Minenjagdboot Grömitz als Flaggschiff auf dem Weg in die ĂgĂ€is
05.01.2024 - 10:00:18Das Minenjagdboot wird fĂŒr die nĂ€chsten sechs Monate die FĂŒhrungsplattform und den deutschen Beitrag im stĂ€ndigen Marineverband 2 der NATO (Standing NATO Maritime Group 2) und zugleich der NATO-UnterstĂŒtzungsmission ĂgĂ€is stellen. Ab Mitte Januar wird der Verband vom deutschen KapitĂ€n zur See Felix Hornung (53) gefĂŒhrt. Aufgabe der "Grömitz" ist es, als FĂŒhrungsplattform mit allen Partnern und relevanten Stellen die professionelle sowie auftrags- und situationsgerechte Zusammenarbeit in einer auĂen- und militĂ€rpolitisch wichtigen Region sicherzustellen. Aus diesem Zweck wird die deutsche Besatzung von einem tĂŒrkischen sowie einem griechischen Verbindungsoffizier begleitet.
Nach einem anstrengenden Jahr 2023 voller Einsatzausbildung und -vorbereitung freut sich die Besatzung, dass es nun endlich losgeht, auch wenn die Aufgabe fĂŒr einen Minenjagdboot besonders und nicht alltĂ€glich ist. "FĂŒr die kommenden Monate das 'Flaggschiff' zu stellen ist fĂŒr uns eine ungewöhnliche Aufgabe, mit der sich die Besatzung der 'Grömitz' aber identifiziert und die wir erfolgreich bewĂ€ltigen wollen", so der Kommandant.
Mitte Juni, noch rechtzeitig zur Kieler Woche, werden Boot und Besatzung wieder in Kiel zurĂŒckerwartet.
Hintergrundinformationen
Neben den EinsĂ€tzen, die vom Bundestag mandatiert sind, beteiligt sich die Deutsche Marine laufend an den vier multinationalen FlottenverbĂ€nden der NATO - wie an der SNMG 2. Zu ihnen stellt die Marine permanent Schiffe und Boote ab. Die Teilnahmen an den NATO-VerbĂ€nden gehören zu Deutschlands Verpflichtungen gegenĂŒber dem BĂŒndnis auch in Friedenszeiten. Die NATO-VerbĂ€nde gibt es seit Jahrzehnten. Sie sind regional nur sehr grob begrenzt. Auch deshalb sind sie schnell verfĂŒgbare maritime ReaktionskrĂ€fte, mit denen das BĂŒndnis bei eventuellen Krisen oder Konflikten flexibel operieren kann.
Die MarineverbĂ€nde gehören daher zur NATO Response Force (NRF); und in dieser Formation sind sie der Anteil der SeestreitkrĂ€fte an der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) - der Speerspitze der NATO, die permanent einsatzbereit ist. Die Anforderung: innerhalb von 48 bis 72 Stunden bereit zu sein, um dorthin zu verlegen, wo sie jeweils benötigt werden. Zwei der VerbĂ€nde haben die FĂ€higkeit groĂflĂ€chig Seewege zu schĂŒtzen, die zwei anderen sind auf die Abwehr von Seeminen spezialisiert.
ZusĂ€tzlich zu ihrer operativen Rolle kann die NRF fĂŒr eine stĂ€rkere Zusammenarbeit bei Ausbildung und Ăbungen genutzt werden. Im Rahmen der von der NATO beschlossenen Anpassungs- und RĂŒckversicherungsmaĂnahmen wurde auch die NATO Response Force verstĂ€rkt. Sie umfasst damit bis zu 40.000 Soldatinnen und Soldaten.
Hinweise fĂŒr die Presse
Medienvertreter sind zum Pressetermin "Minenjagdboot 'Grömitz' als Flaggschiff auf dem Weg in die ĂgĂ€is" eingeladen. FĂŒr die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine zeitgerechte Akkreditierung gebeten.
Termin: Mittwoch, den 10. Januar 2024. Eintreffen bis spÀtestens 9:15 Uhr.
Ein spÀterer Einlass ist nicht mehr möglich.
Ort: MarinestĂŒtzpunkt Kiel-Wik (Adresse fĂŒr Ihr NavigationsgerĂ€t)
Einfahrt ĂŒber Weimarer StraĂe und WarnemĂŒnder StraĂe
24106 Kiel
Programm: 9:30 Uhr Eintreffen Angehörige u. GÀste
9:35 Uhr Eintreffen Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Meldung an Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Ansprache Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Nationalhymne
anschl. Kommandant Minenjagdboot "Grömitz" meldet sich ab
anschl. Musik
10:00 Uhr Ablegen Minenjagdboot "Grömitz" mit Musik
anschl. Ende Veranstaltung
Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 9. Januar 2024, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren.
Nachmeldungen sind nicht möglich.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine
Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
E-Mail: [email protected]
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