Dyson Studie zeigt: LuftqualitÀt war 2022 in InnenrÀumen oftmals belasteter als im Freien
11.01.2024 - 14:27:06Dyson stellt die Ergebnisse seines ersten "Global Connected Air Quality Data"-Projekts vor, der weltweit gröĂten Studie zur LuftqualitĂ€t in InnenrĂ€umen. Das Projekt untersucht die LuftqualitĂ€t in InnenrĂ€umen, erfasst von mehr als 2,5 Millionen Dyson Luftfiltern im Jahr 2022, um die LuftqualitĂ€t in echten Haushalten auf der ganzen Welt in einem noch nie dagewesenen Umfang zu messen. Zwar basieren die Daten auf Haushalten mit Dyson Luftreinigern und sind daher nicht landesweit reprĂ€sentativ, aber die Datenmenge geht in die zweistellige Milliardenmenge und zeichnet in einem bisher unerreichten MaĂe ein Bild der LuftqualitĂ€t in StĂ€dten sowie LĂ€ndern weltweit.
Aus einer FĂŒlle an Daten konzentriert sich dieses Projekt auf zwei Arten von Schadstoffen - PM2,5 und flĂŒchtige organische Verbindungen (VOC). PM2,5 bezieht sich auf Partikel mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 Mikrometern; ein typisches menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 70 Mikrometern. Diese auch Feinstaub genannten Partikel sind fĂŒr das bloĂe Auge unsichtbar, können eingeatmet werden und sind Gegenstand zunehmender wissenschaftlicher und gesundheitlicher Forschung. Zu den Quellen gehören Verbrennung - Holzbrenner oder Gaskocher und -heizung - Pollen, Tierhaare und Staub. VOC sind gasförmige Schadstoffe wie Benzol und Formaldehyd, die etwa beim Putzen oder Kochen entstehen und zudem aus Produkten wie Deodorants, Körpersprays, Kerzen, Möbeln und EinrichtungsgegenstĂ€nden freigesetzt werden können.
"Unsere vernetzten LuftqualitĂ€tsdaten geben uns einen Einblick in das reale Problem der Luftverschmutzung in InnenrĂ€umen in Haushalten auf der ganzen Welt. Dies gibt uns ein direktes VerstĂ€ndnis fĂŒr die Herausforderungen, denen sich Dyson Luftreiniger in realen Umgebungen stellen mĂŒssen, und das Wissen, immer bessere GerĂ€te zu entwickeln, um diese Herausforderungen zu bewĂ€ltigen. Aber die Daten, die wir erfassen, sind nicht nur ein technisches Werkzeug - auf individueller Basis werden diese Daten ĂŒber die MyDyson App in Echtzeit und ĂŒber monatliche Berichte weitergegeben, um unseren Besitzern zu helfen, ihr VerstĂ€ndnis der LuftqualitĂ€t zu verbessern." - Matt Jennings, Dyson Engineering Director, Environmental Care.
Ergebnisse fĂŒr Deutschland
Deutschland gehörte zum Untersuchungszeitraum mit ĂŒber 54.000 Luftreinigern zu den MĂ€rkten mit der höchsten Anzahl an verbundenen GerĂ€ten. Sie lieferten unter anderem folgende Erkenntnisse:
WĂ€hrend elf Monaten im Jahr 2022 ist in der Bundesrepublik die Belastung durch PM2,5 in InnenrĂ€umen höher gewesen als im Freien.[3] Im Winter fiel die durchschnittliche Belastung in diesem Kontext am höchsten aus, im Sommer am geringsten. Bezogen auf den gesamten Jahreszeitraum war der ermittelte Durchschnittswert fĂŒr PM2,5 pro Kubikmeter mehr als doppelt so hoch wie der von der WHO empfohlene Wert.[4] Betrachtet man einzelne StĂ€dte, ist dieser Wert fĂŒr Berlin sogar noch gröĂer. Insgesamt war in der Hauptstadt die Belastung in InnenrĂ€umen in zehn Monaten stĂ€rker als auĂen.
