Brauche ich wirklich Werbung? Alexander Thieme beantwortet die 3 hĂ€ufigsten Fragen ĂŒber Marketing im Handwerk
18.02.2025 - 11:49:51Das Thema Onlinemarketing wird von Handwerkern noch immer recht stiefmĂŒtterlich behandelt. Die AuftrĂ€ge seien da, so der Einwand vieler Traditionsunternehmen â warum also zusĂ€tzliches Marketing betreiben? Die AuftragsbĂŒcher zu fĂŒllen, ist jedoch nicht der einzige Zweck, den Marketing im Handwerk erfĂŒllt, wie Alexander Thieme erklĂ€rt. âOnlinemarketing hat sich vom reinen Tool zur Neukundengewinnung zu einer attraktiven Möglichkeit entwickelt, Wiedererkennungswert zu schaffen und die eigene Marke zu etablierenâ, so der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der A&M Unternehmerberatung GmbH. âWer diese Entwicklung nicht mitmacht, lĂ€sst sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil entgehen.â
âHandwerker sollten sich von den MissverstĂ€ndnissen verabschieden, ihre Zielgruppe sei nicht online anzutreffen oder Werbung sei nur bei Auftragsmangel sinnvoll. Vielmehr gilt es, online stĂ€ndig prĂ€sent zu sein, um lohnende AuftrĂ€ge anzuziehenâ, erklĂ€rt Alexander Thieme weiter. Gemeinsam mit seinem Team der A&M konnte er bereits zahllose Handwerksbetriebe dabei unterstĂŒtzen, sich durch effiziente Prozesse und digitales Marketing von der Masse abzuheben. Dabei setzen die Experten auf ganzheitliche Konzepte, um fĂŒr ihre Partner nicht nur neue Mitarbeiter zu gewinnen, sondern sich auch von der Masse abzuheben. Im Folgenden erlĂ€utert Alexander Thieme drei der am hĂ€ufigsten gestellten Fragen im Handwerk zum Thema Onlinemarketing und klĂ€rt auf, warum an dem Thema heute niemand mehr vorbeikommt.
Frage 1: âMeine AuftragsbĂŒcher sind voll â brauche ich trotzdem Werbung?â
Jeder Handwerksbetrieb sollte online prĂ€sent sein und gezielt Werbung schalten â und das unabhĂ€ngig von seiner Auslastung. SchlieĂlich sind viele Betriebe zwar grundsĂ€tzlich ausgelastet, erhalten aber ĂŒberwiegend RoutineauftrĂ€ge mit geringen Gewinnmargen. Diese sichern zwar den Betrieb, bieten jedoch kaum finanziellen Spielraum.
Gezieltes Onlinemarketing eröffnet dagegen den Zugang zu lukrativeren Projekten. HauseigentĂŒmer, die gröĂere Sanierungen oder Umbauten planen, informieren sich meist online. Ein Handwerker, der hier sichtbar ist und gezielt solvente Kunden anspricht, kann seine AuftragsbĂŒcher mit hochwertigeren, margenstarken Projekten fĂŒllen und langfristig wirtschaftlich erfolgreicher agieren.
Frage 2: âDie Zielgruppe meines Angebots ist nur offline vertreten, springt aber nicht auf traditionelle WerbemaĂnahmen an â was kann ich tun?â
Eine Zielgruppe, die nicht zumindest teilweise online ist, gibt es heute nicht mehr. Besonders Menschen unter 60 nutzen fast alle ein Smartphone oder Tablet, und etwa die HĂ€lfte ist tĂ€glich auf Facebook oder Instagram aktiv. Zwar sind jĂŒngere Nutzer oft aktiver auf diesen Plattformen, doch grundsĂ€tzlich kann jeder online erreicht werden.
Die Frage sollte also nicht lauten, ob sich Onlinewerbung lohnt, sondern vielmehr, welcher andere Kanal im Rahmen des finanziell Möglichen eine Ă€hnlich hohe Marktdurchdringung und Reichweite erreicht. Wer sich diese Frage stellt, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass Onlinemarketing die einzige Möglichkeit ist, jede Zielgruppe gezielt und effektiv anzusprechen. Mit der richtigen Strategie lĂ€sst sich online in jeder demografischen Schicht eine Abschöpfung von mindestens 50 Prozent der potenziellen Kunden fĂŒr Handwerksleistungen erreichen.
Frage 3: âWie vermeide ich es, durch Onlinewerbung in die Vergleichbarkeit mit Billiganbietern zu rutschen?â
Gerade auf Vergleichsportalen haben viele Handwerker das Problem, dass sie mit einer groĂen Zahl von Anbietern konkurrieren mĂŒssen, die hauptsĂ€chlich ĂŒber den Preis verkaufen. Diese extreme Vergleichbarkeit lĂ€sst sich jedoch problemlos vermeiden, indem Betriebe auf andere KanĂ€le setzen, die sie mit der Zielgruppe in Kontakt bringen, ohne diese zu direkten Preisvergleichen zu animieren.
Wer etwa mit der richtigen Botschaft auf Meta Ads prĂ€sent ist, erzielt damit eine einzigartige Positionierung durch Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram, ohne dass seine Marke im direkten Vergleich zu anderen Anbietern erscheint. Dies bietet die Chance, potenzielle Kunden anzusprechen und ihr Vertrauen zu gewinnen, bevor sie ĂŒberhaupt damit beginnen, Preise zu vergleichen.
Fazit:
Onlinemarketing ist fĂŒr Handwerksbetriebe lĂ€ngst kein optionales Extra mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Es ermöglicht nicht nur die Gewinnung hochwertiger AuftrĂ€ge, sondern auch eine starke MarkenprĂ€senz und UnabhĂ€ngigkeit von Vergleichsportalen. âHandwerker sollten also verstehen, dass gezielte Werbung nicht nur bei Auftragsmangel hilft, sondern langfristig den Erfolg und die Positionierung ihres Betriebs sichertâ, betont Alexander Thieme abschlieĂend.
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