ZDF-Fernsehrat, LÀnderplÀnen

ZDF-Fernsehrat zu LĂ€nderplĂ€nen: Reformen dĂŒrfen nicht zu QualitĂ€tsverlust im Programm fĂŒhren

27.09.2024 - 13:15:33

Mainz - Der ZDF-Fernsehrat hat sich heute in Mainz mit der aktuellen medienpolitischen Debatte ĂŒber Auftrag und Finanzierung des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks befasst.

Die Vorsitzende Gerda Hasselfeldt erklĂ€rte, Reformen dĂŒrften nicht zu einer Verschlechterung der QualitĂ€t des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fĂŒhren. Hasselfeldt: "Eine EinschrĂ€nkung des Angebots wird dem Anspruch, ein Programm fĂŒr alle Gesellschaftsgruppen zu bieten, nicht gerecht." Hasselfeldt kritisierte, dass die Medienpolitik den "Schwarzen Peter" den Sendern zuspielen wolle. Hasselfeldt: "Das entspricht nicht unserem demokratischen VerstĂ€ndnis. FĂŒr Entscheidungen mĂŒssen am Ende die Entscheider verantwortlich sein." Sie hoffe sehr, dass die Diskussion in den kommenden Wochen sachlich gefĂŒhrt werde. Das PrĂ€sidium des Gremiums hatte sich bereits am Donnerstag mit einem Beschluss an die LĂ€nder gewendet.

Dreyer fĂŒr Beibehaltung von ZDFneo und ZDFinfo

Die Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats, die frĂŒhere rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer, erklĂ€rte, es sei dringend geboten, die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf neue Beine zu stellen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk "wetterfest" zu machen. Dreyer sprach sich fĂŒr die Beibehaltung von ZDFneo und ZDFinfo aus und hob die hohe Relevanz von ZDFneo und ZDFinfo auch im linearen Bereich hervor.

Himmler: ZDF wird sich konstruktiv in Reform-Debatte einbringen

ZDF Intendant Dr. Norbert Himmler begrĂŒĂŸte, dass die LĂ€nder die Reform vorantreiben. Himmler: "Es ist gut, dass der Auftrag qualitativ gestĂ€rkt werden soll. Wichtige Zukunftsaufgaben, wie der Ausbau von Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen sowie das ZDF-Projekt 'Public Spaces Incubator' sollen weiterentwickelt werden. Das passt sehr gut zur Strategie 'Ein ZDF fĂŒr alle'. Kein VerstĂ€ndnis habe ich allerdings dafĂŒr, dass in politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeiten darĂŒber nachgedacht wird, erfolgreiche und gesellschaftlich relevante KanĂ€le pauschal zu streichen. Vielfalt darf gerade in der derzeitigen gesellschaftlichen Situation keinen RĂŒckschritt erleiden." Himmler betonte, dass sich das ZDF konstruktiv in die Reform-Debatte einbringen werde: "Die Debatte sollte sich an den Kriterien QualitĂ€t, Effizienz und Erfolg orientieren."

In der Debatte im Fernsehrat gab es breite UnterstĂŒtzung fĂŒr die strategische Transformation des ZDF und insbesondere fĂŒr die erfolgreichen Digital- und PartnerkanĂ€le des Senders.

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Weitere Informationen

Den Beschluss des Erweiterten PrÀsidiums zum Reformvorhaben der Rundfunkkommission der LÀnder finden Sie hier.

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