Hungriger, Wolf

Hungriger Wolf ein fliegender Gelber Engel

01.07.2024 - 13:40:01 | presseportal.de

MĂŒnchen - (ADAC Luftrettung gGmbH) Der "Hungrige Wolf" ist jetzt ein bisschen gelb: Die gemeinnĂŒtzige ADAC Luftrettung hat den neu in Schleswig-Holstein geschaffenen Luftrettungsstandort am heutigen Montag offiziell eröffnet. Die feierliche Inbetriebnahme des ADAC Rettungshubschraubers mit dem Funkrufnamen "Christoph 67" fand im Beisein von Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken am Flugplatz in Hohenlockstedt bei Itzehoe statt. Von dort aus startet der fliegende Gelbe Engel ab sofort RettungseinsĂ€tze aus der Luft und stellt so die medizinische Notfallversorgung der Bevölkerung in der Region sicher. Zum Einsatz kommt mit einer Maschine des Typs H145 einer der modernsten Rettungshubschrauber. Der Helikopter kann im sogenannten Dual-Use-Betrieb sowohl fĂŒr RettungseinsĂ€tze als auch als fliegende Intensivstation fĂŒr Patiententransporte von Klinik zu Klinik genutzt werden.

"Hungriger Wolf" ein fliegender Gelber Engel - Foto: presseportal.de

"Die Luftrettung ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Hilfe, die in vielen FĂ€llen einen Beitrag leistet, Leben zu retten. Sie ergĂ€nzt den bodengebundenen Rettungsdienst und trĂ€gt dazu bei, dass auch in schwer zugĂ€nglichen Gebieten eine hochwertige medizinische Versorgung gewĂ€hrleistet ist. Gerade in einem FlĂ€chenland wie Schleswig-Holstein ist die Luftrettung wichtig. Somit ist es eine gute Entscheidung, dass der Flugplatz "Hungriger Wolf" neuer Standort der Luftrettung geworden ist. Er ergĂ€nzt die bestehenden Luftrettungsstationen in NiebĂŒll und Rendsburg sowie in Siblin und sorgt fĂŒr eine flĂ€chendeckendere luftrettungsdienstliche Versorgung. Ich freue mich auch, dass die neue Zentrale Disposition der Luftrettung in Kiel heute ihren Dienst aufnimmt. Sie wird eine SchlĂŒsselrolle dabei spielen, die EinsĂ€tze der Rettungshubschrauber effizient zu koordinieren und somit eine optimale Nutzung der verfĂŒgbaren Ressourcen sicherzustellen," sagte Gesundheitsministerin von der Decken vor rund 100 Partnern und UnterstĂŒtzern, darunter aus dem Kreis Steinburg Landrat Claudius Teske sowie Hohenlockstedts BĂŒrgermeister Wolfgang Wein.

Gestartet wird bis zur Fertigstellung eines hochmodernen Neubaus von einer vollausgestatteten Interimsstation. Sie besteht aus Mobilcontainern fĂŒr Medizin und Technik, BĂŒro-, Ruhe- und SozialrĂ€umen sowie zwei Zelthangaranlagen - fĂŒr "Christoph 67" sowie eine Ersatzmaschine fĂŒr die ADAC Luftrettungsstationen des Nordens. Einsatzbereit ist der neue ADAC Rettungshubschrauber tĂ€glich von Sonnenaufgang (frĂŒhestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang. Optional kann er, sollte es in der Zukunft dafĂŒr einen Bedarf geben, zum Beispiel auch fĂŒr EinsĂ€tze in der Dunkelheit ausgestattet werden.

Mit dem "Hungrigen Wolf" betreibt die ADAC Luftrettung zum ersten Mal auch eine Station in Schleswig-Holstein - die 38. der gemeinnĂŒtzigen Organisation. "Die Menschen können sich in Notsituationen auf unsere Einsatzbereitschaft verlassen. Wir sind da", versicherte FrĂ©dĂ©ric Bruder, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ADAC Luftrettung gGmbH. "QualitĂ€t, LeistungsfĂ€higkeit und Sicherheit stehen bei uns auch in Schleswig-Holstein an oberster Stelle", erklĂ€rte er bei der Einweihung und lobte den mit 20 Jahren vergleichsweise langen Vergabezeitraum fĂŒr den Betrieb der Station. Dies gebe allen Beteiligten StabilitĂ€t und Planungssicherheit, allen voran den Crews und ihren Familien.

