HS FĂŒhrungscoaching: Helge SchrĂ€der erklĂ€rt, warum Schlagfertigkeit als FĂŒhrungskraft trainierbar ist
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 15:02 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSViele FĂŒhrungskrĂ€fte kennen das Problem aus kritischen MitarbeitergesprĂ€chen: Ein unerwarteter Einwand oder eine provokante Bemerkung fĂ€llt und statt einer klaren Reaktion beginnt im Kopf die Suche nach der richtigen Antwort. Besonders harmoniebedĂŒrftige FĂŒhrungskrĂ€fte geraten dabei schnell ins GrĂŒbeln. Sie ĂŒberlegen nicht nur, was sie sagen möchten, sondern gleichzeitig, wie ihre Reaktion beim GegenĂŒber ankommen könnte. Das erhöht den Druck und erschwert es, die eigene Position im entscheidenden Moment klar zu vertreten. âViele FĂŒhrungskrĂ€fte Ă€rgern sich im Nachhinein weniger ĂŒber das GesprĂ€ch selbst als darĂŒber, dass sie in dem entscheidenden Moment nicht so klar reagiert haben, wie sie es eigentlich wolltenâ, erklĂ€rt Helge SchrĂ€der.
âZu mehr Schlagfertigkeit kommt man nicht durch ein paar clevere Konter, sondern vor allem durch Vorbereitung und Klarheit darĂŒber, wofĂŒr man als FĂŒhrungskraft stehtâ, so Helge SchrĂ€der weiter. Mit dem HS FĂŒhrungscoaching begleitet er angestellte FĂŒhrungskrĂ€fte und Unternehmer mit Teams, die klarer auftreten, sich besser durchsetzen und dabei ihren eigenen FĂŒhrungsstil entwickeln möchten, ohne sich zu verstellen. DafĂŒr verbindet er mehr als zehn Jahre eigene FĂŒhrungserfahrung mit einer systemischen Coaching-Ausbildung und hat bereits mehr als 100 FĂŒhrungskrĂ€fte begleitet. Der Wunsch nach mehr Schlagfertigkeit begegnet ihm in seiner Arbeit regelmĂ€Ăig. Dabei zeigt sich, dass hinter der Suche nach der richtigen Antwort hĂ€ufig eine grundsĂ€tzlichere Frage steckt: Wie gelingt es, auch unter Druck in der eigenen FĂŒhrungsrolle sicher zu bleiben?
Schlagfertigkeit beginnt nicht beim cleversten Konter
Wer sich mehr Schlagfertigkeit wĂŒnscht, denkt hĂ€ufig zuerst an die eine Antwort, die im richtigen Moment sitzt. Gerade im FĂŒhrungsalltag kann dieser Anspruch jedoch zusĂ€tzlichen Druck erzeugen. WĂ€hrend die FĂŒhrungskraft noch nach einer möglichst treffenden Formulierung sucht, lĂ€uft das GesprĂ€ch schlieĂlich weiter. Gleichzeitig muss sie einschĂ€tzen, was hinter dem Einwand steckt, welche Reaktion angemessen ist und wie sie das GesprĂ€ch weiterfĂŒhren möchte. Wer Schlagfertigkeit mit dem perfekten Konter gleichsetzt, macht eine ohnehin anspruchsvolle Situation damit unnötig kompliziert.
âWenn mich eine Aussage ĂŒberrascht, muss ich nicht innerhalb von Sekunden die brillanteste Antwort finden. Ich muss zunĂ€chst dafĂŒr sorgen, dass ich im GesprĂ€ch handlungsfĂ€hig bleibeâ, erklĂ€rt Helge SchrĂ€der. Das kann auch bedeuten, eine Aussage zunĂ€chst einzuordnen, nachzufragen oder die eigene Position ruhig deutlich zu machen.
Warum FĂŒhrungskrĂ€fte nicht jede Antwort spontan finden mĂŒssen
Diese Sicherheit muss nicht erst im entscheidenden Moment entstehen. Denn was im MitarbeitergesprĂ€ch zunĂ€chst ĂŒberraschend wirkt, ist FĂŒhrungskrĂ€ften hĂ€ufig schon in Ă€hnlicher Form begegnet. Bestimmte EinwĂ€nde, kritische RĂŒckfragen oder provokante Bemerkungen kehren im Arbeitsalltag immer wieder. Wer solche Situationen im Vorfeld durchdenkt, muss im GesprĂ€ch deshalb nicht bei null anfangen. Helge SchrĂ€der beschreibt das bildlich als das FĂŒllen von âSchubladenâ: FĂŒr typische Situationen stehen bereits mögliche Reaktionen bereit.
