Gesundheit, Frauen

Frauengesundheit: Die versteckten PrĂ€ventionslĂŒcken - Was Standard-Check-ups nicht erkennen und wie Frauen ihre Gesundheit selbst stĂ€rken

25.11.2025 - 10:00:03

Ismaning - Morgens ein paar Minuten fĂŒr Dankbarkeit, abends bewusst zur Ruhe kommen - fĂŒr Dr. Constanze Lohse ist das keine Wellness, sondern aktive Gesundheitsvorsorge. Die FachĂ€rztin fĂŒr Allgemeinmedizin und PrĂ€ventologin weiß: Frauengesundheit ist kein Zufall. "Sie ist eine tĂ€gliche Entscheidung, und die treffen viele Frauen zwischen Beruf, Familie und Alltagspflichten leider viel zu oft gegen sich selbst." Das bestĂ€tigt auch Kirsten Metternich von Wolff, ErnĂ€hrungsexpertin fĂŒr Frauengesundheit: "Frauen kĂŒmmern sich um alles - nur nicht um sich selbst. Das kann langfristig gefĂ€hrlich werden." Zwar leben Frauen im Durchschnitt fĂŒnf Jahre lĂ€nger als MĂ€nner, doch diese gewonnenen Jahre sind hĂ€ufig auch von Krankheit geprĂ€gt. Die beiden Expertinnen sprechen darĂŒber, warum Vorsorge mehr als der jĂ€hrliche Check-up ist, und wie jede Frau ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen kann.

Wechseljahre als Wendepunkt

Mit den Wechseljahren beginnt fĂŒr viele Frauen ein neuer Lebensabschnitt - auch mit Blick auf die Gesundheit. "Jede dritte Frau ĂŒber 50 entwickelt eine Osteoporose", sagt Constanze Lohse. "Mit dem RĂŒckgang des Östrogens fĂ€llt ein wichtiger Schutz weg. Das Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche, Arthrose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt erheblich." Dann erst anzufangen, vorzubeugen, ist zu spĂ€t. Hinzu kommt, dass manche Erkrankungen bei Frauen oft zu spĂ€t erkannt werden. Herzinfarkte etwa zeigen sich bei Frauen oft anders als bei MĂ€nnern: Übelkeit oder Oberbauchschmerzen statt der klassischen Brustschmerzen. "Das macht die Diagnostik schwieriger", so Constanze Lohse. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei beiden Geschlechtern die Todesursache Nummer eins. "Doch bei Frauen werden die Anzeichen hĂ€ufiger ĂŒbersehen."

PrĂ€ventionslĂŒcke: Was Standard-Check-ups nicht erfassen

Gendermedizin ist bei uns immer noch ein Stiefkind. Die Standard-Vorsorgeuntersuchungen greifen daher oft zu kurz und erfassen nicht das, was fĂŒr Frauen wirklich zĂ€hlt. "Beim Check-up 35 werden fĂŒnf Laborwerte gemessen - alle drei Jahre", erklĂ€rt Constanze Lohse. "NĂŒchternblutzucker und 4 Cholesterinwerte (Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyceride). Das war's. Aber entscheidende Faktoren etwa aus dem MikronĂ€hrstoffbereich wie die Magnesium-, Vitamin D-, Omega-3- oder Eisen-Werte bleiben außen vor." Dabei seien Diese Werte entscheidend fĂŒr Frauengesundheit, meint die PrĂ€ventivmedizinerin. "Gerade Magnesium spielt eine SchlĂŒsselrolle. Es ist an ĂŒber 600 Stoffwechselprozessen beteiligt, unterstĂŒtzt Energieproduktion, Nervenfunktion und Knochengesundheit. "Frauen unterschĂ€tzen, wie stark Stress, hormonelle Schwankungen oder Schlafmangel den Magnesiumhaushalt belasten", fĂŒgt Kirsten Metternich von Wolff. "In solchen Phasen steigt der Bedarf deutlich." Beide Expertinnen empfehlen deshalb, wichtige Werte, die FrĂŒhindikatoren sind, aktiv einzufordern.