FĂŒr die optimale notfallmedizinische Versorgung der Patienten steht am Standort "Hungriger Wolf" eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur VerfĂŒgung. Die Piloten und die NotfallsanitĂ€terinnen und NotfallsanitĂ€ter (TC HEMS) kommen von der ADAC Luftrettung, die NotĂ€rztinnen und NotĂ€rzte stellt im Rahmen einer Kooperation das UniversitĂ€tsklinikum Hamburg-Eppendorf. Letztere wurden in den vergangenen Wochen im medizinischen Ausbildungszentrum der ADAC HEMS Academy in Bonn-Hangelar, bei der Feuerwehr LĂŒbeck sowie am UniversitĂ€tsklinikum Hamburg-Eppendorf intensiv auf die Herausforderungen und Besonderheiten im Luftrettungsdienst vorbereitet.

"Die hohe medizinische Kompetenz in der prĂ€klinischen Notfallversorgung stellen unsere UKE-NotĂ€rzte und NotĂ€rztinnen am Boden schon seit Jahren mit jĂ€hrlich ĂŒber 8000 notfallmedizinischen EinsĂ€tzen unter Beweis. Wir freuen uns, dass wir unser Wissen und unsere Erfahrung nun auch an dem neuen Standort in Schleswig-Holstein einbringen können", sagt Prof. Dr. Christian Zöllner, Direktor der Klinik und Poliklinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und Stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKE.

Bei einer Alarmierung besteht die Crew von "Christoph 67" aus einer Pilotin bzw. einem Piloten, einer NotĂ€rztin bzw. einem Notarzt und einer NotfallsanitĂ€terin bzw. einem NotfallsanitĂ€ter (TC HEMS). Insgesamt sind am neuen Standort 21 Teammitglieder im Einsatz. Die leitende Crew von "Christoph 67" besteht aus Stationsleiter und Pilot Sascha Richter, Notarzt Dr. Andreas Otto und TC HEMS Jascha Mahro. Haupteinsatzgebiet von "Christoph 67" ist der sĂŒdwestliche Landesteil von Schleswig-Holstein. Der Einsatzradius liegt bei 50 bis 70 Kilometern, die Einsatzgeschwindigkeit bei rund 220 km/h. Die Maschine kann so 70 Kilometer in nur 20 Minuten Flugzeit zurĂŒcklegen und von Hohenlockstedt aus auch NotfalleinsĂ€tze an der NordseekĂŒste und auf den Inseln fliegen. Mit einer Reichweite von rund 670 Kilometern ist der Helikopter darĂŒber hinaus auch fĂŒr NotfĂ€lle an noch weiter entfernten Orten einsetzbar.

Alarmiert wird der ADAC Rettungshubschrauber ĂŒber die neue Zentrale Disposition der Luftrettung in Schleswig-Holstein in Kiel. Dieses Dispositionskonzept ist das erste seiner Art in Deutschland und startet zeitgleich mit "Christoph 67" am 1. Juli 2024. Schleswig-Holstein geht damit neue Wege und nimmt eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Denn bisher gab es bei der Disposition von Rettungshubschraubern keine Leitstelle, die auch RettungseinsĂ€tze zentral fĂŒr ein gesamtes Bundesland disponiert. Aktuell gibt es so etwas nur fĂŒr Verlegungen von Klinik zu Klinik.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit 55 Rettungshubschraubern und 38 Stationen ist die gemeinnĂŒtzige ADAC Luftrettung eine der grĂ¶ĂŸten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,2 Millionen EinsĂ€tzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer ĂŒber die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall fĂŒr jeden VerunglĂŒckten oder Erkrankten zur Stelle. "Gegen die Zeit und fĂŒr das Leben" lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt ĂŒber die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der gemeinnĂŒtzigen ADAC Stiftung.

Pressekontakt:

Jochen Oesterle
i.A. ADAC Luftrettung gGmbH
T +49 89 76 76 34 74
medien@adac.de
www.presse.adac.de

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