED-Fernseher von LG und Philips sowie vier LCD-TVs von Hisense, Samsung, Sony und TCL. OLED-GerĂ€te sind inzwischen deutlich gĂŒnstiger geworden - fĂŒr einen 65-Zöller zahlt man heute in etwa so viel wie noch vor einem Jahr fĂŒr ein 55-Zoll-Modell. Bei den LCD-TVs haben vor allem die Fortschritte beim Local Dimming zu einer spĂŒrbaren Verbesserung der BildqualitĂ€tgefĂŒhrt. "Die Preise sind gefallen, die BildqualitĂ€t ist gestiegen", fasst c't-Redakteurin Ulrike Kuhlmann die Testergebnisse zusammen.
Mit lebendigen Farben und sattem Schwarz wusste der LG OLED65B59LA zu ĂŒberzeugen, seine Bedienung ist jedoch etwas umstĂ€ndlich. Der Philips 65OLED760/12 prĂ€sentierte nach kleinen Korrekturen ebenfalls ein brillantes Bild. Bei den LCD-Modellen stach der TCL 65Q7C hervor: Mit seinem ausgefeilten Local Dimming und kontraststarkem Bild macht er sogar den OLED-TVs Konkurrenz. Der Samsung-Fernseher GQ65QN70F hingegen punktete mit seinem guten TV-Bild und ausgefeilten Funktionen fĂŒr Barrierefreiheit, etwa fĂŒr stark seheingeschrĂ€nkte Zuschauer. Der Bravia 5 K65XR55 von Sony ist sehr gut ausgestattet, er besitzt beispielsweise zwei DVB-Tuner, die Aufnahme und Live-Programm parallel ermöglichen.
Die Redakteurin warnt im Test vor der zunehmenden Datensammelei: "Wer seine persönlichen Daten am TV nicht preisgeben möchte, muss in den Einstellungen aktiv werden und gezielt Funktionen deaktivieren." Die Hersteller hÀtten Werbung und Datensammlung als neue Einnahmequelle entdeckt, was die PrivatsphÀre der Nutzer gefÀhrden kann.
In der aktuellen Ausgabe liefert c't auĂer den Testergebnissen auch eine umfassende Kaufberatung fĂŒr Fernseher. Darin erfahren Leser, worauf sie beim TV-Kauf achten sollten und welche Rolle die verschiedenen Technologien und Funktionen spielen. Kuhlmann empfiehlt, als Erstes den Preisbereich und die zwingend erforderliche Ausstattung des Fernsehers festzulegen, und sich spĂ€ter nicht von beworbenen Zusatzfunktionen dazu verleiten zu lassen, deutlich mehr auszugeben als notwendig.
Pressekontakt:
Matthias Freter
Presse- und Ăffentlichkeitsarbeit
Heise Gruppe GmbH &Co. KG
fre@heise.de
0511 5352-344
Original-Content von: c't ĂŒbermittelt durch news aktuell
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

