MÀdchen und Frauen bei der Gesundheitsversorgung extrem benachteiligt / SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Frauentag am 8. MÀrz
06.03.2025 - 04:30:00In LĂ€ndern mit niedrigen Einkommen seien nur 41 Prozent des Bedarfs in den Bereichen Sexual- und Reproduktionsmedizin, MĂŒtter und Neugeborene abgedeckt. JĂ€hrlich sterben rund 300.000 Frauen aufgrund von Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt. Laut WHO entfallen 70 Prozent der weltweiten MĂŒttersterblichkeit auf LĂ€nder in Subsahara-Afrika.
Auch in anderen Bereichen sind Geschlechterkluft und strukturelle Benachteiligung gravierend. Bis sie in allen Bereichen geschlossen sind, braucht es gemÀà dem Global Gender Gap Index 2024 noch fĂŒnf Generationen.
So sind 60 Prozent der weltweit 343 Millionen Menschen, die von extremem Hunger betroffen sind, MĂ€dchen und Frauen. Vor allem bei Kleinkindern fĂŒhrt UnterernĂ€hrung hĂ€ufig zu Entwicklungsstörungen oder gar zum Tod.
MĂ€dchen und Frauen leiden auĂerdem am meisten unter Energiearmut: Bis zu 90 Prozent der Zeit, die Haushalte in die Nahrungszubereitung investieren, wird von Frauen aufgebracht. In LĂ€ndern des globalen SĂŒdens haben sie oft keine Möglichkeit, sauber zu kochen. Die Rauchentwicklung von traditionellen Ăfen und offenem Feuer kann lebensgefĂ€hrliche Auswirkungen haben: 2019 starben 1,5 Millionen Frauen und MĂ€dchen an den Folgen von Luftverschmutzung in privaten Haushalten.
So helfen die SOS-Kinderdörfer
Die SOS-Kinderdörfer treten weltweit fĂŒr die Rechte von MĂ€dchen und Frauen ein - und fĂŒr eine umfassende Gesundheitsversorgung. In den Mutter-Kind-Kliniken und medizinischen Zentren der SOS-Kinderdörfer erhalten Frauen und ihre Kinder kostenlos Ă€rztliche Hilfe. Mobile medizinische Teams versorgen Familien mit Spezialnahrung und leisten AufklĂ€rungsarbeit zu Gesundheitsthemen und ErnĂ€hrung.
FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: [email protected]
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