Die höchste Schadstoffbelastung (PM2,5) in einem durchschnittlichen 24-Stunden-Zeitraum lag 2022 global gesehen zwischen 18:00 und 24:00 Uhr. Damit sind Menschen erhöhten Schadstoffwerten zu einer Zeit ausgesetzt gewesen, in der sie normalerweise zuhause und wach waren. Das war auch in der Bundesrepublik der Fall. Dort stiegen die Schadstoffwerte im Durchschnitt ab 18:00 Uhr allmĂ€hlich an und erreichten ihren Höchstwert um 21:00 Uhr. Landesweit war die Schadstoffbelastung zwischen 2:00 und 6:00 Uhr morgens am geringsten. Betrachtet man Berlin als Beispiel fĂŒr eine deutsche Stadt, ergibt sich ein Ă€hnliches Bild. WĂ€hrend deutschlandweit die Durchschnittswerte jedoch unter dem von der WHO empfohlenen tĂ€glichen PM2.5 -Richtwert von 15 Mikrogramm pro Kubikmeter blieben, ĂŒberstieg Berlin diese Grenze wĂ€hrend der spĂ€teren Abendstunden. Im Auto-Modus, der am effektivsten auf verĂ€nderte LuftverhĂ€ltnisse reagiert, liefen lediglich rund sechs Prozent der beobachteten GerĂ€te in einem 24-Stunden-Zeitraum.
Ergebnisse fĂŒr Ăsterreich
Mit Ăsterreich verbinden viele Menschen klare, saubere Luft. Erstaunlich: Beim jĂ€hrlichen Durchschnittswert fĂŒr die Belastung durch VOC in InnenrĂ€umen belegt das Land fĂŒr 2022 den Spitzenplatz, sprich, die Belastung war von allen untersuchten MĂ€rkten am höchsten. Im VOC-Ranking schneidet Ăsterreich damit schlechter ab als LĂ€nder, die mitunter eher mit Luftverschmutzung in Verbindung gebracht werden, wie zum Beispiel Indien oder China. In Wien zum Beispiel war der Durchschnitts-VOC-Wert höher als in Delhi. Und auch die durchschnittliche PM2,5-Belastung in InnenrĂ€umen war 2022 fast dreimal so hoch wie von der WHO empfohlen.
Betrachtet man weitere Ergebnisse, fallen einige Parallelen zu Deutschland auf. Auch in Ăsterreich waren die PM2,5-Werte fĂŒr InnenrĂ€ume in den Abendstunden sowie den Wintermonaten am höchsten mit Werten, die teilweise deutlich ĂŒber den WHO-Richtlinien liegen. Ebenfalls interessant: Die Studie zeigt, dass die PM2,5-Belastung in jedem der zwölf Monate des Untersuchungszeitraums in InnenrĂ€umen höher war als im Freien. Der Auto-Modus war in einem 24-Stunden-Modus nur fĂŒr 7,22 Prozent der GerĂ€te ausgewĂ€hlt.
Ergebnisse fĂŒr die Schweiz
In der Schweiz war fĂŒr immerhin 10,28 Prozent der verbundenen Luftfilter der Auto-Modus ausgewĂ€hlt - ebenfalls ein verhĂ€ltnismĂ€Ăig geringer Wert, jedoch der höchste unter den LĂ€ndern Schweiz, Ăsterreich und Deutschland. Die VOC-Messungen ergaben den vierthöchsten Durchschnittswert fĂŒr die Innenraumbelastung. Unter den fĂŒnf LĂ€ndern mit den höchsten VOC-Ergebnissen im Jahresdurchschnitt kommen damit drei aus dem deutschsprachigen Raum.
Die PM2,5-Werte in InnenrĂ€umen lagen im Jahresdurchschnitt deutlich ĂŒber den WHO-Richtlinien, im Vergleich zu anderen LĂ€ndern schnitt die Schweiz hier jedoch noch relativ gut ab. Insgesamt landete der Alpenstaat in den Top 10 der untersuchten LĂ€nder mit den niedrigsten durchschnittlichen PM2,5-Belastungen - die drei besten PlĂ€tze belegten Norwegen, Finnland und Schweden an der Spitze. Schaut man sich den Unterschied zwischen AuĂen- und Innenbelastung fĂŒr die einzelnen Monate an, zeigt sich, dass die Messungen fĂŒr InnenrĂ€ume wĂ€hrend zehn Monaten höher sind als die Werte fĂŒr auĂen. Lediglich im Januar und MĂ€rz war die Schadstoffbelastung im Freien gröĂer, allerdings sind auch die absoluten Werte fĂŒr InnenrĂ€ume dann am höchsten. Der stĂ€rkste Unterschied der Innen- und AuĂenwerte liegt im November. Die Belastung ist in diesem Zeitraum im AuĂenbereich relativ gering und vergleichsweise hoch im eigenen Zuhause.
Betrachtet man die durchschnittliche PM2,5-Belastung ĂŒber einen Zeitraum von 24 Stunden, folgt die Schweiz dem globalen Trend. In den Abendstunden - ca. zwischen 18:00 Uhr und 24:00 Uhr - steigen die Werte plötzlich an, um in den frĂŒhen Morgenstunden wieder rasch zu sinken. Dabei ĂŒberschreiten sie nie die Richtlinien der WHO.
