Hohlstablenkboot Pegnitz zurĂŒck aus der ĂgĂ€is
30.10.2024 - 08:46:18 | presseportal.deDas Kieler Boot war in den letzten Monaten die FĂŒhrungsplattform und bildete den deutschen Beitrag im stĂ€ndigen Marineverband 2 der NATO (Standing NATO Maritime Group 2) und zugleich der NATO-UnterstĂŒtzungsmission ĂgĂ€is. Aufgabe der "Pegnitz" als FĂŒhrungsplattform war es, mit allen Partnern und relevanten Stellen die professionelle sowie auftrags- und situationsgerechte Zusammenarbeit in einer auĂen- und militĂ€rpolitisch wichtigen Region sicherzustellen. Zu diesem Zweck wurde die deutsche Besatzung von einem tĂŒrkischen sowie einem griechischen Verbindungsoffizier begleitet.
Die "Pegnitz" und ihre 36-köpfige Besatzung unter dem Kommando von KapitĂ€nleutnant Jenny Linken war das zweite Boot des 3. Minensuchgeschwaders, dass in diesem Einsatz als Flagg- und FĂŒhrungsschiff eingesetzt wurde. "Es war der erste Auslandseinsatz einer 'Truppenwerbeplattform', welche in den letzten Jahren nur an der deutschen Ost- und NordseekĂŒste entlanggefahren ist. Mit einer sehr kurzfristigen UmrĂŒstung, wenig Vorbereitung und mit 54,17 Metern LĂ€nge vermutlich 'kleinstes' Flaggschiff der Flotte, haben wir den von uns erwarteten 'Job' professionell und mit viel KreativitĂ€t gemeistert", so die Kommandantin.
Die Aufgabe der "Pegnitz" hat nun das Bundeswehr-Forschungsschiff "Planet" ĂŒbernommen, die am 1. Oktober dieses Jahres aus Eckernförde ausgelaufen ist und bis ins erste Quartal 2025 in der ĂgĂ€is als FĂŒhrungsplattform ihren Beitrag leisten wird. FĂŒr die Besatzung geht es nun erstmal in den wohl verdienten Urlaub, bevor der Dienst als Truppenwerbeplattform wieder aufgenommen wird. Dann aber in den kĂ€lteren und bekannten Regionen von Ost- und Nordsee.
Hintergrundinformationen
Neben den EinsĂ€tzen, die vom Bundestag mandatiert sind, beteiligt sich die Deutsche Marine laufend an den vier multinationalen FlottenverbĂ€nden der NATO - wie an der SNMG 2. FĂŒr diese stellt die Deutsche Marine permanent Schiffe und Boote ab. Die Teilnahme an den NATO-VerbĂ€nden gehört auch in Friedenszeiten zu Deutschlands Verpflichtungen gegenĂŒber dem BĂŒndnis. Diese NATO-VerbĂ€nde gibt es seit Jahrzehnten.
Die NATO-AktivitĂ€t in der ĂgĂ€is ist der Beitrag der NATO zur BewĂ€ltigung der FlĂŒchtlings- und Migrationskrise. Sie wurde im Februar 2016 auf Antrag Deutschlands, Griechenlands und der TĂŒrkei mit dem Ziel beschlossen, die FlĂŒchtlingsströme durch die ĂgĂ€is schnell und erheblich zu reduzieren. Mit den AktivitĂ€ten beabsichtigt die NATO, zu einem Lagebild fĂŒr die griechische und tĂŒrkische KĂŒstenwache sowie der europĂ€ischen Grenzagentur FRONTEX beizutragen. Die NATO-KrĂ€fte unterstĂŒtzen durch SeeraumĂŒberwachung und dem Austausch von Lageinformationen, um die beteiligten Behörden bei ihrem Einsatz gegen Schlepper und deren Netzwerke zu unterstĂŒtzen.
Hinweise fĂŒr die Presse
Medienvertretende sind zum Pressetermin "Hohlstablenkboot 'Pegnitz' zurĂŒck aus der ĂgĂ€is" eingeladen. FĂŒr die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine zeitgerechte Akkreditierung gebeten.
Termin: Montag, den 4. November 2024. Eintreffen bis spÀtestens 9:15 Uhr.
Ein spÀterer Einlass ist nicht mehr möglich.
Ort: MarinestĂŒtzpunkt Kiel-Wik (Adresse fĂŒr Ihr NavigationsgerĂ€t)
Einfahrt ĂŒber Weimarer StraĂe und WarnemĂŒnder StraĂe
24106 Kiel
Programm:
9:15 Uhr Treffen Medienvertretende an der Hauptwache
9:20 Uhr Eintreffen Angehörige u. GÀste
9:30 Uhr Antreten Geschwaderangehörige
9:45 Uhr Eintreffen Kommandeur, 3. Minensuchgeschwader, FregattenkapitÀn von Puttkamer
10:00 Uhr Anlegen "Pegnitz"
anschl. Kommandantin "Pegnitz" meldet sich zurĂŒck
anschl. BegrĂŒĂung durch Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Ende Veranstaltung
Anmeldung: Medienvertretende werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Sonntag, den 3. November 2024, 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren.
Nachmeldungen sind nicht möglich.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine
Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
Telefon: +49 (0)431 71745 1410/1411
E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org
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