MENG - The Art Of LiveComposition: Wenn Konzerte zu einzigartigen Momenten werden
02.10.2025 - 11:38:34Die heutige Musiklandschaft ist digitaler denn je: Perfekte AblĂ€ufe, technische Routinen und sogar kĂŒnstliche Intelligenz bestimmen vielfach das BĂŒhnengeschehen. Doch wĂ€hrend sich vieles nach Routine und Reproduktion anfĂŒhlt, wĂ€chst die Sehnsucht nach echten, unverfĂ€lschten Klangerlebnissen. MENG, Solopianist, Komponist und Multi-Instrumentalist, geht bewusst den entgegengesetzten Weg. Seine Auftritte folgen keinem Skript, keiner Partitur und keinem festen Ablauf. Jeder Ton entsteht im Moment â getragen von der Akustik des Raums, der Energie des Publikums und den inneren Bildern des KĂŒnstlers. So verweben sich Klassik, Pop und Smooth Jazz in jedem einzelnen StĂŒck zusammen zu einer ganz eigenen Klangsprache. MENG selbst beschreibt es als seine persönliche âKönigsdisziplinâ â eine Musikform, die ihm absolute Freiheit schenkt und zugleich höchste PrĂ€zision verlangt.
Statt auf Masse setzt er auf ExklusivitĂ€t: limitierte GĂ€stezahlen, renommierte Hotels, ausgewĂ€hlte KonzertsĂ€le. NĂ€he, IntensitĂ€t und Einmaligkeit stehen im Mittelpunkt. âIch komponiere Musik live, die im Moment entsteht, nie wiederholbar und immer âuncopyableââ, erklĂ€rt MENG. Das Ergebnis: Konzerte, die sich wie private Begegnungen anfĂŒhlen und fĂŒr KĂŒnstler wie Publikum gleichermaĂen zu einer Reise werden. Erste Höhepunkte erreichte seine Karriere dabei schon in den 80er- und 90er-Jahren, als er live und im Tonstudio mit weltberĂŒhmten KĂŒnstlern wie Phil Collins oder der Jazzlegende Herbie Hancock musizierte. Im Moment arbeitet MENG auĂerdem in den renommierten Abbey Road Studios in London, wo unter anderem sein neues Album entsteht. Was hinter seinem Konzept steckt und warum es einzigartig ist, verrĂ€t der frĂŒhere Musikchef des NDR Fred Schoenagel im Interview. Er hat MENG nicht nur beruflich, sondern zunĂ€chst privat kennengelernt â und erlebte dann, wie aus dem Musiker ein einzigartiger KĂŒnstler wurde.
MENG: Fred Schoenagel ĂŒber seine Erfahrungen im Interview!
Herzlich willkommen, Herr Schoenagel! Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit MENG?
Eigentlich habe ich damals noch gar nicht den KĂŒnstler auf der BĂŒhne erlebt, sondern MENG ganz privat kennengelernt. Wir waren im Urlaub auf Fuerteventura, fernab von der Musikszene. Abends spielte eine Band im Club, und wir wurden eingeladen, uns an ihren Tisch zu setzen. Dort saĂ MENG mit seiner Familie. Wir kamen ins GesprĂ€ch, und er erzĂ€hlte mir, dass er Musiker sei. Ich wiederum erwĂ€hnte, dass ich Musikchef beim NDR bin.
Beeindruckt hat mich vor allem, dass er nicht auftrat wie jemand, der sich in Szene setzen will. Er war einfach ein sehr bodenstĂ€ndiger, offener Mensch. So entstand eine persönliche Freundschaft, lange bevor ich ĂŒberhaupt einen Ton von ihm gehört hatte. Erst spĂ€ter habe ich verstanden, dass dieser MENG auf der BĂŒhne eine ganz andere Seite zeigt: den KĂŒnstler MENG.
Und wann hatten Sie dann die Gelegenheit, ihn tatsÀchlich als Musiker zu erleben?
Das war einige Zeit spĂ€ter, bei einem Konzert in Weinheim. Er spielte Hammondorgel, dazu ein Gitarrist und ein SĂ€nger. Das klang ganz anders als das, was man im Mainstream hört â eigenwillig, aber gerade dadurch spannend. Von da an habe ich ihn öfter spielen hören. Besonders prĂ€gend war aber die Zeit, die ich bei ihm zu Hause verbringen durfte. In seinem Keller hat er eine regelrechte Klangwerkstatt aufgebaut: FlĂŒgel, Hammondorgel, Schlagzeuge, Blasinstrumente â alles da. Wir haben dort viele Sessions gemacht. Da wurde mir klar: Er ist nicht nur ein guter Musiker, sondern ein echtes Naturtalent â mit einer MusikalitĂ€t, die man nicht erlernen kann.
MENG am FlĂŒgel: Musik aus dem Moment heraus
Heute kennt man ihn als MENG â mit seiner einzigartigen Live-Komposition. Was unterscheidet das von dem, was Sie damals erlebt haben?
Damals gab es noch ein harmonisches GerĂŒst, wie man es aus dem Smooth Jazz kennt, Harmonien, ĂŒber die improvisiert wurde. Heute ist das anders: Als MENG geht er völlig ohne Konzept auf die BĂŒhne. Kein vorbereitetes StĂŒck, keine Noten, kein Netz und doppelter Boden. Er lĂ€sst sich vom Moment tragen â durch die Stimmung im Raum und die Emotionen des Publikums entstehen wahrhaftige Kompositionen. Das ist mutig und ein echtes Novum. Ich habe in meinem Berufsleben viele Musiker gesehen, weltweit, aber so etwas habe ich vorher noch nie erlebt. Ein Eindruck, den ich mit Quincy Jones teile, der das Gleiche ĂŒber MENG sagte.
Viele beschreiben MENG als Naturtalent. Teilen Sie diese EinschĂ€tzung â und gab es fĂŒr Sie einen Moment, in dem das besonders deutlich wurde?
Absolut. Ich selbst musste mir als Musiker vieles hart erarbeiten â Technik, Ausdruck, BĂŒhnenroutine. Bei MENG ist das anders. Ihm fliegt die Musik regelrecht zu. Er setzt sich ans Instrument und es flieĂt, ohne Zögern, ohne Nachdenken, direkt aus dem Inneren heraus. Diese Gabe, Emotionen unmittelbar in Klang zu verwandeln, kann man nicht lernen, sie ist angeboren.
Besonders eindrĂŒcklich war fĂŒr mich eine Session in seinem Keller: Er setzte sich an die Hammondorgel, völlig unvorbereitet, und spielte eine halbe Stunde lang. Am Ende hatte er ein ganzes musikalisches Universum erschaffen. Ich stand sprachlos daneben. Solche Erlebnisse vergisst man nicht â und sie zeigen, was MENG wirklich ausmacht.
Mehr Informationen zu MENG und seiner Musik finden Sie unter: http://mengmusic.com
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Ruben SchÀfer
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