Das wahre Problem des Handwerks: Experte verrÀt, was hinter dem FachkrÀftemangel in der Branche steckt
21.02.2024 - 12:05:00"In Wahrheit wollen viele Menschen 'etwas mit den HĂ€nden tun' - aber nicht zu solch schlechten Bedingungen, wie man sie hĂ€ufig vorfindet." Der Marketingstratege betreut deutschlandweit mehr als 500 Handwerksunternehmen und weiĂ, dass es nicht nur die Aufgabe der Politik ist, die Branche wieder attraktiv zu machen. Nachfolgend analysiert er die tatsĂ€chlichen Probleme des Handwerks und verrĂ€t, wie sie sich beheben lassen könnten.
Falsche Theorien verstellen den Blick auf die Lösung
Handwerker sind Meister darin, Probleme und Fehlerquellen zu erkennen und Lösungen zu finden. WĂŒrden mehr Handwerksbetriebe diese FĂ€higkeit, praktische Probleme zu lösen, auf das gesellschaftliche Problem des FachkrĂ€ftemangels ĂŒbertragen, wĂ€re ihnen schnell klar, wo die komplexen Ursachen liegen.
Stattdessen werden falsche Theorien aufgestellt. Immer wieder wird das Problem mit der "Jugend von heute" begrĂŒndet oder der demografische Wandel wird fĂŒr das Fehlen qualifizierter Handwerker verantwortlich gemacht. Wer so denkt, sieht sich natĂŒrlich als Opfer der UmstĂ€nde und wird blind fĂŒr den eigenen Handlungsspielraum. In der Praxis haben Handwerksbetriebe aber selbst in der Hand, ob sie fĂŒr motivierte NachwuchskrĂ€fte interessant sind.
Arbeitsbedingungen in Handwerk mĂŒssen attraktiv werden
Viele Handwerksunternehmen sind nicht auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter ausgerichtet. Sie vergeben unerwĂŒnschte Aufgaben an Mitarbeiter, die sich dafĂŒr gar nicht zustĂ€ndig fĂŒhlen, bei Fehlern erfahren junge KrĂ€fte eine respektlose Behandlung. Wenn solche Betriebe auf dem Arbeitsmarkt mit Konzernen in anderen Bereichen konkurrieren, die ihren Mitarbeitern attraktive Bedingungen bieten (Willkommensfeiern, Betriebsrat, spannende Aufgaben, etc.), ist es nur logisch, dass junge Menschen sich gegen eine Karriere im Handwerk entscheiden. Es gibt aber auch positive Beispiele fĂŒr einen neuen Weg. Handwerksbetriebe, die ihren Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld bieten, können sogar ArbeitskrĂ€fte von anderen Firmen abwerben. Was machen diese Handwerksbetriebe anders?
Neue Wege gehen und FachkrĂ€fte ĂŒberzeugen
Noch immer gehen viele Handwerksunternehmen davon aus, dass 20 Euro pro Stunde fĂŒr erfahrene Facharbeiter ein angemessener Lohn sind. TatsĂ€chlich eignet sich diese VergĂŒtung eher als ein Einstiegsgehalt, das mit der Zeit und wachsender Erfahrung auf bis zu 4.500 Euro im Monat anwachsen sollte. Wer das verstanden hat und seinen Mitarbeitern eine attraktive VergĂŒtung bietet, wird auch zukĂŒnftig qualifizierte Mitarbeiter finden.
Doch ein Unternehmen zeichnet sich nicht allein durch die Höhe des gezahlten Gehalts aus. Im Zeitalter zahlreicher Innovationen und technologischer Fortschritte wĂŒnschen sich junge Talente, dass auch das Handwerk an diesen Entwicklungen teilnimmt. Sperrt sich ein Betrieb gegen jegliche VerĂ€nderung, wird er viele potenzielle Mitarbeiter verlieren.
Nicht zuletzt muss der Impuls, neue Mitarbeiter zu gewinnen, vom Unternehmen selbst kommen. Es reicht nicht mehr aus, auf die Politik zu hoffen. Denn die Politik ist nicht allein zustĂ€ndig fĂŒr Lösungen. Die Betriebe selbst mĂŒssen in ihr Bild nach auĂen investieren - beispielsweise, indem sie in Werbung und geeignete MaĂnahmen der Mitarbeitergewinnung Geld stecken. Wer hier nicht an den falschen Stellen spart, wird auf lange Sicht mit tollen Mitarbeitern belohnt.
Ăber A&M Unternehmerberatung:
Marvin Flenche und Alexander Thieme sind die GrĂŒnder der A&M Unternehmerberatung GmbH. Die Agentur hat sich auf Fachfirmen rund ums Haus spezialisiert und ermöglicht Unternehmen mit Hilfe von Onlinemarketing, Planbarkeit und Wachstum durch mehr Kundenanfragen und qualifizierte Mitarbeiter. Weiter Informationen ĂŒber: https://www.am-beratung.de
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