Wegweisende Filtersysteme helfen gegen verschmutze Luft
"Schlechte LuftqualitĂ€t in InnenrĂ€umen ist ein wachsendes, aber leider hĂ€ufig ignoriertes Problem", berichtet Matt Jennings. "Unsere hĂ€usliche Umgebung kann mit Partikeln und Gasen verschmutzt sein: Pollen, Tierhaare, NO2, CO2, flĂŒchtige organische Verbindungen (VOCs) aus Reinigungsmitteln und vieles mehr. Jeder dieser Partikel kann die QualitĂ€t der Umgebung beeintrĂ€chtigen und gesundheitliche Probleme verursachen."
Die Daten der vorliegenden Dyson Studie belegen: Die Luft in unseren InnenrĂ€umen ist hĂ€ufig stark belastet - stĂ€rker sogar als auĂen. Das hat sich auch fĂŒr Deutschland, Ăsterreich und die Schweiz bestĂ€tigt, wie die lokalen Zahlen beweisen. Wie die Messungen gezeigt haben, wurden die von der WHO empfohlenen Grenzwerte fĂŒr PM2,5 oft deutlich ĂŒberschritten. Das verdeutlicht, wie schadstoffbelastet die Innenraumluft in deutschen, österreichischen und Schweizer Wohnungen und HĂ€usern sein kann. Luftreiniger helfen dabei, die negativen Auswirkungen mangelhafter InnenraumluftqualitĂ€t abzuwenden.
Speziell die Dyson Luftreiniger filtern mikroskopisch kleine Schadstoffpartikel bis zu einer GröĂe von 0,1 Mikron aus der Luft. Die in jedem Modell eingesetzte High-Tech-Filter-Technologie schafft verlĂ€sslich ein gesundes Raumklima und entfernt bis zu 99,95 Prozent der ultrafeinen Partikel[5] aus der Luft. Der Auto-Modus aktiviert den Luftreiniger, sobald eine hohe Luftverschmutzung festgestellt wird, sodass der Raum jederzeit gereinigt ist. Die leistungsstarke Air Multiplier(TM)-Technologie zieht selbst ĂŒber mehrere Meter entfernte Schadstoffe, sodass die gesamte Raumluft gereinigt[6] wird. Die Filtersysteme beruhen auf fast 30 Jahren Erfahrung in der Filtration. Sie umfassen HEPA-Filter der Klasse H-13, Aktivkohlefilter und selektive katalytische Oxidationsfilter, die ultrafeine Partikel, Allergene, Bakterien und Viren abfangen und Formaldehyd auf molekularer Ebene zerstören, um ein sauberes und gesĂŒnderes Lebensumfeld zu schaffen.
Ăber die Studie
Das Dyson "Global Connected Air Quality Data"-Projekt analysiert mehr als eine halbe Billion Datenpunkte, um ein Bild der LuftqualitĂ€t in realen Haushalten auf der ganzen Welt zu zeichnen, das Nutzerverhalten zu verstehen und die Innen- und AuĂenluftqualitĂ€t zu vergleichen. Die GesamtgröĂe der weltweiten Stichprobe betrĂ€gt ĂŒber 2,5 Millionen. In Deutschland betrĂ€gt der nationale Stichprobenumfang ĂŒber 157.000, in Ăsterreich beinahe 21.000 und in der Schweiz ĂŒber 52.000. Die untersuchte InnenraumluftqualitĂ€t basiert auf dem Standort der Dyson Reiniger in den Wohnungen und ist daher nicht landesweit reprĂ€sentativ.
Die Daten zur LuftqualitĂ€t in InnenrĂ€umen stammen von Dyson Luftreinigern, die mit der MyDyson App verbunden sind und sich im reinen Ăberwachungsmodus befinden, d. h. sie reinigen den Raum nicht aktiv. Dadurch verringert sich zwar die StichprobengröĂe fĂŒr die Berechnung, aber die Datenwissenschaftler von Dyson können sich darauf verlassen, dass die Daten ein genaues Abbild der LuftqualitĂ€t in realen Wohnungen sind, ohne den Einfluss der aktiven Luftreinigung durch die Dyson Purifier.
Aus einer FĂŒlle von Daten haben sich die Datenwissenschaftler*innen von Dyson auf PM2,5- und VOC-Daten konzentriert und die Messungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 analysiert. Die Daten werden von den GerĂ€ten jede Minute erfasst und je nach Berechnung zu Durchschnittswerten fĂŒr Stunde, Tag, Monat, Saison und Jahr gemittelt. FĂŒr alle MittelwertschĂ€tzungen berĂŒcksichtigen wir das 99%-ige GlaubwĂŒrdigkeitsintervall, um genaue, statistisch signifikante rĂ€umliche und/oder zeitliche Vergleiche zu gewĂ€hrleisten.