Wichtige Laborwerte bestimmen lassen - auch gegen WiderstÀnde

Constanze Lohses Rat: Frauen sollten aktiv werden. "Fordern Sie beim Arzt zusĂ€tzliche Werte ein: Magnesium, Vitamin D, Omega-3, den Langzeitzuckerwert HbA1c und HOMA-Index, Vitamin K2, B-Vitamine und das Speichereisen Ferritin. Diese Werte sagen mehr ĂŒber den tatsĂ€chlichen Gesundheitszustand aus als der Standard-Check." Selbst wenn die eigene Krankenkasse manche Laboruntersuchungen nicht ĂŒbernehmen, lohnt sich die Investition aus eigener Tasche. "Das ist eine Ausgabe, die sich wirklich lohnt. Eine Investition in die eigene GesundheitsprĂ€vention und damit die Chance, gesund Ă€lter zu werden", sagt Constanze Lohse. Wer bei Ärztin oder Arzt vorbereitet erscheint, hat bessere Chancen, dass Zeit bleibt: "Gehen Sie mit einer Checkliste hin, wie bei der Urlaubsvorbereitung", rĂ€t Kirsten Metternich von Wolff. "Und lassen Sie sich spĂ€ter die Werte immer aushĂ€ndigen. Eine Aussage, dass alles in Ordnung ist, reicht nicht. Wir wollen, dass unsere Werte auf bestem Niveau sind und nicht nur grenzwertig."

ErnÀhrung ist ein ganz starker Hebel

"Eine antientzĂŒndliche ErnĂ€hrung aus unverarbeiteten Lebensmitteln ist einer der stĂ€rksten Einflussfaktoren fĂŒr die Gesundheit", appelliert Constanze. Lohse. Sie liefere unserem Körper die Bausteine, die er fĂŒr Zellschutz, Immunstabilisierung und Energieproduktion braucht. Kirsten Metternich von Wolff konkretisiert: "Viele essen mehr Obst als GemĂŒse, es sollte aber umgekehrt sein. GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Vollkorn, hochwertige Proteine und gesunde Fette bilden die Basis." Wichtig ist auch das Timing: Die letzte große Mahlzeit sollte vier Stunden vor dem Schlafengehen sein. Wer spĂ€t isst, schlĂ€ft schlechter. Auch Nahrungspausen sind aus Expertinnensicht wichtig. Constanze Lohse: "Intervallfasten eignet sich hervorragend, um die Autophagie anzukurbeln. Das ist unsere zellulĂ€re MĂŒllabfuhr." Autophagie ist ein körpereigenes Recyclingprogramm, das Zellen von eingedrungenen Fremdproteinen, Viren und Bakterien befreit und die Immunantwort fördert. Autophagie zu unterstĂŒtzen, bedeutet effektive Gesundheitsvorsorge.

MikronÀhrstoffe: Das Orchester muss stimmen

Doch selbst bei ausgewogener ErnĂ€hrung kann es zu MangelzustĂ€nden kommen. "FĂŒr starke Knochen brauchen wir das Zusammenspiel von Vitamin D, Calcium, Vitamin K2 und Magnesium", erklĂ€rt Constanze Lohse. "Vitamin D sorgt dafĂŒr, dass Calcium aufgenommen wird. K2 lenkt es in die Knochen. Magnesium wiederum ist notwendig, damit Vitamin D ĂŒberhaupt verstoffwechselt bzw. aktiv werden kann. Ohne diese Kombination verpuffe die Wirkung." Immer wieder Magnesium - es ist erstaunlich und vielen nicht bewusst, welche wichtige Rolle gerade dieser Mineralstoff fĂŒr unseren Organismus spielt. Beispielsweise entspannt Magnesium Muskeln und Nerven, fördert den Schlaf und stabilisiert den Blutdruck. "Gerade bei Stress oder in hormonellen Umstellungsphasen kann eine gezielte ErgĂ€nzung sinnvoll sein", sagt Kirsten Metternich von Wolff. "PrĂ€parate aus der Apotheke, etwa auf Magnesiumcitrat-Basis, sind gut bioverfĂŒgbar, sind also fĂŒr den Körper rasch und gut nutzbar." Zur gezielten UnterstĂŒtzung des Magnesium-Haushalts können hochwertige PrĂ€parate wie Magnesium-DiasporalÂź aus der Apotheke sinnvoll sein. "Das macht es einfach, fĂŒr einen guten Magnesiumspiegel zu sorgen", so Kirsten Metternich von Wolff.

