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ZDF-Politbarometer Extra I Rheinland-Pfalz MĂ€rz 2026 / Knapper Vorsprung der CDU vor der SPD in Rheinland-Pfalz/ Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) klar vorn als gewĂŒnschter MinisterprĂ€sident

13.03.2026 - 09:05:49 | presseportal.de

Mainz - Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist noch unklar, wer am Schluss die Nase vorne haben wird. Derzeit hat die CDU einen leichten Vorsprung vor der SPD. Wenn es um die Frage nach dem gewĂŒnschten MinisterprĂ€sidenten geht, liegt Alexander Schweitzer (SPD) deutlich vor seinen Konkurrenten von CDU und AfD.

ZDF-Politbarometer Extra I Rheinland-Pfalz MĂ€rz 2026 / Knapper Vorsprung der CDU vor der SPD in Rheinland-Pfalz/Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) klar vorn als gewĂŒnschter MinisterprĂ€sident - Foto: presseportal.de
ZDF-Politbarometer Extra I Rheinland-Pfalz MĂ€rz 2026 / Knapper Vorsprung der CDU vor der SPD in Rheinland-Pfalz/Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) klar vorn als gewĂŒnschter MinisterprĂ€sident - Foto: presseportal.de

Projektion

Wenn schon am nĂ€chsten Sonntag Landtagswahl wĂ€re, dann ergĂ€ben sich folgende Projektionswerte fĂŒr die Parteien: Die SPD lĂ€ge zurzeit bei 26 Prozent, die CDU kĂ€me auf 28 Prozent, die GrĂŒnen auf 9 Prozent, die AfD auf 19 Prozent, die Freien WĂ€hler (FW) auf 5 Prozent und die Linke auf 5 Prozent. Die anderen Parteien erhielten zusammen 8 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen wĂŒrde. Aufgrund dieser Zahlen wĂŒrde es fĂŒr eine Regierung aus CDU und SPD reichen. Rechnerisch mögliche Koalitionen mit der AfD wurden von den anderen Parteien ausgeschlossen.

Diese Projektionswerte geben lediglich das Stimmungsbild fĂŒr die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose fĂŒr den Wahlausgang dar. Bei der Interpretation der Zahlen sind insbesondere die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berĂŒcksichtigen. Dies gilt vor allem auch fĂŒr die Parteien, die an der FĂŒnf-Prozent-Grenze zu scheitern drohen. Zudem kann es bis zum Wahlsonntag durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge der verschiedenen Parteien noch zu VerĂ€nderungen kommen. DarĂŒber hinaus wissen zurzeit 30 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wĂ€hlen wollen.

Bei der letzten Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vor fĂŒnf Jahren kam die SPD auf 35,7 Prozent, die CDU auf 27,7 Prozent, die GrĂŒnen auf 9,3 Prozent, die AfD auf 8,3 Prozent, die FDP auf 5,5 Prozent, die Freien WĂ€hler auf 5,4 Prozent und die Linke auf 2,5 Prozent Alle anderen Parteien erzielten zusammen 5,6 Prozent.

Zufriedenheit mit Parteien in Landesregierung und Opposition

Die Beurteilung der Regierungsparteien fĂ€llt recht kritisch aus: Die Arbeit der SPD in der Landesregierung wird dabei auf der Skala von plus fĂŒnf bis minus fĂŒnf ("Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der 
?") mit einem bescheidenen Durchschnittswert von 0,3 bewertet, die der Koalitionspartner GrĂŒne (minus 0,8) und FDP (minus 0,8) sogar klar negativ. Die im Landtag vertretenen Oppositionsparteien werden ebenfalls kritisch gesehen: Die CDU erhĂ€lt fĂŒr ihre Oppositionsarbeit eine Bewertung von 0,1, die Freien WĂ€hler minus 0,1 und die AfD sehr schlechte minus 2,6.

GewĂŒnschter MinisterprĂ€sident

Bei der Frage, wen man am liebsten als MinisterprĂ€sidenten hĂ€tte, liegt Alexander Schweitzer (SPD) mit 41 Prozent klar vor dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder, fĂŒr den sich 23 Prozent aussprechen. Jan Bollinger (AfD) kommt lediglich auf 6 Prozent. (Rest zu 100 Prozent: "weder noch"/"kenne nicht" oder "weiß nicht"). Auf der Skala von plus fĂŒnf bis minus fĂŒnf ("Was halten Sie von 
?") wird Alexander Schweitzer mit einem Durchschnittswert von 2,0 deutlich besser beurteilt als Gordon Schnieder mit 1,1. Jan Bollinger liegt mit minus 2,3 weit im Negativbereich.

Bewertung von Koalitionsmodellen

Von den zur Bewertung vorgelegten möglichen Koalitionen erhĂ€lt kein Koalitionsmodell mehr Zustimmung als Ablehnung. Am wenigsten negativ bewertet wird eine Regierung aus CDU und SPD unter FĂŒhrung der CDU (36 Prozent gut, 45 Prozent schlecht, 16 Prozent egal). Direkt danach folgt eine Koalition aus SPD und CDU unter FĂŒhrung der SPD (35 Prozent gut, 48 Prozent schlecht, 14 Prozent egal). Klar abgelehnt wird eine Koalition aus CDU und AfD (17 Prozent gut, 74 Prozent schlecht, 6 Prozent egal).

Wichtigste Themen

Die politische Agenda wird in Rheinland-Pfalz anders als im Bund und wie zuletzt in Baden-WĂŒrttemberg vom Thema "Bildung/Schule" bestimmt, das 25 Prozent als aktuell derzeit Problem im Land benennen. Auf Platz zwei liegt das Thema "Infrastruktur" mit 20 Prozent. Es folgen Wirtschaftslage (15 Prozent), Preise/Kosten (14 Prozent), Verkehr (13 Prozent) und Klima/Energie (11 Prozent).

Kompetenzen

Beim wichtigsten Thema "Bildung/Schule" hat die CDU zur SPD im Vergleich zu 2021 aufgeschlossen (grĂ¶ĂŸte Kompetenz: CDU 27 Prozent, SPD 24 Prozent). Beim Thema "Wirtschaft" liegt jetzt anders als noch vor fĂŒnf Jahren die CDU mit 24 Prozent vor der SPD mit 19 Prozent. Allerdings können auch viele Befragte keine Partei nennen, die die wirtschaftlichen Probleme am ehesten lösen kann.

Die Umfrage zu diesem Politbarometer Extra wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgefĂŒhrt. Die Interviews wurden vom 10.3. bis zum12.3.2026 unter 1.121 zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Wahlberechtigten in Rheinland-Pfalz telefonisch und online erhoben. Die Befragung ist reprĂ€sentativ fĂŒr die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich betrĂ€gt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das nĂ€chste Politbarometer-Extra zu Rheinland-Pfalz sendet das ZDF am Donnerstag, 19. MĂ€rz 2026 im heute-journal.

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Weitere Informationen

- Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf https://forschungsgruppe.de.

- Hier finden Sie das "ZDF-Politbarometer" im Web und in der App des ZDF.

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