"AusreiĂergerĂ€te" wurden im Rahmen der Datenbereinigung entfernt. Maschinen, die beispielsweise eine extrem hohe Partikelbelastung in einer Region anzeigen, in der sich dieser Trend nicht durchgĂ€ngig widerspiegelt, haben möglicherweise eine Blockade im Sensor, die die Datenmesswerte verfĂ€lscht. Diese Art von AusreiĂern wurde ebenfalls entfernt. Ein GerĂ€t "im Automodus" wird dadurch bestimmt, dass es mehr als 75 % eines jeden Tages im Jahr im Automodus verbringt. Dies lĂ€sst ~ sechs Stunden des Tages im manuellen Modus zu, was der manuellen Nutzung im Heiz- oder KĂŒhlmodus entsprechen wĂŒrde.
Die GerĂ€te sind nicht alle 24 Stunden am Tag und an jedem Tag des Jahres eingeschaltet. Daher werden die GerĂ€tedaten entsprechend dem Anteil des gegebenen Zeitrahmens gewichtet, in dem das jeweilige GerĂ€t eingeschaltet, mit der MyDyson App verbunden ist und Daten aufzeichnet. Wenn ein GerĂ€t beispielsweise nur sechs Monate im Jahr mit der MyDyson App verbunden ist, wird es weniger stark gewichtet als ein GerĂ€t, das das ganze Jahr ĂŒber verbunden ist.
Die Daten zur AuĂenluftqualitĂ€t stammen hauptsĂ€chlich von OpenAQ und vom World Air Quality Project in Shenzhen, Fukuoka, Osaka, Amsterdam und Taipeh.
Untersuchte LĂ€nder: Australien, Belgien, China, DĂ€nemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Ăsterreich, Philippinen, Polen, Portugal, RumĂ€nien, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, SĂŒdkorea, Thailand, Tschechische Republik, TĂŒrkei, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate, USA, Vietnam
Untersuchte StĂ€dte: Amsterdam, Bangkok, Beijing, Berlin, Bristol, BrĂŒssel, Busan, Chicago, Köln, Kopenhagen, Delhi, Dubai, Dublin, Fukuoka, Hanoi, Hongkong SAR, Istanbul, Jakarta, Kuala Lumpur, London, Los Angeles, Lyon, Madrid, Manchester, Manila, Marseille, Melbourne, Mexiko-Stadt, Mailand, Mumbai, MĂŒnchen, New York, Osaka, Paris, Rom, Seoul, Shanghai, Shenzhen, Stockholm, Sydney, Taipeh, Tokio, Toronto, Wien
[1] FĂŒr die Studie wurden Daten von 2,5 Millionen angeschlossenen Dyson Luftreinigern weltweit zwischen Januar und Dezember 2022 erfasst, darunter ĂŒber 157.000 Dyson Luftreiniger in Deutschland, mehr als 20.000 in Ăsterreich und gut 52.000 in der Schweiz. Die Studie verwendet keine personenbezogenen Daten. Weitere Informationen zu den Datenschutzrichtlinien von Dyson finden Sie hier. Die Daten wurden nur von Dyson Luftreinigern gesammelt, die mit der MyDyson App verbunden und sind daher nicht reprĂ€sentativ fĂŒr jeden Haushalt.
[2] Die Studie vergleicht die von Dyson Luftreinigern erfassten PM2,5-Werte mit den WHO-Richtlinien 2021 fĂŒr die jĂ€hrliche und tĂ€gliche PM2,5-Belastung, die hier zu finden sind: https://www.who.int/publications-detail-redirect/9789240034228
[3] Von verbundenen Dyson Luftreinigern erfasste Innenraumverschmutzung im Vergleich zu AuĂendaten von openaq ( https://openqa.org/) und World Quality Index ( https://aqicn.org/).
[4] https://www.who.int/publications/i/item/9789240034228
[5] Filtereffizienz bei 0,1 Mikron getestet (EN 1822)
[6] Bei maximaler Einstellung. Getestet auf Verteilung der Luft, Reinigungsabdeckung in einem Raum mit einem Volumen von 81 mÂł und auf WĂ€rmeleistung in einem Raum mit einem Volumen von 35 mÂł.
Um weitere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie bitte:
Dyson Press Office
E-Mail: [email protected]
oder
Christine Elkemann
Senior Communications Manager
Mobil: +49 (0) 175 295 66 34
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