Bewegung: Muskeln sind Stoffwechselmotoren und Fettverbrennungsöfen

Nur etwa jede dritte Frau erfĂŒllt die WHO-Empfehlung von 150 Minuten Bewegung pro Woche. "Dabei sind Muskeln unsere Fettverbrennungsöfen", sagt Dr. Lohse. "Ohne Muskelmasse keine stabile Energieproduktion, kein gesunder Stoffwechsel." Bewegung ist ebenfalls ein zentraler Pfeiler der GesundheitsprĂ€vention: Sie stĂ€rkt Herz und Kreislauf, schĂŒtzt die Knochen und erhĂ€lt die Muskulatur bis ins hohe Alter. Constanze Lohse erklĂ€rt: "Gezielte Bewegung ist das beste Mittel fĂŒr Gesundheit im Alter. Es geht nicht um Extremsport, sondern um regelmĂ€ĂŸige AktivitĂ€t." Ihr Rat: Zwei- bis dreimal pro Woche 20 Minuten Krafttraining. "Kein Hochleistungssport, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht genĂŒgen. Wichtig ist RegelmĂ€ĂŸigkeit. ZusĂ€tzlich helfen kleine Bewegungseinheiten im Alltag: Treppen statt Fahrstuhl, Telefonate im Gehen, bewegte Pausen", ergĂ€nzt Kirsten Metternich von Wolff.

Me-Time ist Medizin

Auch Me-Time ist eine wichtige SĂ€ule fĂŒr die GesundheitsprĂ€vention. Sich ganz bewusst und konsequent Zeit fĂŒr sich selbst nehmen. Momente, in denen man ungestört auftankt, abschaltet und die eigenen BedĂŒrfnisse in den Mittelpunkt stellt. Mindestens 15 Minuten tĂ€glich nur fĂŒr sich - das empfiehlt Constanze Lohse ihren Patientinnen. "Me-Time senkt Stresshormone, stabilisiert das Nervensystem und stĂ€rkt das Immunsystem. Das ist keine Esoterik, sondern evidenzbasierte Medizin." Auch mentale Routinen können helfen. "Abends drei Dinge notieren, fĂŒr die man dankbar ist, und eines, auf das man sich am nĂ€chsten Tag freut", rĂ€t Metternich von Wolff. "So schlĂ€ft man mit positiven Gedanken ein, und das tut Körper und Seele gut."

GesundheitsprÀvention klappt am besten, wenn sie zum Ritual wird

Dr. Lohses Fazit: "PrĂ€vention sollte kein Projekt sein, sondern ein Ritual. Wer frĂŒh anfĂ€ngt, hat die besten Chancen, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben." Ihr Appell an alle Frauen: "Fordern Sie die fĂŒr Frauen wichtigen Laborwerte ein. Ritualisieren Sie Bewegung. Schaffen Sie sich Me-Time. Und achten Sie auf Ihre MikronĂ€hrstoffversorgung." Denn selbst die besten NahrungsergĂ€nzungsmittel helfen nicht, wenn Schlaf, ErnĂ€hrung und Stressmanagement nicht stimmen. "Das große Ganze zĂ€hlt. PrĂ€vention funktioniert nur, wenn Körper, Geist und Alltag zusammenspielen." Metternich von Wolff ergĂ€nzt: "Schon kleine VerĂ€nderungen können Großes bewirken. Aber: Den Marathon laufen wir nicht aus der kalten Hose. PrĂ€vention braucht Konsequenz - und ein bisschen Selbstliebe."

Das ausfĂŒhrliche ExpertengesprĂ€ch "PrĂ€vention, die wirkt - So sorgst du heute fĂŒr deine Gesundheit" ist als Video verfĂŒgbar: PrĂ€vention, die wirkt - So sorgst du heute fĂŒr deine Gesundheit | Klartext Frauengesundheit

Weitere Informationen: DiasporalÂź

Pressekontakt:

Protina Pharmazeutische GmbH
Leitung Public Relations
Andrea Beringer
Adalperostraße 37
85737 Ismaning
Tel.: +49 (0)89 996 553 138
Mail: beringer.andrea@protina.de
URL: www.protina.com

Original-Content von: Protina Pharmazeutische GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5e14b9

@ presseportal.de