JOYclub-Umfrage: Strap-on-Spiele steigern Vertrauen und IntimitÀt
16.07.2024 - 10:00:00Pegging ist laut Umfrage die am hĂ€ufigsten ausgelebte Form. Diesen Rollentausch von Mann und Frau im Bett, wenn sie ihn anal mit Strap-on penetriert, praktizieren 85,6 % aller Befragten. Bei MĂ€nnern auch hoch im Kurs: Strap-on-Spiele mit BDSM-Charakter (41 %). Orientierungsspezifische Unterschiede zeigen sich bei Frauen: Jede zweite Heterosexuelle lebt ihre Lust als Herrin oder Femdom mit einem Sklaven aus (53,2 %), gern auch mit Keuschhaltung (19 %). Bi- und Pansexuelle hingegen setzen einen Strap-on hĂ€ufiger fĂŒr vaginale oder anale Penetration unter Frauen (57,4 %) oder als zweiten Penis (27,4 %) ein.
Sex ist meist intim und Strap-on-Sex scheint das nochmals zu steigern. So gab die Mehrheit der Befragten an, dass die Praktik die IntimitÀt fördere (89,2 %) und zudem das Vertrauen zu Partner:innen steigere (87,9 %). Ein Mann berichtet beispielsweise: "Am besten war es, als die Initiative von meiner Sexpartnerin ausging. Denn da wusste ich, dass es ihr auch Spaà macht und sie Lust dabei empfindet - was meine eigene Lust nochmals steigerte."
Dabei scheint ein Strap-on fĂŒr die Befragten weitaus mehr als bloĂ ein Sex-Toy zu sein: Die Mehrheit (76,2 %) stimmt zu, dass sie in der Anwendung auch ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr "die andere Seite" beim Sex bekommen hat. Ebenso scheint die Faszination von Strap-on-Sex fĂŒr jede:n Zweite:n (55,4 %) im bewussten Spiel mit gesellschaftlichen Rollen zu liegen. So berichtet eine Teilnehmerin: "Ich mag Strap-on-Sex als Machttausch - und trotzdem mag ich es sanft und zĂ€rtlich, weil mein GegenĂŒber es auch genieĂen soll."
Die Vorliebe zum Strap-on leben fast alle Befragten (91,9 %) im privaten Umfeld aus. Abseits der eigenen vier WĂ€nde tun es geschlechtsunabhĂ€ngig tatsĂ€chlich Bi- und Pansexuelle hĂ€ufiger als Heterosexuelle. Auch scheint es eine Praktik zu sein, die - anders als beispielsweise Analsex - nur bedingt an eine Liebesbeziehung gebunden ist: Die meisten Frauen (62,5 %) wie auch MĂ€nner (67,4 %) praktizieren sie innerhalb ihrer Partnerschaft. Jedoch geben auch 59,4 % der Frauen an, mit regelmĂ€Ăigen Sexpartner:innen einen Strap-on ins Liebesspiel zu integrieren. Bei den MĂ€nnern sind es deutlich weniger (40,7 %) - dafĂŒr ist die Nutzung fĂŒr One-Night-Stands bei MĂ€nnern mit 16,3 % hĂ€ufiger als bei Frauen (12,7 %).
Judith Langer, Sexologin und Kommunikationsmanagerin bei JOYclub, kommentiert die Ergebnisse der Umfrage: "Dass Strap-on-Praktiken vertrauensbildend wirken, die IntimitĂ€t fördern und zugleich nur bedingt in Liebesbeziehungen ausgelebt werden, erscheint vielleicht widersprĂŒchlich. Doch neben dem bewussten Spiel mit gesellschaftlichen Rollen dĂŒrften auch unbewusste Mechanismen wirken. Ich kann nur alle Neugierigen ermutigen, sich von Vorbehalten freizumachen und den Anus, als einen Ort der Lust, den wir alle haben, zu erkunden."
Auch wenn die Vorliebe bei den Geschlechtern Ă€hnlich verbreitet ist, variiert die Zahl der Sexualpartner:innen auch unabhĂ€ngig von der sexuellen Orientierung deutlich. In der anonymen Umfrage gaben Frauen mit einem Anteil von 15,7 % dreimal öfter als MĂ€nner (5,2 %) an, mit elf und mehr Personen Strap-on-Sex gehabt zu haben. Ăberwiegend jedoch: Jede:r Zweite hatte zwei bis fĂŒnf Partner:innen.
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