Wie einfach das aussehen kann, zeigt ein Beispiel des Experten. Auf die Bemerkung âDas ist eine gute Frageâ antwortet er beispielsweise: âDie guten Fragen sind meistens die interessanten.â Dabei geht es nicht darum, diesen Satz zu ĂŒbernehmen. Vielmehr können FĂŒhrungskrĂ€fte beobachten, bei welchen Aussagen sie regelmĂ€Ăig ins Stocken geraten, und sich schon vor dem nĂ€chsten GesprĂ€ch ĂŒberlegen, wie sie darauf reagieren möchten. Mit der Zeit entsteht so ein Repertoire an Reaktionen, auf das sie in wiederkehrenden Situationen zurĂŒckgreifen können.
Warum Klarheit ĂŒber die eigene Position im GesprĂ€ch entscheidend ist
Allerdings lĂ€sst sich nicht jede schwierige GesprĂ€chssituation vorbereiten. Mitarbeiter können EinwĂ€nde Ă€uĂern, mit denen die FĂŒhrungskraft nicht gerechnet hat, oder ein GesprĂ€ch kann plötzlich eine andere Richtung nehmen. In solchen Momenten kommt es darauf an, die eigenen Erwartungen und Grenzen zu kennen. Soll sich ein bestimmtes Verhalten Ă€ndern? Muss eine Entscheidung vermittelt werden? Was soll nach dem GesprĂ€ch verbindlich sein? âWenn ich selbst erst im GesprĂ€ch herausfinden muss, wo ich eigentlich stehe, wird es schwer, meinem GegenĂŒber eine klare Richtung zu gebenâ, erklĂ€rt Helge SchrĂ€der.
Gerade harmoniebedĂŒrftige FĂŒhrungskrĂ€fte geraten dabei schnell in einen zusĂ€tzlichen Konflikt. Selbst wenn sie wissen, was sie sagen wollen, beschĂ€ftigt sie die Frage, wie ihre Worte beim GegenĂŒber ankommen. Aus Sorge, zu hart oder unfreundlich zu wirken, formulieren sie vorsichtiger als beabsichtigt, machen Ausnahmen oder sprechen einen kritischen Punkt gar nicht erst an. Der Wunsch nach einem guten Miteinander kann so ausgerechnet in den Momenten bremsen, in denen FĂŒhrung gefragt ist.
Deutlichkeit muss jedoch nicht mit HĂ€rte einhergehen. Erwartungen lassen sich verbindlich formulieren, Grenzen setzen und Entscheidungen vertreten, ohne den Mitarbeiter anzugreifen. FĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte bedeutet das, nicht zwischen WertschĂ€tzung und DurchsetzungsfĂ€higkeit wĂ€hlen zu mĂŒssen. Beides kann Teil desselben GesprĂ€chs sein.
Mit dem HS FĂŒhrungscoaching zu mehr Sicherheit in schwierigen GesprĂ€chen
Dass Schlagfertigkeit trainierbar ist, eröffnet FĂŒhrungskrĂ€ften die Möglichkeit, gezielt an Situationen zu arbeiten, in denen sie bislang ins Stocken geraten. Im HS FĂŒhrungscoaching greift Helge SchrĂ€der dafĂŒr konkrete Erfahrungen aus dem FĂŒhrungsalltag auf und unterstĂŒtzt seine Klienten dabei, mit schwierigen GesprĂ€chsmomenten sicherer umzugehen. Dabei steht nicht die möglichst schlagfertige AuĂenwirkung im Vordergrund, sondern ein FĂŒhrungsstil, mit dem sie klar auftreten und sich durchsetzen können, ohne sich dafĂŒr zu verstellen.
So kann aus dem anfĂ€nglichen Ărger ĂŒber die zu spĂ€t eingefallene Antwort mit der Zeit mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen GesprĂ€chen entstehen. âAm Ende geht es darum, auch in einem schwierigen Moment die FĂŒhrungskraft zu bleiben, die man sein möchteâ, fasst Helge SchrĂ€der zusammen.
Sie möchten als FĂŒhrungskraft klarer auftreten, Grenzen souverĂ€ner setzen und sich besser durchsetzen, ohne menschlich hart zu werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Helge SchrĂ€der und vereinbaren Sie einen Termin fĂŒr ein kostenloses BeratungsgesprĂ€ch!
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Helge A. SchrÀder
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