Neues Förderprogramm fĂŒr Drohnen zur Rehkitzrettung: Experte verrĂ€t, warum das ĂŒberfĂ€llig war und was es zu wissen gibt
22.04.2024 - 11:22:24"Mit der EinfĂŒhrung von Drohnen mit WĂ€rmebildtechnik kann dieses Problem effektiv angegangen werden. Sie ermöglichen es, die FlĂ€chen schnell und effizient nach Rehkitzen abzusuchen, bevor die MĂ€hmaschinen zum Einsatz kommen. Hohe Anschaffungskosten und fehlende Informationen haben bisher zu ZurĂŒckhaltung gefĂŒhrt", erklĂ€rt Alexander Mohr. Als Berufspilot fĂŒr Hubschrauber kam Alexander Mohr schon frĂŒhzeitig mit dem Thema Drohnen in BerĂŒhrung und betreibt heute einen der gröĂten Shops fĂŒr gewerbliche Drohnen. Nachfolgend erklĂ€rt er, welche Drohnen staatlich gefördert werden, wie sie heute schon genutzt werden und worauf es bei der Förderung zu achten gilt.
Zahlreiche Drohnen sind bereits im Einsatz
Dem Thema Rehkitzrettung kommt in Deutschland immer gröĂere Beachtung zu und schon heute nutzen unterschiedliche Parteien Drohnen in diesem Bereich. Die JĂ€gerschaft setzt Drohnen ein, um vor der Mahd die Felder systematisch abzusuchen. Die Nutzung erfolgt oft in enger Zusammenarbeit mit Landwirten, um sicherzustellen, dass die Suchaktionen rechtzeitig vor Beginn der landwirtschaftlichen Arbeiten stattfinden. JĂ€ger nutzen die Drohnentechnologie auĂerdem, um ihre Kenntnisse ĂŒber das Wildtierverhalten zu erweitern und SchutzbemĂŒhungen gezielter auszurichten.
Auch Naturschutz- und Jagdvereine haben Programme ins Leben gerufen, die auf die Rettung von Rehkitzen spezialisiert sind. Diese Vereine organisieren oft Schulungen fĂŒr ihre Mitglieder zur effektiven Bedienung der Drohnen und zur Interpretation der WĂ€rmebilder. Sie koordinieren zudem EinsĂ€tze und stellen die nötige AusrĂŒstung zur VerfĂŒgung. Nicht zuletzt setzen sich auch Privatpersonen fĂŒr den Schutz der Tierwelt ein. Sie arbeiten hĂ€ufig eigenstĂ€ndig oder in Kooperation mit lokalen Landwirten und JĂ€gern. Durch ihren Einsatz können sie kleinere FlĂ€chen abdecken und ergĂ€nzen somit die BemĂŒhungen der JĂ€gerschaft und der Vereine.
So entdeckt die Drohne ein Rehkitz
Um Rehkitze verlÀsslich zu entdecken, fliegen die Drohnen in Höhen zwischen 80 und 100 Metern und können je nach Modell eine FlÀchenleistung von bis zu 40 Hektar pro Stunde erreichen. Sind die Drohnen mit einer leistungsfÀhigen WÀrmebildkamera ausgestattet, ist der Einsatz auch bei hohen Temperaturen effektiv. Die Planung und automatisierte Abdeckung der FlÀchen ermöglichen eine nahezu perfekte Erfolgsrate von 99 Prozent bei der Lokalisierung von Rehkitzen.
Nicht alle Drohnen sind förderfÀhig
Im Rahmen dieser Initiativen zur Rehkitzrettung werden viele Drohnenmodelle staatlich unterstĂŒtzt. Doch nicht jede Drohne erfĂŒllt die Anforderungen. Ein Kriterium, damit eine Drohne gefördert wird, ist ihre hochentwickelte Technologie. Dazu zĂ€hlen beispielsweise Funktionen wie Echtbildkameras und WĂ€rmebildsensoren, die eine prĂ€zise Identifizierung der Tiere im hohen Gras ermöglichen. Weitere Kriterien sind eine Mindestakkulaufzeit von 20 Minuten pro Akku und eine Home-Return-Funktion fĂŒr eine sichere RĂŒckkehr der Drohne zum Startpunkt. Zudem mĂŒssen die Drohnen die CE-Klassenkennzeichnung tragen und mit der neuesten Drohnenverordnung konform sein, um förderfĂ€hig zu sein.
Die Förderung des Projekts ist mit einem Gesamtbudget von 1,5 Millionen Euro ausgestattet, wobei pro Drohne maximal 4.000 Euro oder bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten ĂŒbernommen werden können. Förderberechtigt sind eingetragene Vereine, die eine entsprechende Satzung vorweisen können, mit der EinschrĂ€nkung, dass pro Verein nur eine Drohne gefördert wird.
Bei der Beantragung der Fördermittel ist allerdings Vorsicht geboten: Eine Garantie fĂŒr die Förderzusage gibt es nicht und das Risiko einer Ablehnung besteht. Eine korrekte Antragstellung ist wichtig, um die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung zu erhöhen. Deshalb ist es sinnvoll, einen Experten hinzuzuziehen, der sich mit der Materie und Förderung auskennt.
Ăber Alexander Mohr:
Alexander Mohr ist der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Copterpro GmbH. Mit seinem Team bietet er einen umfassenden Service rund um den Drohneneinsatz an - von der Beratung ĂŒber den Kauf bis hin zur Wartung und Reparatur. Interessierte haben auĂerdem die Möglichkeit, an der Academy der Copterpro GmbH an Schulungen teilzunehmen und per Online-Kurs den groĂen DrohnefĂŒhrerschein zu absolvieren. Der gelernte Hubschrauberpilot kennt den Luftraum seit Langem; als passionierter JĂ€ger setzt er sich auĂerdem fĂŒr den Drohneneinsatz in Jagdgebieten ein. Weitere Informationen unter: https://copterpro.de/
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Vertreten durch: Alexander Mohr
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