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ADAC testet 14 KinderrĂ€der mit 24-Zoll-LaufrĂ€dern/ Nur ein Rad ist schadstofffrei / Nicht alle Modelle dĂŒrfen mit ihrer Grundausstattung am Straßenverkehr teilnehmen

16.04.2026 - 00:00:00 | presseportal.de

MĂŒnchen - Ein eigenes Fahrrad ermöglicht Kindern und Jugendlichen UnabhĂ€ngigkeit. Damit sie im Straßenverkehr auch möglichst sicher unterwegs sind, hat der ADAC 14 Kinder- und JugendfahrrĂ€der mit LaufrĂ€dern der GrĂ¶ĂŸe 24 Zoll getestet. Sie sind in der Regel fĂŒr Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren geeignet. Im Test lag der Fokus auf Sicherheits- und Fahreigenschaften (z.B. Bremsleistung, Pedalfreiheit, StabilitĂ€t), aber auch auf Handhabung und Eignung fĂŒr das Kind. Zudem wurden bestimmte Bauteile einer SchadstoffprĂŒfung unterzogen.

ADAC testet 14 KinderrĂ€der mit 24-Zoll-LaufrĂ€dern/ Nur ein Rad ist schadstofffrei / Nicht alle Modelle dĂŒrfen mit ihrer Grundausstattung am Straßenverkehr teilnehmen - Foto: presseportal.de

GrundsÀtzlich finden sich unter den RÀdern im Test viele gute Optionen, ein genauer Blick auf Sicherheitsdetails, Ausstattung und mögliche Schadstoffbelastungen einzelner Bauteile bleibt jedoch unerlÀsslich. Das Woom Explore 5 stach mit besonders guten Leistungen heraus, denn es erreichte in allen Kategorien die Bestnoten und wird mit der ADAC Gesamtnote 2,0 der klare Testsieger. Das Woom ist das einzige Modell im Test, das mit Scheibenbremsen ausgestattet ist. Diese zeigten besonders bei nassen Bedingungen konstante Bremsleistungen. Auf dem zweiten Rang im Test landet das Cube Numove 240 Street (Gesamtnote 2,2).

Bei der SchadstoffprĂŒfung zeigte sich dagegen ein trĂŒbes Bild. Besonders negativ fiel das Modell von Bikestar auf, bei dem die Tester in den Griffen Stoffe fanden, die als hochgradig krebserregend eingestuft sind. Das Rad wird daher trotz zufriedenstellenden Ergebnissen in den anderen Kategorien auf die Gesamtnote 5,0 abgewertet. Das Rad von Woom ist das einzige im Test, bei dem keinerlei Schadstoffe nachgewiesen wurden.

Auch weitere RĂ€der zeigten AuffĂ€lligkeiten: Das gĂŒnstigste Rad im Test (Decathlon/BTTWIN, Gesamturteil 2,9) erreichte auf dem BremsenprĂŒfstand nicht die nach der geltenden Norm erforderliche Leistung. Beim Puky LS-Pro (Gesamtnote 2,7) können die Pedale bereits bei vergleichsweise geringer SchrĂ€glage den Boden berĂŒhren, was die Sturzgefahr erhöht.

Beim Kauf eines Kinderfahrrads sollten Eltern auf mehrere Dinge achten. Je leichter das Rad ist, desto einfacher gelingt Kindern und Jugendlichen der Umgang damit. Gleichzeitig sollte die maximale Zuladung möglichst hoch sein, damit das Rad lange genutzt werden kann. Manche RĂ€der im Test dĂŒrfen nur mit rund 50 Kilogramm belastet werden, was fĂŒr einen groß gewachsenen Jugendlichen mit GepĂ€ck schon zu viel sein kann. Gleichzeitig ist wichtig, dass das Rad auf verschiedene KörpergrĂ¶ĂŸen eingestellt werden und so mit dem Kind mitwachsen kann.

Wenn das Kind mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen will, muss auf eine StVZO-konforme Ausstattung geachtet werden. Dazu gehören unter anderem Reflektoren (vorne, Speichen, Pedale), Licht (vorne, hinten) und eine Klingel. Nicht alle RĂ€der im Test sind seitens des Herstellers bereits so ausgestattet, sodass Eltern im Zweifel einzelne Bauteile nachkaufen mĂŒssen.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
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